Liebe Patienten & Angehörige,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Traumafolgeerkrankungen

Menschen, die extrem belastenden oder bedrohlichen Situationen (Traumata) ausgesetzt waren, können als Folge posttraumatische Symptome entwickeln. Diese gilt es zu erkennen und zu behandeln. Dazu gehören unter anderem unfreiwillige und leidvolle Erinnerungen an das Ereignis, anhaltende Symptome innerer Erregung, Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit bzw. ständige Alarmbereitschaft und Albträume. Beziehungsprobleme können ebenso in der Folge von erlebten Traumata auftreten und zu einer schweren Belastung führen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Bei auftretenden Symptomen, wie beschrieben, ist schnelles Handeln gefragt, damit sich die Erinnerungen an das Ereignis nicht immer tiefer in das Gehirn „eingraben“.

Um den Verdacht der PTBS in einer genauen Diagnose zu sichern, können standardisierte Fragebögen verwendet werden, welche gezielt auf diese Krankheit prüfen und ähnliche Erkrankungen ausschließen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Abhängig vom Schweregrad und persönlichen Wünschen ist Ihre Behandlung in der Institutsambulanz, einer der Tageskliniken oder stationär möglich. Für Patienten bis 40 Jahre bieten wir eine spezielle Psychotherapiestation für Menschen mit Traumafolgeerkrankungen an. Im Zentrum der Behandlung steht die Vermittlung von Fertigkeiten zur Stressbewältigung, Gefühlsregulation und Impulskontrolle. Auch das Einüben von Achtsamkeit-, Entspannungs- und Imaginationsstechniken gehört zu unseren Behandlungsmodulen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Schon während Ihrer Behandlung bahnen wir gemeinsam mit Ihnen die weiterführende Therapie, da Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen häufig eine längere psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen sollten.

 

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