Liebe Patienten & Angehörige,

 

im Asklepios Klinikum Harburg  

  • Sind rund 80 % der Mitarbeiter*innen geimpft
  • Wird jede*r Mitarbeiter*in wöchentlich getestet
  • Werden alle Patient*innen getestet

 

Folgende Regelung sollte dabei gelten: Es wird je 1 Besucher für maximal 1 Stunde zugelassen.

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Traumafolgeerkrankungen

Menschen, die extrem belastenden oder bedrohlichen Situationen (Traumata) ausgesetzt waren, können als Folge posttraumatische Symptome entwickeln. Diese gilt es zu erkennen und zu behandeln. Dazu gehören unter anderem unfreiwillige und leidvolle Erinnerungen an das Ereignis, anhaltende Symptome innerer Erregung, Reizbarkeit, Schreckhaftigkeit bzw. ständige Alarmbereitschaft und Albträume. Beziehungsprobleme können ebenso in der Folge von erlebten Traumata auftreten und zu einer schweren Belastung führen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Bei auftretenden Symptomen, wie beschrieben, ist schnelles Handeln gefragt, damit sich die Erinnerungen an das Ereignis nicht immer tiefer in das Gehirn „eingraben“.

Um den Verdacht der PTBS in einer genauen Diagnose zu sichern, können standardisierte Fragebögen verwendet werden, welche gezielt auf diese Krankheit prüfen und ähnliche Erkrankungen ausschließen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Abhängig vom Schweregrad und persönlichen Wünschen ist Ihre Behandlung in der Institutsambulanz, einer der Tageskliniken oder stationär möglich. Jüngere Menschen mit Traumfolgeerkrankungen können auf unserer Spezialstation 160 B für Jungerwachsene behandelt werden, für Patienten mit schweren Traumafolgestörungen stehen in Zusammenarbeit mit der ambulanten Behandlung fünf stationäre Plätze auf der Depressionsstation 162 B zur Verfügung. Im Zentrum der Behandlung steht die Vermittlung von Fertigkeiten zur Stressbewältigung, Gefühlsregulation und Impulskontrolle. Auch das Einüben von Achtsamkeit-, Entspannungs- und Imaginationsstechniken gehört zu unseren Behandlungsmodulen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Schon während Ihrer Behandlung bahnen wir gemeinsam mit Ihnen die weiterführende Therapie, da Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen häufig eine längere psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen sollten.

 

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