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Bild: Mehrsprachige Grafik zum Besuchsverbot in den Asklepios Kliniken

Endometriose

Das Krankheitsbild der Endometriose zeichnet sich trotz der Zugehörigkeit zu den gutartigen Erkrankungen durch einen chronischen und die Lebensqualität häufig stark einschränkenden Verlauf aus. Die Endometriose geht dabei typischerweise mit zyklischen Beschwerden während der Regelblutung (Dysmenorrhoe), Schmerzen im Unterbauch, manchmal auch mit Beschwerden beim Stuhlgang, beim Wasserlassen und beim Geschlechtsverkehr sowie häufig mit ungewollter Kinderlosigkeit einher. Als Ursache findet sich Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) in der Muskulatur der Gebärmutterwand und sogar außerhalb der Gebärmutter (Eierstöcke, Bauchfell, Scheide, Darm, Harnblase etc.), wo sie physiologisch betrachtet eigentlich nicht vorkommen sollte. Da die Endometriose, genau wie die normale Schleimhaut in der Gebärmutter, den hormonellen Schwankungen während des weiblichen Zyklus unterworfen ist, wächst und blutet sie, führt aber zudem außerhalb der Gebärmutter u.a. zu Verwachsungen und zum Teil zu starken chronischen Beschwerden. Häufig haben die betroffenen Frauen einen jahrelangen Leidensweg hinter sich, da die Erkrankung oft verharmlost und als „normales Frauenleiden“ abgetan wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich in unsere erfahrenen Hände begeben, damit wir mit Ihnen gemeinsam den typischen Anzeichen auf den Grund gehen können. Denn die Endometriose kann ganz unterschiedliche Beschwerdebilder hervorrufen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Neben dem ausführlichen Gespräch, der körperlichen Untersuchung und dem hochauflösenden Ultraschall, welche alle für sich Hinweise auf das Vorliegen einer Endometriose liefern können, ist die Bauchspiegelung die zuverlässigste Methode, der sogenannte Goldstandard, um die Diagnose zu sichern und erfolgreich behandeln zu können.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Das Ziel der Bauchspiegelung besteht darin, alle Endometrioseherde zu entfernen. Hierfür bieten wir Ihnen in unserem Zentrum für minimal-invasive Chirurgie ein äußert schonendes Verfahren an, in dessen Rahmen der Eingriff durch wenige Millimeter große Öffnungen in der Bauchdecke durchgeführt werden kann.

Herr Dr. Rohne, Chefarzt der Frauenklink, war am Aufbau des ersten, mit der höchsten Stufe zertifizierten Endometriosezentrums in Deutschland maßgeblich beteiligt und kann diesbezüglich auf eine langjährige und umfassende Erfahrung bei der Therapie dieser chronischen Erkrankung zurückgreifen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Neben der erfolgreichen Entfernung der Endometriose ist eine nachfolgende medikamentöse Therapie zur Unterdrückung des Wiederauftretens (Endokrine Therapie) sinnvoll. Wir beraten Sie dahingehend ausführlich, auch wenn Sie vorerst keine Operation wünschen und die konservativen Alternativen weiter ausschöpfen wollen und betreuen Sie in bewährter Weise Hand in Hand mit Ihrer Frauenärztin bzw. Ihrem Frauenarzt. Wenn Sie weitere Unterstützung bei der Verwirklichung Ihres Kinderwunsches benötigen, helfen wir auch hier dabei eine geeignete Praxis für Sie zu finden.

Der Kontakt zu Selbsthilfegruppen kann ebenfalls durch uns hergestellt werden.

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