Persönlichkeitsstörungen

Sie haben das Gefühl, dass Ihre Emotionen zu intensiv sind, Ihre Reaktionen über das normale Maß hinausgehen und Ihre Stimmung häufig schwankt? Sie haben den Eindruck, dass Sie häufiger anecken und nicht flexibel genug auf Anforderungen reagieren können?

Meist beginnen diese Verhaltensmuster in der Jugend- und im frühen Erwachsenenalter und führen zu Beziehungsschwierigkeiten, emotionaler Instabilität und Problemen mit der Impulskontrolle. Misserfolge in sozialen Situationen, im Arbeitsumfeld und Kontakten zu anderen Menschen sind Ausdruck dieser oft automatisierten Reaktionen und führen zu Leidensdruck.
 

Der erste Schritt: Diagnostik

Klinische Untersuchungen, standardisierte psychologische Diagnostik und Verhaltensbeobachtung tragen neben der Befragung Ihrer Angehörigen dazu bei, Ihre Diagnose(n) zu erheben und sichern.

Auf Sie abgestimmt: unser Behandlungsangebot

Ihre Behandlung kann, abhängig davon, wie akut Ihre Beschwerden zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme sind, in unserer Institutsambulanz, in einer unserer Tageskliniken oder auch stationär erfolgen.

Hierfür kommen zwei Stationen in Frage: unsere Krisenstation für Patienten mit Regulations- und Persönlichkeitsstörung (160A) und unsere Psychotherapiestation für junge Erwachsene bis 35 Jahre mit Persönlichkeitsstörungen und Traumafolgestörungen (160B).

Unser Angebot zur Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT)

Sie haben auch die Möglichkeit, an einer unserer Skillsgruppen teilzunehmen. Diese können stationär, teilstationär und ambulant besucht werden.

Weiterhin gut versorgt: Ihre ambulante Weiterbehandlung/Nachsorge

Während Ihrer stationären oder teilstationären Behandlung planen wir mit Ihnen die weiterführende Behandlung, die im Rahmen unseres ambulanten Angebots nach Entlassung wahrgenommen werden kann. Dazu zählen neben einer medikamentösen Weiterbehandlung auch einzeltherapeutische Maßnahmen, fachspezifische oder kreativ/arbeitstherapeutische Gruppen und Sozialberatung.

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