Europäischer Prostatatag am 15. September: Urologie in Rissen informiert über gutartige Prostatavergrößerung

Datum12. September 2025
OrtHamburg
  • Chefarzt der Urologie im Asklepios Westklinikum spricht über individuelle Therapieoptionen

Rund 50 % aller Männer über 50 Jahre erkranken an einer gutartigen Prostatavergrößerung, auch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bekannt. Allein in Rissen werden jährlich circa 1.000 Patienten wegen einer BPH behandelt. Anlässlich des Europäischen Prostatatags klärt das Asklepios Westklinikum über das Krankheitsbild und seine Behandlungsmöglichkeiten auf.

Die gutartige Prostatavergrößerung (BPH) ist eine häufige Erkrankung bei Männern, die durch altersbedingte hormonelle Veränderungen entsteht. Diese hormonellen Veränderungen begünstigen das Wachstum des Prostatagewebes in der Innenzone der Prostata, wodurch die Harnröhre verengt wird. Dies verursacht Beschwerden beim Wasserlassen.

„Obwohl die BPH eine gutartige Erkrankung ist, kann sie die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen“, erklärt Privatdozent Dr. Giuseppe Magistro, Chefarzt der Urologie im Asklepios Westklinikum. „Häufiger Harndrang, das unangenehme Gefühl einer nicht vollständig entleerten Blase und nächtliche Toilettengänge schränken die Lebensqualität vieler Männer enorm ein. Eine unvollständig entleerte Blase kann zudem ernsthafte Folgeerkrankungen nach sich ziehen – von häufigen Harnwegsinfekten über Nierenbeckenentzündungen bis hin zur Entstehung von Nieren- und Blasensteinen.
Doch die gute Nachricht ist: Die BPH ist gut behandelbar“, betont Dr. Magistro, „Betroffene sollten ihre Beschwerden nicht einfach hinnehmen, sondern unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.“

Die urologische Abteilung im Asklepios Westklinikum hat sich 2024 auf die Behandlung der BPH spezialisiert. „Der Fokus auf ein Krankheitsbild ermöglicht es uns, auf jeden Mann individuell einzugehen. Durch den Einsatz neuer Technologien haben wir die Möglichkeit, jedem Patienten eine maßgeschneiderte Therapie anzubieten, die nicht nur die medizinischen Bedürfnisse berücksichtigt, sondern auch die persönlichen Bedenken und Wünsche einschließt. Dazu zählen neben modernen Laserverfahren auch die Behandlung mit dem robotergestützten Hochdruck-Wasserstrahl, AquaBeam, sowie Stents“, so Magistro weiter. 

Gut für Hamburg 

Mit der Spezialisierung auf ein Krankheitsbild bereichert die Abteilung für Urologie des Asklepios Westklinikums das Leistungsspektrum der Asklepios Kliniken Hamburg. Sie gehört zu den sieben Kliniken, davon sechs Krankenhäuser der Maximalversorgung, die Asklepios in Hamburg betreibt. Patient:innen profitieren bei der Therapie urologischer Krankheitsbilder von der interdisziplinären Behandlung innerhalb der Kliniken und der standortübergreifenden Zusammenarbeit in den Kliniken Altona, Barmbek, Harburg, Rissen und Wandsbek. Bereits seit 20 Jahren ist Asklepios ein verlässlicher Partner im Hamburger Gesundheitswesen und versorgt rund die Hälfte aller Krankenhauspatient:innen in der Hansestadt. Die intensive Zusammenarbeit von Spezialist:innen aus 28 medizinischen Disziplinen in standortübergreifenden Fachgruppen und interdisziplinären Netzwerken sichert eine besonders hohe Behandlungsqualität. Gemeinsam sorgen die unterschiedlich spezialisierten Expert:innen im Team für eine flächendeckende Spitzenmedizin für alle.

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Bild: PD. Dr. Giuseppe Magistro, Chefarzt der Urologie im Asklepios Westklinikum Hamburg

© Asklepios

PD. Dr. Giuseppe Magistro, Chefarzt der Urologie im Asklepios Westklinikum Hamburg

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