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Restless-Legs-Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrom ist eine häufige und dennoch oft nicht erkannte Bewegungsstörung mit Missempfindungen der Beine in Ruhe und am Abend, sowie in der Nacht. Dabei handelt es sich um eine sehr gut zu behandelnde neurologische Erkrankung. Dabei haben Betroffene, wann immer sie sich in Ruhe befinden, schnell das schmerzhaft drängende Gefühl, die Beine bewegen zu müssen. Nur diese Bewegung lässt die Schmerzen und Unruhe nachlassen, aber jedoch immer nur für kurze Zeit.

Auf diese Weise raubt die Krankheit den Betroffenen Entspannung und – das vor allem – den Schlaf. Dadurch stellt sich oft eine starke Erschöpfung ein, die auch mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen einhergeht. Außerdem stellen sich Symptome wie starker Bewegungsdrang in den Beinen bei körperlicher Ruhe, Ziehen, Kribbeln, Reißen und Schmerzen in den Beinen bei Ruhe, seltener auch in den Armen ein.

Eine gänzlich andersartige Erkrankung stellen Dystonien (Bewegungsstörungen, Fehlhaltungen mit Ursprung in den motorischen Zentren des Gehirns) dar. Fokale und segmentale Formen einer Dystonie lassen sich, ebenso wie der Spasmus hemifazialis, defektgeheilte periphere Fazialisparesen oder fokale Formen einer spastischen Tonuserhöhung, gut durch regelmäßige Botulinumtoxininjektionen beeinflussen

Die Ursache des Restless-Legs- Syndroms sind bis heute nicht abschließend geklärt. Fest steht jedoch, dass eine Störung des Dopamin-Stoffwechsels im Gehirn, bestimmte Erkrankungen wie Nierenversagen oder Zuckerkrankheit oder Nebenwirkung von Medikamenten diese Krankheit auslösen können.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Die richtige Diagnose wird oft erst von einem Neurologen gestellt. Bei der Diagnostik steht die klinische Symptomatik im Vordergrund. Mittels einer validierten Skala ermitteln unsere Spezialisten die Schwere der Krankheit (RLS Severity Scale). Bereits eine einmalige Gabe von bestimmten Medikamenten bessert die Symptome bei fast allen Patienten mit großem Erfolg, so dass ein erfolgreich durchgeführter Versuch als beweisender Test dienen kann. Ein sogenannter Immobilisationtest, bei dem die Beine des Betroffenen für eine Zeit lang fixiert werden, kann die genannten begleitenden unwillkürlichen  unterdrückbaren periodischen Zuckungen der Muskeln zu Tage treten lassen. Ferner haben wir die Möglichkeit, in unklaren Fällen eine Polysomnographie im Schlaflabor durchzuführen.

 

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Wir bieten Ihnen eine individuell angepasste Behandlung an. Diese richtet sich maßgeblich nach dem subjektiven Leidensdruck der Patienten. Zuerst fokussieren wir uns auf die Verbesserung der Schlafqualität. Dabei ist der Hauptbestandteil einer erfolgreichen Behandlung die bedarfsorientierte oder dauernde medikamentöse Therapie.

Stellt sich heraus, dass eine Behandlung mit nur einer bestimmten Wirkstoffgruppe (Monotherapie) als nicht erfolgreich oder nach längerer Anwendung als zunehmend ineffizient erweist, greifen wir auf eine Kombinationstherapie zurück.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Auch an dem Tag Ihrer Entlassung führen wir mit Ihnen ein ausführliches Gespräch und weisen Sie dabei auf die besonderen Dinge hin, die Sie weiterhin beachten sollten. Sie erhalten einen Brief für Ihren weiterbehandelnden Arzt, in dem die Empfehlungen neben der Entlassungsmedikation noch einmal schriftlich festgehalten werden.

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