Prostata-Krebs

Der Prostatakrebs (Prostatakarzinom) ist ein bösartiger Tumor, der von der
männlichen Vorsteherdrüse (Prostata) ausgeht.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Je früher der Prostata-Krebs erkannt wird, umso besser ist er behandelbar!

Deshalb wird für Männer ab dem 45. Lebensjahr eine regelmäßige (1x jährlich) Vorsorgeuntersuchung empfohlen. Männer, deren Väter oder Brüder bereits an Prostata-Krebs erkrankt sind, sollten sogar schon früher zur Vorsorgeuntersuchung gehen (ab dem 40. Lebensjahr).

Die wichtigsten Untersuchungen neben einer ausführlichen Befragung sind:

  • Digital-rektale Untersuchung, DRU: Hierbei wird die Prostata vom Enddarm aus abgetastet, um Verhärtungen festzustellen
  • PSA-Test: Bei diesem Test wird die Konzentration des Prostataspezifischen Antigens (PSA) im Blut gemessen. Der PSA-Test ist keine Routineuntersuchung bei der Prostatakrebsvorsorge. Wer ihn im Rahmen der Vorsorge in Anspruch 0nehmen möchte, muss die Kosten für den PSA-Test selbst tragen.

  • Ultraschall und Gewebeentnahme Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung über den Enddarm (transrektale Ultraschallsonografie, TRUS) kann die Größe und Gestalt der Prostata beurteilt werden. Über diese Ultraschalluntersuchung kann eine gezielte Gewebeentnahmeaus der Prostata erfolgen. Unter dem Mikroskop untersucht das Labor das Gewebe auf Krebszellen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Die Therapie von Prostata-Krebs hängt vor allem vom Stadium der Erkrankung ab. So spielt z.B. das Alter und der Allgemeinzustand des Patienten, sowie dessen persönlichen Wünsche eine wichtige Rolle.

Folgende Behandlungsmethoden kommen grundsätzlich infrage:

Lokal begrenzter Tumor

  • Abwarten und Beobachten
  • Operation
  • Strahlentherapie

Fortgeschrittene Tumoren

  • Hormontherapie
  • Chemotherapie

Weitere Informationen

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den Behandlungen und Therapien.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Die Prognose des Prostatakarzinoms hängt vom Tumorstadium ab, ist aber in vielen Fällen günstig. Statistisch gesehen gilt: Fünf Jahre nach der Diagnose leben noch 87 Prozent der Patienten (5-Jahres-Überlebensrate).

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