Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

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  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
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Nesselfieber (Urtikaria)

Die Urtikaria (Nesselsucht) ist eine Erkrankung mit Quaddelbildung, die mit Juckreiz einhergeht und / oder Schwellungen der Haut. Wenn diese Beschwerden länger als 6 Wochen andauern, wird von einer chronischen Urtikaria gesprochen.

Die Ursachen sind multifaktoriell. Weniger als 10 % aller Urtikariaformen sind in einer Allergie bedingt, gelegentlich sind Infektionen, Lebensmittelunverträglichkeiten, Medikamente oder Autoimmunkrankheiten die Ursache dieser Erkrankung.

Mögliche auslösende Ursachen sind echte Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen (Pseudoallergien) auf bestimmte Arzneimittel, Nahrungsstoffe oder darin enthaltene Zusätze wie Farb- und Konservierungsstoffe, physikalische Faktoren wie Wärme, Kälte und Druck sowie chronische Infektionen. Weitere Ursachen für die Urtikaria können Autoimmunerkrankungen, hormonelle Störungen, psychische Faktoren und Stress sein.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Bei chronischer Urtikaria, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt, erfolgt eine sogenannte „Durchuntersuchung“. Dabei werden neben der Erhebung Ihrer Krankengeschichte (Anamnese) eine ausführliche Fokussuche auf mögliche Ursachen bzw. Auslöser inklusive  Blutuntersuchungen und verschiedene Haut- und Expositionstestungen (Histamin, Nahrungsmittelzusatzstoffe) durchgeführt.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Patienten mit akuter sowie therapieresistenter chronischer Urtikaria werden therapeutisch  und diagnostisch betreut.

Unser Hauptziel ist es,  auslösende Ursachen auszuschließen oder zu erkennen, damit diese nachfolgend gemieden bzw. beseitigt werden können sowie die Urtikaria (Nesselsucht) von einer unkontrollierten in eine kontrollierte symptomarme bzw. symptomfreie Form zu überführen.

Hierbei stehen uns neben lindernden Lokaltherapeutika u.a. die folgenden leitlinienkonformen Therapieoptionen zur Verfügung: Gabe von Antihistaminika in bis zu 4-facher Dosierung, kurzfristig Kortikosteroide, Ciclosporin A und Omalixumab.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Gern stehen wir den einweisenden Kollegen für Rückfragen zur Weiterbehandlung auch nach der Entlassung zur Verfügung.

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