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Leistenbrüche / Bauchwandbrüche / Nabelbrüche

Nicht nur Knochen können brechen. Auch die Bauchwand kann, wenn der Druck zu groß wird, nachgeben. Ein Eingeweidebruch entsteht – eine so genannte Hernie. Sichtbares Zeichen dafür ist eine sackartige Ausstülpung, der Bruchsack, der sich an der Lücke im Bauchwandgewebe, der Bruchpforte, bildet und typischerweise wieder zurückdrücken lässt. In der Regel sind Hernien ungefährlich und äußern sich in leichten, ziehenden Schmerzen, die sich unter Druck (zum Beispiel Husten oder Stuhlgang) verstärken. Da sich in diesem Bruchsackinhalt je nach Größe der Bruchpforte aber gegebenenfalls auch innere Organe und Darmteile einklemmen können, ist eine schnelle chirurgische Behandlung wichtig. Denn anders als bei indirekten (angeborenen) Bauchwandbrüchen im Kindesalter bilden sich direkte, erworbene Hernien bei Erwachsenen nicht eigenständig zurück.

Wir helfen Ihnen bei

  • Leistenbrüche
  • Bauchwandbrüche
  • Nabelbrüche

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Am Anfang steht die Anamnese. In einer umfassenden Befragung geht der Arzt auf Sie, Ihre medizinische Vorgeschichte und Ihre aktuellen Beschwerden ein und lässt sich die vorliegenden Symptome beschreiben. Um den Verdacht auf eine Hernie zu erhärten folgt eine körperliche Untersuchung mit dem Abtasten des Bauchraumes in der betroffenen Region. Neben einer druckschmerzhaften Vorwölbung lassen sich im Fall einer Hernie auch Bruchpforte, Bruchkanal und Bruchsackinhalt erstasten. Charakteristisches Anzeichen ist zudem die Reponierbarkeit: das bedeutet, das sich der Bruchsack durch die Bruchpforte hindurch zurück in seine ursprüngliche Lage im Bauchraum drücken lässt. Um festzustellen, ob Teile des Darms im Bruchsackinhalt eingeklemmt sind, erfolgt eine Untersuchung mit dem Stethoskop und gegebenenfalls eine Ultraschall-Untersuchung.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Leisten-, Bauchwand- und Nabelbrüche werden operativ behandelt und zählen zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Je nach Art der Hernie, Lage und Größe der Bruchpforte sowie Alter des Patienten bestimmt der Arzt gezielt das passende Operationsverfahren. Neben der offenen Operationstechnik besteht die Möglichkeit eines minimal-invasiven Eingriffs. Außerdem entscheidet der Chirurg, ob ein Kunststoffnetz zur Stabilisierung des Bruchs eingesetzt wird. Ziel einer jeden Hernien-OP ist nicht nur die Behebung des aktuellen Vorfalls. Durch die Operation soll die Festigkeit der Bauchwand wiederhergestellt und somit das Risiko neuer Hernien (Rezidive) minimiert werden.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Nach einer Hernien-OP ist es sehr wichtig, dass Sie sich schonen. Der Klinikaufenthalt wird in der Regel nur wenige Tage dauern. Nach Ihrer Entlassung sollten Sie auf keinen Fall schwer heben und eine Sportpause einlegen – je nach Intensität des Sports kann dies einige Wochen dauern. Belastung im Allgemeinen sollte Sie mit Bedacht und schrittweise steigern.

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