Carolina Lübker
Stationsleitung
Klinik für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen
Auf der Station O52B der Asklepios Klinik Nord am Standort Ochsenzoll behandeln wir erwachsene Patient:innen mit Traumafolgestörungen. Die offene, psychodynamisch orientierte Behandlungseinheit verfügt über 22 stationäre und drei teilstationäre Therapieplätze. Nach Möglichkeit werden Patient:innen über die verschiedenen Behandlungsphasen hinweg vom selben therapeutischen Team begleitet. So können stationäre, teilstationäre und ambulante Behandlung miteinander verzahnt werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen. Je nach Indikation kann zwischen stationärer und teilstationärer Behandlung gewechselt werden. Eine ambulante Nachbehandlung in der Psychiatrischen Institutsambulanz kann den Übergang in eine weiterführende ambulante Psychotherapie oder zurück in das häusliche Umfeld unterstützen.
Wir behandeln Frauen und Männer, die infolge traumatischer Erfahrungen psychisch erkrankt sind. Dazu können beispielsweise Traumatisierungen in der Kindheit, sexualisierte Gewalt, Gewalterfahrungen in Beziehungen, Überfälle oder Naturkatastrophen gehören.
Zu den behandelten Erkrankungen zählen insbesondere:
Nicht geeignet ist die Behandlung bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung, einer im Vordergrund stehenden Suchterkrankung, gerontopsychiatrischen Erkrankungen oder schweren somatischen Erkrankungen.
Wir arbeiten mit einem methodenintegrierenden, leitlinienorientierten psychotherapeutischen Konzept. Dabei verbinden wir tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Ansätze mit spezifischen traumatherapeutischen Verfahren, darunter Elemente aus DBT-PTSD, Cognitive Processing Therapy (CPT), Prolonged Exposure und Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy (IRRT) sowie weitere traumatherapeutische Ansätze.
Die Behandlung erfolgt freiwillig. Dauer und Ausgestaltung richten sich nach der Erkrankung und den gemeinsam vereinbarten Therapiezielen. Für traumatisierte Patient:innen bietet die Station auch eine etwa sechswöchige Intervalltherapie an. Der individuelle Therapieplan wird gemeinsam mit den Patient:innen, den Therapeut:innen und der verantwortlichen Pflegekraft entwickelt.
Zum Behandlungsangebot gehören unter anderem:
Gemeinsam mit unseren Patient:innen arbeiten wir unter anderem an:
Die O52B bietet sowohl stationäre als auch teilstationäre Behandlungsplätze. Je nach Indikation kann im Verlauf zwischen beiden Settings gewechselt werden. Dadurch kann die Behandlungsintensität an die individuelle Situation angepasst werden, während möglichst viel personelle Kontinuität erhalten bleibt.
Wenn es therapeutisch sinnvoll ist und von den Patient:innen gewünscht wird, können Paar- und Angehörigengespräche Bestandteil der Behandlung sein.
Nach der stationären oder teilstationären Therapie kann eine ambulante Nachbehandlung über die Spezialambulanz für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen / Traumaambulanz erfolgen. Sie dient unter anderem dazu, den Übergang in eine weiterführende ambulante Behandlung zu unterstützen.
Station O52B – Traumatherapie
Haus 5, 2. Obergeschoss
Langenhorner Chaussee 560
22419 Hamburg
Bei organisatorischen Fragen oder wenn Sie direkt Kontakt zur Station O52B aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an die Stationsleitung.
Stationsleitung
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Chefarztsekretariat