
Erste Hilfe – Was im Notfall zu tun ist!
Wissen Sie, was im Notfall zu tun ist? Erste Hilfe rettet Leben! Lesen Sie jetzt, wie Sie im Notfall handeln sollten.
Jedes Jahr erleiden in Deutschland mehr als 50.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herzstillstand. Oft entscheiden die ersten Minuten über Leben und Tod. Wer sofort mit einer Herzdruckmassage beginnt, kann Leben retten.
Mit dem Asklepios Lebensretterpreis ehren die Asklepios Kliniken Hamburg gemeinsam mit dem Hamburger Abendblatt Menschen, die als medizinische Laien beherzt gehandelt und durch ihre Reanimation ein Leben gerettet haben.
Sie kennen jemanden, der im entscheidenden Moment geholfen hat? Nominieren Sie bis zum 17. August 2026 diese Person jetzt für den Asklepios Lebensretterpreis.
Wir möchten auch andere medizinische Laien dazu ermutigen, im Ernstfall zu reagieren und Wiederbelebungsmaßnahmen einzuleiten.
Viele Menschen zögern im Notfall aus Angst, etwas falsch zu machen. Dabei gilt: Nicht zu handeln ist die größere Gefahr. Eine Herzdruckmassage kann die Überlebenschancen entscheidend erhöhen, bis Rettungsdienst, Notärztin oder Notarzt eintreffen.
Wer sein Erste-Hilfe-Wissen regelmäßig auffrischt, handelt im Ernstfall sicherer und schneller. Mit dem Lebensretterpreis möchten wir Aufmerksamkeit für Wiederbelebung schaffen, die Bereitschaft zur Reanimation erhöhen und mehr Menschen ermutigen, im Notfall aktiv zu werden.
Jede Herzdruckmassage zählt. Jede Minute zählt. Jedes Leben zählt.
Mit der Initiative „Herzschlag für Hamburg“ setzt Asklepios ein starkes Zeichen für Gesundheit, Solidarität und Verantwortung im öffentlichen Raum. Ein zentraler Baustein: die Spende von automatisierten externen Defibrillatoren (AED), die an ausgewählten Orten in Hamburg frei zugänglich installiert werden. Seit Anfang 2026 steht ein solcher AED am Naturbad Stadtparksee zur Verfügung.
Jeder AED kann im Ernstfall Leben retten. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde und moderne Geräte leiten Ersthelfende klar und verständlich durch die Reanimation, ganz ohne medizinische Vorkenntnisse.
Mit jeder AED-Spende wächst ein Netzwerk, das Hamburg ein Stück sicherer macht und das Bewusstsein dafür stärkt, dass schnelle Hilfe Leben verändern kann.
Unsere Lebensretter-Preisträger:innen 2025 haben Mut und Courage bewiesen und durch ihr beherztes Eingreifen ein Leben gerettet. Ihre Geschichten sehen Sie hier.
Schnelle Hilfe am Abend rettet Leben
Es ist kurz vor 20:30 Uhr, als es Sturm gegen die Haustür hämmert. Nachbarin Petra ruft panisch, ihr Mann Olaf sei leblos am Boden. Frank Oetjen eilt zum Nachbarhaus, findet Olaf im Bad. „Es wirkte, als sei er von der Toilette gefallen.“ Mit Petra zieht er den 63-Jährigen in den Flur, ruft 112 und beginnt unter telefonischer Anleitung mit der Herzdruckmassage. „Es war wie im Film – ich habe einfach funktioniert, etwa drei Minuten, bis die Rettungskräfte da waren.“ Die schnelle Hilfe von Frank Oetjen rettete Olaf das Leben. © Asklepios Kliniken
Einsatzbereiter Polizist rettet leblosen Mann
Jan Burmester vom Bergedorfer Polizeikommissariat 43 sitzt mit einem Kollegen im Streifenwagen. „Wir wollten gerade zurück auf die Wache fahren, um noch ein paar Berichte zu schreiben“, erinnert sich der 30-jährige Polizeimeister. Dann ein Funkspruch, der alles verändern sollte: „Verkehrsunfall mit gestürztem Radfahrer.“ Am Ort des Geschehens liegt ein Mann leblos am Boden. Puls negativ, Atmung ausgesetzt. Burmester beginnt mit der Herzdruckmassage, rettet so den 79-Jährigen. © Asklepios Kliniken
Naturfreunde retten Leben am See
Lukas Mettler, Landschaftsarchitekt aus Berlin, verbringt das Wochenende am See. Als eine Frau aus dem Wasser um Hilfe ruft, springt er mit Freund Michael ins Wasser und zieht den leblosen Mann ans Ufer. „Als ich merkte, dass er weder reagiert noch atmet, habe ich intuitiv mit der Herzdruckmassage begonnen.“ Nach rund 20 Minuten sei der Rettungshubschrauber gelandet, der den Mann in die Klinik flog. „Ich bin froh, dass alles gut ausgegangen ist“, sagt Lukas Mettler. © Asklepios Kliniken
Herzschlag für Hamburg
Asklepios setzt mit dem Preis „Herzschlag für Hamburg“ ein Zeichen für Gesundheit, Solidarität und Verantwortung. Ziel: Aufmerksamkeit der Hamburger für schnelle Hilfe bei Herz-Kreislauf-Stillstand — jede Sekunde zählt.
Ein öffentlich zugängliches AED-Gerät unterstützt Ersthelfer Schritt für Schritt bei lebensrettenden Maßnahmen, auch ohne Vorkenntnisse in Reanimation. Nach der ersten AED-Spende zu Beginn des Jahres folgt nun eine zweite Übergabe: ein AED für den Außenbereich des Naturbades Stadtparksee. © Asklepios Kliniken
Autofahrer reanimiert
Am Neujahrstag ist Markus Wölfel gerade im Garten beschäftigt, als er einen lauten Knall hört. Er läuft zur Straße und entdeckt einen verunfallten Autofahrer, der regungslos hinter dem Steuer sitzt. Schnell setzt er einen Notruf ab, zieht den Bewußtlosen zusammen mit anderen Passanten aus dem Auto und beginnt dann sofort mit einer Herzdruckmassage. So, wie er es im Zivildienst gelernt hat. Gefühlt endlose Minuten später übernehmen die Profis vom Rettungsdienst. Erst viele Monate später erfährt Markus Wölfel, dass er ein Leben gerettet hat: Der verunfallte Mann klingelt an seiner Haustür und bedankt sich. © Asklepios
Wiederbelebung an der Tankstelle
Lara Lavinia Ott kommt gerade aus dem Spätdienst. Die Auszubildende in der Pflege hatte einen anstrengenden Arbeitstag, ihr Vater holt sie mit dem Auto ab. Beim Halt an einer Tankstelle kommt eine Frau angelaufen und ruft um Hilfe. „Mein Mann atmet nicht mehr!“ Er sitzt bewußtlos im Auto. Zu Dritt schaffen sie es, ihn herauszuziehen, auf den Boden zu legen. Ein Notruf wird abgesetzt, und Lara Lavinia Ott übernimmt sofort die Reanimation per Herzdruckmassage. Im Krankenhaus stellt sich heraus: Es war ein Herzstillstand. Der Mann hat überlebt, und beide - Retterin und Geretteter - können sich später in die Arme fallen. © Asklepios
Schiedsrichter-Kollege gerettet
Christoph Moll ist ehrenamtlicher Schiedsrichter. Bei einem Treffen mit Kollegen bricht einer von ihnen unvermittelt zusammen, scheint bewußtlos. Moll übernimmt die Initiative, bringt den älteren Mann in die stabile Seitenlage, fühlt den Puls - aber da ist keiner. Geistesgegenwärtig startet Moll die Herzdruckmassage, jemand anderes hat bereits den Rettungsdienst alarmiert. Ohne das beherzte Eingreifen von Christoph Moll wäre der Herzstillstand des Kollegen tödlich verlaufen, eine Ehefrau zur Witwe geworden. © Asklepios
Dreifach-Mutter beim Einkauf gerettet
Als Sina Zenke für eine kurze Pause den Verkaufsraum von Kernenergie, einem Nussladen an der Ottenser Hauptstraße, verlässt, hörte sie plötzlich etwas zu Boden fallen. Aber es klingt nicht so, als sei etwas aus dem Regal gefallen…
Beherzter Einsatz im Segelclub
Das etwas nicht stimmt, bemerkt Heiko Jagusch sofort, als er das Clubhaus seines Segelclubs am Falkensteiner Ufer betritt. Ein Segelkollege ist im Eingangsbereich kollabiert. Der ausgebildete Ersthelfer übernimmt sofort die Herzdruckmassage.
Abiturienten retten 59-jährigen
Harun Goymen und Philipp Wieckowski sind gerade auf dem Weg in die Schule, als sie den zusammengebrochenen Andreas Knop auf dem Boden liegen sehen. Der 59-jährige war bewusstlos zu Boden gesackt… © Asklepios
Bademeister rettet Jungen
An einem besonders heißen Tag im Juli geht Dennis Thiede wie gewohnt seiner Tätigkeit als Rettungsschwimmer im Bäderland Wandsbek nach. Als er auf einmal einen Jungen am Boden des Beckens liegen sieht, handelt er geistesgegenwärtig und springt ins Wasser… © Asklepios
Frau reanimiert Lebensgefährten
Als ihr Lebensgefährte Herr Mewes abends auf dem Sofa plötzlich ohnmächtig wird, handelt Frau Pölking schnell und beginnt mit der Herz-Lungen-Massage. Sie befolgt 20 Minuten lang am Telefon die Anweisungen des Notrufs… © Asklepios
Herr Kelch rettet einen Passanten
Herr Kelch, Busfahrer bei der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH), bemerkt auf seiner Strecke in der Nähe einer Haltestelle einen Mann, der auf dem Fußweg kniet. Um nachzusehen, ob er helfen kann, unterbricht er die Fahrt und steigt aus. Plötzlich kippt der Mann neben ihm leblos zur Seite…
Herr Janke rettet eine Kundin
Arne Janke ist betriebsinterner Ersthelfer in einem Gartencenter und wird eines Tags an die Kasse gerufen. Eine Kundin – Christa Weinmann-Grandt – ist unvermittelt zusammengebrochen...
Herr Dondera rettet seine Frau
Eines nachts wacht seine Frau auf, da sie sich nicht wohl fühlt. Sie weckt ihren Mann, was ihr das Leben rettet. Denn ihr Herz hörte einfach auf zu schlagen…
Frau Glischinski rettet einen Freund
Nach einem Konzertbesuch bricht ein Freund von Frau Glischinski auf dem Weg zur Toilette zusammen. Frau Glischinski zögert nicht und fängt sofort mit einer Herzdruckmassage an, bis der Notarzt eintrifft.

Wissen Sie, was im Notfall zu tun ist? Erste Hilfe rettet Leben! Lesen Sie jetzt, wie Sie im Notfall handeln sollten.

Viele haben Angst davor, erste Hilfe leisten zu müssen. Dass in einer Notsituation aber jede Sekunde zählt und man keine Angst haben, sondern beherzt eingreifen sollte, zeigt das Beispiel von unserem Lebensretter.

Mussten Sie in der Notaufnahme auch schon einmal langen warten? Wir erklären, wie es zu Wartezeiten kommen kann und einige Patient:innen vorgezogen werden.

Haben Sie schon einmal Blut gespendet? Wir erklären, warum Blut spenden so wichtig und gar nicht schlimm ist.