Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen: Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern können wir Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.
     

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

Mehr lesen

Minimal invasive Chirurgie

Die minimal-invasive Chirurgie ist ein äußert schonendes Verfahren, in dessen Rahmen der Eingriff durch wenige Millimeter große Öffnungen in der Bauchdecke (Laparoskopie) durchgeführt werden kann. Anders als beim Eröffnen der Bauchdecke durch einen großen Schnitt (Laparotomie), sind Sie wesentlich schneller wieder normal belastbar, benötigen weniger Schmerzmittel und viele Risiken durch die ansonsten längere Immobilisation im Bett, z.B. Thrombose- und Emboliegefahr, Darmverschluss und Lungenentzündung, können auf ein Minimum reduziert werden.

Insgesamt fühlen Sie sich schneller wieder wohl und können früher die Klinik verlassen und in Ihr gewohntes Umfeld zurückkehren.

Bei der Bauchspiegelung schauen wir mit einer dünnen Optik und einer ca. siebenfachen Vergrößerung in Ihren Bauch. Dazu wird zunächst über einen winzigen Zugang CO2 in den Bauch geleitet. In der Folge hebt sich die Bauchdecke und wir können unter Sicht und mit Abstand zum Darm unsere filigranen Instrumente einführen. Das CO2 ist gänzlich ungefährlich, da es z.B. nicht brennbar ist und den Körper in dieser Form nicht belastet. Es wird am Ende der Operation einfach abgelassen. Da wir Ihren Bauch nicht wie einen Luftballon ausdrücken können, werden kleinere Reste über die Lunge abgeatmet.
Durch die Vergrößerung der Optik werden gleichzeitig wesentlich schärfere Bilder als mit dem bloßen Auge an den Operateur geliefert, d.h. krankhafte Veränderungen können viel genauer erkannt und therapiert werden. Neben den diagnostischen Eigenschaften der Laparoskopie ist es bereits mit wenigen Millimeter großen Zugängen möglich Gewebeproben zu entnehmen. Für die komplette Entfernung der Gebärmutter z.B. stehen uns Spezialinstrumente zur Verfügung, welche uns auf der einen Seite einen sehr sicheren Umgang mit den umgebenden und zu schonenden Strukturen erlauben und auf der anderen Seite die Möglichkeit bieten selbst große Befunde (z.B. gutartige Muskeltumoren, Myome) ohne großen Schnitt aus dem Bauch zu entfernen.

Zum Wohle unserer Patientinnen treffen wir die Wahl des geeigneten Verfahrens immer individuell nach den vorliegenden Befunden und in Absprache mit Ihnen.

Seite teilen: