Asklepios Klinik Nord - Ochsenzoll

Station O52B – Traumatherapie

Klinik für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen

Station O52B – Traumatherapie

Spezialisierte Behandlung bei komplexen Traumafolgestörungen

Auf der Station O52B der Asklepios Klinik Nord am Standort Ochsenzoll behandeln wir erwachsene Patient:innen mit Traumafolgestörungen. Die offene, psychodynamisch orientierte Behandlungseinheit verfügt über 22 stationäre und drei teilstationäre Therapieplätze. Nach Möglichkeit werden Patient:innen über die verschiedenen Behandlungsphasen hinweg vom selben therapeutischen Team begleitet. So können stationäre, teilstationäre und ambulante Behandlung miteinander verzahnt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen. Je nach Indikation kann zwischen stationärer und teilstationärer Behandlung gewechselt werden. Eine ambulante Nachbehandlung in der Psychiatrischen Institutsambulanz kann den Übergang in eine weiterführende ambulante Psychotherapie oder zurück in das häusliche Umfeld unterstützen.

Unser Angebot im Überblick

Für wen ist die Behandlung geeignet?

Wir behandeln Frauen und Männer, die infolge traumatischer Erfahrungen psychisch erkrankt sind. Dazu können beispielsweise Traumatisierungen in der Kindheit, sexualisierte Gewalt, Gewalterfahrungen in Beziehungen, Überfälle oder Naturkatastrophen gehören.

Zu den behandelten Erkrankungen zählen insbesondere:

  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • komplexe Traumafolgestörungen
  • dissoziative Störungen
  • Angst- und Panikerkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Depressionen
  • psychosomatische Erkrankungen

Nicht geeignet ist die Behandlung bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung, einer im Vordergrund stehenden Suchterkrankung, gerontopsychiatrischen Erkrankungen oder schweren somatischen Erkrankungen. 

Unser traumatherapeutisches Konzept

Wir arbeiten mit einem methodenintegrierenden, leitlinienorientierten psychotherapeutischen Konzept. Dabei verbinden wir tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Ansätze mit spezifischen traumatherapeutischen Verfahren, darunter Elemente aus DBT-PTSD, Cognitive Processing Therapy (CPT), Prolonged Exposure und Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy (IRRT) sowie weitere traumatherapeutische Ansätze. 

Die Behandlung erfolgt freiwillig. Dauer und Ausgestaltung richten sich nach der Erkrankung und den gemeinsam vereinbarten Therapiezielen. Für traumatisierte Patient:innen bietet die Station auch eine etwa sechswöchige Intervalltherapie an. Der individuelle Therapieplan wird gemeinsam mit den Patient:innen, den Therapeut:innen und der verantwortlichen Pflegekraft entwickelt. 

Unsere Therapieangebote

Zum Behandlungsangebot gehören unter anderem:

  • psychotherapeutische Einzel- und Gruppentherapie
  • Psychoedukation bei posttraumatischen Belastungsstörungen
  • Imaginationsgruppe
  • Skillsgruppe
  • interaktionelle Gruppe
  • Training sozialer Kompetenzen
  • Emotionsregulationsgruppe
  • Paar- und Angehörigengespräche
  • therapiebegleitende Gespräche mit einer primär verantwortlichen Pflegekraft
  • Tanz- und Bewegungstherapie
  • Ergotherapie
  • Kreativtherapie
  • Aromatherapie
  • Kochgruppe
  • Entspannungsgruppe
  • Freizeitaktivitäten und Fertigkeitentraining
  • sozialtherapeutische Beratung und Unterstützung.

Ziele unserer Behandlung

Gemeinsam mit unseren Patient:innen arbeiten wir unter anderem an:

  • einer besseren Regulation von Gefühlen und Anspannung
  • einer verbesserten Selbststeuerung
  • dem Rückgang von Suizidalität
  • der Reduktion dissoziativer Symptome
  • dem Rückgang von Flashbacks und traumaassoziierten Albträumen
  • der Integration traumatischer Erfahrungen in die eigene Biografie
  • der Verbesserung belastender Beziehungsmuster
  • der Bewältigung akuter sozialer Probleme
  • der Entwicklung einer tragfähigen therapeutischen Perspektive.

Stationär und teilstationär

Die O52B bietet sowohl stationäre als auch teilstationäre Behandlungsplätze. Je nach Indikation kann im Verlauf zwischen beiden Settings gewechselt werden. Dadurch kann die Behandlungsintensität an die individuelle Situation angepasst werden, während möglichst viel personelle Kontinuität erhalten bleibt. 

Angehörige einbeziehen

Wenn es therapeutisch sinnvoll ist und von den Patient:innen gewünscht wird, können Paar- und Angehörigengespräche Bestandteil der Behandlung sein.

Ambulante Weiterbehandlung

Nach der stationären oder teilstationären Therapie kann eine ambulante Nachbehandlung über die Spezialambulanz für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen / Traumaambulanz erfolgen. Sie dient unter anderem dazu, den Übergang in eine weiterführende ambulante Behandlung zu unterstützen. 

 

Zur Spezialambulanz für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen / Traumaambulanz

Ihr Weg zu uns

Station O52B – Traumatherapie
Haus 5, 2. Obergeschoss
Langenhorner Chaussee 560
22419 Hamburg

Kontakt zur Station O52B

Bei organisatorischen Fragen oder wenn Sie direkt Kontakt zur Station O52B aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an die Stationsleitung.

Sprechen Sie uns an

Sie haben Fragen zur Klinik, zu unseren Behandlungsangeboten oder zu einer geplanten Aufnahme? Das Chefarztsekretariat unterstützt Sie und vermittelt bei Bedarf an die passende Behandlungseinheit.

Sabine Otto

Chefarztsekretariat