
Chefarzt
Dr. (H) Karol Stiebler
Unfallchirurgie und Orthopädie
Wir sind als zertifiziertes Endoprothetikzentrum auf den künstlichen Ersatz der Hüft- und Kniegelenke spezialisiert. Unsere Leistungen erbringen wir auf dem neusten medizin-technischen Niveau und unter Einhaltung von definierten Prozess- und Qualitätsstandards, die jährlich durch eine unabhängige Kommission überprüft werden.

Chefarzt
Unfallchirurgie und Orthopädie
Um die Qualität der endoprothetischen Versorgung zu erhalten und zu verbessern, ist ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung erforderlich. Die DGOOC hat daher gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE) und dem Berufsverband der Fachärzt:innen für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) eine Initiative zur Zertifizierung medizinischer Einrichtungen für den Gelenkersatz entwickelt.
Das Verfahren ist seit Oktober 2012 bundesweit freigegeben. Medizinische Einrichtungen können sich seither als EndoProthetikZentrum (EPZ) zertifizieren lassen, wenn die Erfüllung der aufgestellten Anforderungen in einem Audit nachgewiesen wird.
Mindestzahl von Implantationen von Hüft- und Knieprothesen pro Jahr
Quelle: www.endocert.de
Ein ausgedehnter Spaziergang oder eine Radtour mit Freunden: Wenn man sich schmerzfrei bewegen kann, sind das ganz normale Aktivitäten. Gelenkbeschwerden verhindern leider oft eine schmerzfreie Mobilität und können die Beweglichkeit und damit das soziale Leben massiv einschränken. Dann kann oft nur noch der Gelenkersatz helfen.
Unser Ziel ist es, Ihre Lebensqualität durch den bestmöglichen Gelenkersatz zu verbessern.
Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie umfasst 36 Betten. Jährlich behandeln wir ca. 1400 Patient:innen stationär in modern ausgestatteten 2-Bett-Zimmern. Auf Wunsch besteht die Möglichkeit der Unterbringung im 1-Bett-Zimmer in der „PRIVITA Komfortklinik“.
In interdisziplinärer Zusammenarbeit wollen wir gemeinsam dafür sorgen, dass Sie sich bei uns rundum gut aufgehoben fühlen und mit einem excellenten Operationsergebnis unsere Klinik bald verlassen können
Die Versorgung unserer Patient:innen mit Hüft-Endoprothesen nehmen wir entsprechend den neuesten Standards und individuell auf Sie und Ihre Bedürfnisse abgestimmt vor. Das betrifft die Wahl des passenden, optimalen Implantats, des geeigneten Verankerungsprinzips (zementiert, teilzementiert, zementfrei) sowie der geeigneten Komponentengleitpaarung, damit die einzelnen Teile geschmeidig zusammenwirken. Jede Operation planen wir mithilfe eines Computerprogramms digital.

In Deutschland zählen wir zu den wenigen Kliniken, in denen das AMIS-Verfahren (AMIS - anterior minimal invasiv surgery) erfolgreich angewendet wird. Dabei erfolgt das Einsetzen des künstlichen Hüftgelenkes mittels eines kleinen Schnittes in der Leiste. Der Vorteil dieser Methode ist, dass Muskeln und Sehnen nicht durchtrennt werden, was für Sie weniger Schmerzen nach dem Eingriff, einen verkürzten Krankenhausaufenthalt, eine deutlich kleinere Narbe, eine einfachere Rehabilitation und eine schnellere Rückkehr in Ihren Alltag bedeutet.
Jede Prothesenimplantation wird mit Hilfe eines Computerprogramms mit digitalen Röntgenbildern geplant. Darüber hinaus verfügen wir über ein 3-dimensionales, computertomographie gestütztes Planungsprogramm, das bei Patient:innen mit besonderen anatomischen Verhältnissen, z.B. bei Hüftreifungsstörung (Hüftdysplasie) zum Einsatz kommt. Ist eine optimale Versorgung des Gelenkes mit einem Standardimplantat nicht möglich, so wird bei unserem Kooperationspartner in der Schweiz ein spezielles Implan[1]tat für Sie maßangefertig
Das Kniegelenk ist das größte und vielschichtigste Gelenk des menschlichen Körpers. In dem Kniegelenk bewegen sich die Enden des Oberschenkelknochens und des Schienbeins, die ebenso wie die Rückseite der Kniescheibe, mit glattem Knorpel überzogen sind. Die Menisken, zwei elastische, halbmondförmige Faserknorpelscheiben sorgen als eine Art Stoßdämpfer für eine gleichmäßige Lastverteilung auf den Knorpel. Darüber hinaus stabilisieren starke Bänder, die Kreuzbänder und die Seitenbänder, das Knie.
Die häufigste Erkrankung des Kniegelenks ist die als Gelenkverschleiß bezeichnete Arthrose. Das bedeutet eine dauerhafte Abnutzung des Gelenkknorpels, der für eine geschmeidige Bewegung zwischen den Knochenteilen sorgt.
Auch bei der Versorgung unserer Patienten mit einer Knie-Endoprothese arbeiten wir gemäß den neuesten Standards. Uns stehen alle bereits beschriebenen Prothesensysteme zur Verfügung. Am häufigsten versorgen wir unsere Patienten mit Knie-Verschleiß mithilfe des sogenannten bicondylären, beidseitigen Oberflächenersatzes und verankern die Komponenten mit Zement.
Ist das betroffenes Gelenk nur in einem bestimmten Bereich verschlissen, haben wir die Möglichkeit, nur einen Teil des Gelenks künstlich zu ersetzen. Die Schlittenprothese bietet Ihnen einige Vorteile. Die gesunden Anteile des Gelenks werden erhalten, das Operationstrauma ist geringer, die Operation ist schonender, die Narbe kleiner. Mit einer Schlittenprothese können wir Ihnen allerdings nur helfen, sofern tatsächlich lediglich ein Bereich des Gelenks verschlissen ist.
Die am häufigsten eingesetzte Kniegelenksprothese ist der bicondyläre (beidseitige) Oberflächenersatz. Dabei ersetzen wir die gesamte Knorpeloberfläche des Kniegelenks. Die Stabilität des Gelenks sichern die erhaltenen Bandstrukturen. Die Prothese ist dem natürlichen Kniegelenk nachempfunden. Die Kniescheibenrückfläche müssen wir in der Regel nicht mitersetzen.
Verschleißerscheinungen eines Gelenks betreffen nicht nur den Knorpel und die Knochen, sondern häufig auch die Weichteilstrukturen, insbesondere die Bänder. Bei diesem Befund kann das Kniegelenk mit einer „normalen“ Oberflächen-Ersatz-Prothese manchmal nicht mehr stabilisiert werden. Wir benötigen daher Prothesen, die nicht mehr auf eine natürliche Stabilisierung durch die Bänder angewiesen sind. Wir verankern die Prothesenkomponenten tiefer im Knochen. Die Komponenten sind fest miteinander verbunden. Die feste Verbindung der Komponenten übernimmt die Funktion der Bänder.
Dank moderner Medizintechnik können wir operative Eingriffe heute noch präziser und individueller durchführen. Mit dem innovativen VELYS™-System haben wir nun eine zusätzliche technologische Unterstützung, die uns dabei hilft, Implantate noch genauer zu positionieren und operative Entscheidungen in Echtzeit abzusichern
Die robotergestützte Technologie unterstützt das Operationsteam bei der Implantation künstlicher Kniegelenke und liefert während des gesamten Eingriffs hochpräzise Messdaten in Echtzeit. Dadurch können zentrale Parameter wie Achsführung, Stabilität und Bandspannung des Gelenks unmittelbar beurteilt und optimal auf die individuelle Anatomie der Patient:innen abgestimmt werden. Ziel ist eine besonders passgenaue und patientenindividuelle Versorgung. Insbesondere unsere Patient:innen profitieren, da sowohl die Präzision der Implantation als auch die funktionellen Ergebnisse und die Voraussetzungen für eine schnelle Mobilisation insgesamt verbessert werden können.
Die Schulter hat das größte Bewegungsausmaß aller Gelenke des menschlichen Körpers. Diese umfassende Beweglichkeit ist unter anderem auf die geringe knöcherne Kongruenz zurückzuführen. Das bedeutet, dass einem großen Oberarmkopf eine verhältnismäßig kleine Gelenkpfanne gegenübersteht. Die Stabilität hängt somit hauptsächlich von den umgebenden Bändern, Sehnen und Muskeln ab. Das Schultergelenk ist deshalb besonders anfällig für Verletzungen und Degeneration.
Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und reichen vom reinen Ersatz der Knorpeloberfläche des Oberarmkopfes über die sogenannte Kurzschaft-Kopfprothese bis hin zur Totalendoprothese, bei der auch die Gelenkfläche der Gelenkpfanne ersetzt wird. Sind neben dem Verschleiß der Knorpeloberflächen auch die am Oberarmkopf ansetzenden Sehnen beschädigt oder gerissen, kommt eine Sonderform der Schulterprothese zur Anwendung, die sogenannte inverse Prothese. Bei unseren Patient:innen mit schweren, nicht rekonstruierbaren Oberarmkopfbrüchen, setzen wir spezielle Frakturprothesen ein.

Chefarzt
Unfallchirurgie und Orthopädie
Oberarzt
Unfallchirurgie und Orthopädie
Geschäftsführende Oberärztin
Unfallchirurgie und Orthopädie
Chefarztsekretariat