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Bild: Mehrsprachige Grafik zum Besuchsverbot in den Asklepios Kliniken

Interventionelle Angiologie

Arteriosklerotische Gefäßveränderungen führen zu Verengungen und Verschlüssen von Gefäßen. Diese können in allen Gefäßregionen auftreten und je nach Lokalisation führen sie zu entsprechenden Symptomen, entsprechend der betroffenen Gefäße.

In der Regel entwickelt sich die Durchblutungsstörung langsam, so dass Symptome erst im Spätstadium, bei hochgradigen Verengungen der Arterien auftreten. Meist sind die Gefäße dann zwischen 50 und 80 % eingeengt oder im Spätstadium sogar verschlossen.

Sind die Gefäße der Arme und Beine betroffen, treten Schmerzen beispielsweise beim Gehen oder bei einer Belastung des Armes auf. Veränderungen im Bereich der Nierenarterien können zu einem Bluthochdruck oder eine Ausscheidungsschwäche der Nieren führen.

Sind die darmversorgenden Gefäße verändert, verspüren die Patienten Schmerzen im Bauchbereich nach der Nahrungsaufnahme und bei fortschreitenden Veränderungen einen Gewichtsverlust.

Des Weiteren können diese Veränderungen auch im Bereich der hirnzuführenden Gefäße beobachtet werden, wobei fortgeschrittene Veränderungen zu kleineren bzw. größeren Schlaganfällen führen können.

Neben diesen langsam sich entwickelnden Veränderungen gibt es Krankheitsbilder an den Gefäßen, die durch einen schlagartigen Beginn der Symptomatik gekennzeichnet sind. Darunter verstehen wir akute Verschlüsse der Gefäße durch Gerinnsel, die aus dem Herzen oder aus Gefäßregionen abgeschwemmt werden. Die entsprechenden klinischen Symptome entwickeln sich in diesen Fällen schlagartig, so dass eine entsprechende Behandlung unverzüglich erfolgen muss.

Die interventionelle Angiologie stellt ein modernes etabliertes Behandlungsverfahren dar, welches mit kathetertechnischen Mitteln (Ballon, Stents, gerinnselentfernende Katheter) eine Behandlung o.g. Krankheitsbilder ermöglicht, ohne dass operative Eingriffe erforderlich sind.

Ein Vorteil dieser Methoden ist die geringe Belastung des Patienten, wie sie bei offen chirurgischen Eingriffen auftreten.
Ein weiterer Vorteil ist die kürzere Verweildauer im Krankenhaus. Insbesondere ältere Patienten mit verschiedenen Begleiterkrankungen (Herz, Lunge, Nieren) profitieren von diesen minimalinvasiven Behandlungsmethoden.

Vergleichbar ist die Methodik mit der Linksherzkatheteruntersuchung. Die interventionelle Angiologie ist in der Lage, Gefäßverschlüsse, Verengungen und Erweiterungen (Aneurysmen in allen Gefäßregionen zu behandeln. Diese Behandlungsform kann auch mit offen chirurgischen Eingriffen kombiniert werden.

Über eine 24h-Rufbereitschaft ist gesichert, dass wir diese Behandlungsmethode an Feiertagen und auch nachts anbieten können.

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