Liebe Patienten, Angehörige & Besucher,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

 

  • Anruf statt Wartezimmer / Notaufnahme:
    Bei Verdacht auf Infektion mit dem neuen Coronavirus kommen Sie bitte nicht direkt in die Notaufnahme, sondern rufen vorab Ihren Hausarzt oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an:
    ► Telefonnummer: 116 117
     
  • Besuchsverbot aus Sicherheitsgründen:
    Zum Schutz unserer Patienten & Mitarbeiter können wir Angehörigen & Besuchern leider derzeit nicht erlauben, unsere Klinik zu betreten.
    Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, damit wir unsere Patienten weiterhin bestmöglich versorgen können.
     
    Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihr Asklepios-Team

Mehr lesen
Bild: Mehrsprachige Grafik zum Besuchsverbot in den Asklepios Kliniken

Rektumprolaps

Bemerken Sie, dass bei starkem Pressen oder Husten, Darm aus dem After hervortritt? Dann leiden Sie wahrscheinlich an einem Anal-, vielleicht auch an einem Mastdarmvorfall. Oftmals sind ältere Frauen mit mehreren Schwangerschaften betroffen, da gerade bei Ihnen die Beckenbodenmuskulatur allmählich erschlafft ist. Tritt noch Stuhlinkontinenz hinzu, ist das Schamgefühl besonders groß und verhindert die frühzeitige ärztliche Vorstellung, aber auch andere, innere Erkrankungen können Ursache eines Anal- und/oder Mastdarmvorfalls sein.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Eigentlich reicht der Blick des Arztes, um einen Anal- und/oder Mastdarmvorfall festzustellen, um aber gerade auch die anderen denkbaren Ursachen ausschließen zu können, sind die körperliche Untersuchung, die genaue Erhebung Ihrer Krankengeschichte, Blutuntersuchungen, aber auch eine Dickdarmspiegelung unerlässlich. Um das Ausmaß der bereits eingetretenen Schädigung der Beckenmuskulatur, aber auch des Afterschließmuskels  beurteilen zu können, wird man Ihnen zudem eine sog. Analmanometrie, ggf. auch eine sog. Defäkographie vorschlagen, wir werden Ihnen diese Untersuchungen genauestens erklären.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Leider können wir Ihnen keine „konservative“, also nicht-schneidende, Therapie anbieten, ein Anal- und/oder Mastdarmvorfall muss operiert werden, dabei wird entweder vom After ausgehend oder über den Bauch (in der sog. „Schlüsselloch-Technik“) operiert und stets ein mehr oder minder großer Darmabschnitt entfernt werden müssen. Gerne beraten und informieren wir Sie - auch anhand von Bildmaterial - über die Einzelheiten der für Sie, ganz persönlich, in Frage kommenden Operationsmethoden.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Mit der Entlassung aus unserem Krankenhaus erhalten Sie einen Arztbrief mit Angaben zum Krankheitsverlauf und mit Empfehlungen zur Weiterbehandlung. Sollten nach Ihrer Entlassung wider Erwarten größere Probleme auftreten, können Sie durch Ihren Hausarzt und/oder den weiterbehandelnden ambulanten Chirurgen über die Klinikambulanz rasch wieder vorgestellt werden, in unserem Team arbeitet ein extra ausgebildeter Kollege (Proktologe).

Seite teilen: