Liebe Patienten & Angehörige,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

 

  • Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionen im Bundesgebiet müssen wir leider ab dem 02. November 2020 ein Besuchsverbot aussprechen. Kontakte und die damit verbundene potentielle Verbreitung des Corona-Virus sollen so bestmöglich eingeschränkt werden.

Die folgenden Gruppen sind von dem Besuchsverbot ausgenommen:

 

  • Palliative Patienten
  • Eltern von Kindern
  • Väter von neugeborenen Kindern
  • Weitere Härtefälle

 

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Morbus Parkinson

Unsere Klinik verfügt über langjährige Expertise in der Diagnostik und Therapie der Parkinsonkrankheit: seit 1985 liegt hierin einer unserer besonderen Schwerpunkte. Parkinson ist eine häufige neurologische Erkrankung, die durch Bewegungsverlangsamung und durch vielfältige vegetative und psychische Symptome gekennzeichnet ist. Diese schränken das tägliche Leben und die Alltagsaktivitäten deutlich ein.
Wichtige Bestandteile unseres umfassenden Behandlungskonzepts stellen neben der medikamentösen Behandlung auch aktivierende Therapien wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie dar.

Wir sind ein interdisziplinäres Team mit parkinsonerfahrenen Ärzten, spezifisch geschulten Pflegekräften und Fachtherapeuten mit langjährigen Erfahrungen im Bereich Morbus Parkinson.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Durch  neuropsychologische- und Medikamenten-Tests sowie bildgebende Verfahren (MRT/CT) können wir Morbus Parkinson von anderen Parkinson-ähnlichen Erkrankungen abgrenzen und Sie somit sicher und gezielt behandeln.

Wir bieten Ihnen ein breites Spektrum diagnostischer Möglichkeiten für eine zielgerichtete Parkinsonbehandlung:

  • Parkinsonspezifische neurologische Untersuchung, L-Dopa-Test (Test des Betroffenen auf verabreichte Substanz L-Dopa)
  • Differenzialdiagnostische Abklärung (Abgrenzung einer Erkrankung von Krankheiten mit ähnlicher bis nahezu identischer Symptomatik)
  • Computertomographie, Kernspintomographie (bildgebende Verfahren mit Röntgenstrahlen bzw. Magnetfeld und Hochfrequenz)
  • EKG (Elektrokardiogramm, Analyse der elektrischen Aktivitäten der Herzmuskelfasern)
  • Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens)
  • Ultraschall (bildgebendes Verfahren)
  • EEG (Elektroenzephalografie, Messung elektrischer Gehirnströme), Tremor-Frequenzanalyse
  • EMG (Elektromyographie, Messung elektrischer Muskelaktivität)
  • ECD, TCD (extra- und intrakranielle Duplex-Sonographie , Untersuchung der hirnversorgenden Arterien und Venen mittels Ultraschall-Verfahren)
  • Labordiagnostik, Liquoruntersuchung (labortechnische Untersuchung des „Nervenwassers“ des zentralen Nervensystems)
  • Röntgendiagnostik
  • Konsiliarische Untersuchungen (Einbeziehung weiterer Experten) in Kooperation mit anderen Fachabteilungen (Urologie, Pulmologie, HNO, Schlaflabor etc.)
  • Riechtest (Sniffin‘ Sticks-Test, der Patient muss bestimmte Duftstoffe riechen und erkennen)
  • Parkinson-Demenz-Test (PANDA-Test, umfasst verschiedene Aspekte wie Aufmerksamkeit, Wortflüssigkeit und Stimmung)
  • Fiberendoskopische Schluckprüfung (FEES, Diagnose von Schluckstörungen mittels eines dünnen Endoskops)
  • Fachtherapeutisches Assessment (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie)

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Unsere medizinische Betreuung und Behandlung beinhalten:

Individuell abgestimmte medikamentöse Einstellung bei allen Formen des Parkinson-Syndroms auf der Basis unseres ganzheitlichen Konzepts
Gesamtes medikamentöses Therapiespektrum (oral, subkutan, transdermal):

  • Spezifische Tablettenbehandlung
  • Duodopa-Pumpe (Medikamentengabe mit einer Pumpe über eine Sonde direkt in den Zwölffingerdarm)
  • Apomorphin-Pumpe/-Pen (Medikamentengabe über feine Nadel/Injektion mittels Pen)
  • Rotigotin-Pflaster (Medikamentengabe mittels Pflaster)

Darüber hinaus bieten wir Ihnen:

  • Beratung bezüglich operativer Maßnahmen
  • Regelmäßige Visiten und Gespräche unter Einbeziehung der Angehörigen
  • Interdisziplinäre Teambesprechungen

Dank langjähriger Erfahrungen im Umgang mit Parkinson-Patienten finden Sie ein qualitativ hochwertiges und kompetentes Pflegeumfeld vor.

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