Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.
     

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

Mehr lesen

Dysplasie

Unter dem Begriff der Dysplasie fassen wir in der Frauenheilkunde ganz allgemein die krankhaften Veränderungen von Zellen des Scheideneingangs (Vulva), der Schamlippen (Labien) und des Gebärmutterhals (Cervix) zusammen.
Dysplasien gelten je nach Ausprägung als Krebsvorstufen und können über Jahre hinweg zu einer Krebserkrankung führen.

Ursächlich sind humane Papillomaviren (HPV), welche weit verbreitet und häufig harmlos sind. Manche von ihnen sind für Genitalwarzen verantwortlich, andere, die sogenannten Hochrisikotypen, gelten z.B. als Auslöser von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom).
Obwohl rund 70% aller Frauen einmal in ihrem Leben eine symptomlose HPV-Infektion haben, heilt sie bei der überwiegenden Mehrheit folgenlos aus.

Da sich die Zellen schon vor der Entstehung von Krebs verändern und dysplastisch werden, zielt die jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung darauf ab, diese Veränderungen früh zu erkennen und ggf. zu therapieren.
Ihre Frauenärztin untersucht die Zellen, welche mit Hilfe eines Abstrichs (Pap-Abstrich) gewonnen werden. Finden sich mehrmals Auffälligkeiten oder sind die Dysplasien schwer, bieten wir Ihrem Frauenarzt und Ihnen die Möglichkeit in unserer Dysplasiesprechstunde eine Kontrolluntersuchung durchführen zu lassen. Wir stehen Ihnen mit kompetenter Beratung, Diagnostik und modernsten Therapiemöglichkeiten zur Seite.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Mit einer speziellen optischen Technik, dem sogenannten Kolposkopieren (griechisch Kolpos = Scheide)  können wir die Oberfläche von Scheide, Vulva und Gebärmuttermund in hochauflösender Darstellung betrachten und krankhafte Veränderungen viel leichter als mit dem bloßen Auge erkennen. Wenn es nötig sein sollte, besteht auch die Möglichkeit gezielt eine kleine Gewebeprobe zu entnehmen und feingeweblich zu untersuchen (Histologie).

Wir erklären Ihnen selbstverständlich jeden Schritt und die Untersuchung ist schmerzfrei. Das Ergebnis werden wir an Ihren Frauenarzt schicken bzw. auf Wunsch direkt mit Ihnen besprechen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Nachdem wir Ihre Ergebnisse vorliegen haben, können wir mit Ihnen alle in Frage kommenden Therapiemöglichkeiten ausführlich besprechen.

Abhängig von der Art und dem Schweregrad der Veränderungen können z.B. spezielle Cremes oder Zäpfchen bereits ausreichend sein, aber auch die Entfernung von Befunden kann manchmal notwendig werden. Hier bieten wir Ihnen verschiedene minimalinvasive Techniken einschließlich der Laserbehandlung in unserer Klinik an. Im Mittelpunkt stehen die möglichst schonende Behandlung sowie ein optimales kosmetisches und ggf. onkologisches Ergebnis.

Insbesondere für Frauen mit Kinderwunsch bieten wir mit der sogenannten LEEP-Konisation die schonende Entfernung von Dysplasien unter nahezu vollständigem Erhalt der Zervix (Gebärmutterhals)

Seite teilen: