
Chefarzt
PD Dr. Emanuel Severus
Klinik für Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen
In unserer Spezialambulanz bieten wir psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung für Menschen mit Persönlichkeits- und Traumafolgestörungen, die noch nicht ausreichend psychiatrisch oder psychotherapeutisch versorgt sind.
Ein Schwerpunkt liegt auf der ambulanten Weiterbehandlung nach einem stationären oder tagesklinischen Aufenthalt in NORD sowie auf der Begleitung im Rahmen einer Intervallbehandlung. Darüber hinaus können unter bestimmten Voraussetzungen auch neue Patient:innen aufgenommen werden.
Die Traumaambulanz bietet außerdem kurzfristige Unterstützung nach traumatisierenden Gewalterfahrungen.
In der PIA - Traumaambulanz behandeln wir Patient:innen mit:
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der ambulanten Weiterbehandlung nach einem stationären oder tagesklinischen Aufenthalt sowie auf der Begleitung im Rahmen einer Intervallbehandlung.
Die aktuelle Ursprungsseite nennt drei klar voneinander unterscheidbare Patient:innengruppen. Genau diese würde ich übernehmen:
Patient:innen, die stationär oder tagesklinisch in NORD behandelt wurden, können nach der Entlassung in der PIA weiterbetreut werden. Auch zwischen einzelnen Abschnitten einer Intervallbehandlung kann eine ambulante Begleitung erfolgen.
Ziele sind unter anderem, erneute psychische Krisen und weitere stationäre oder tagesklinische Aufenthalte möglichst zu vermeiden, Behandlungszeiten zu verkürzen und die Zeit bis zu einer regulären ambulanten Weiterbehandlung zu überbrücken.
Am besten wird die Weiterbehandlung bereits vor der Entlassung mit den behandelnden Ärzt:innen oder Psycholog:innen auf Station oder in der Tagesklinik besprochen. Nach der Entlassung kann auch direkt über das Ambulanzsekretariat ein Erstgespräch vereinbart werden.
Die Traumaambulanz bietet psychotherapeutische Frühintervention für Menschen, die durch eine Gewalttat psychisch belastet sind. Ziel ist es, bestehende Belastungssymptome zu lindern, psychische Stabilität zu fördern und längerfristigen Traumafolgen möglichst vorzubeugen. Die Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll ist eine der Hamburger Traumaambulanzen im Rahmen der Sozialen Entschädigung nach dem SGB XIV.
Das Angebot richtet sich nicht nur an unmittelbar Geschädigte. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen können auch Angehörige, Hinterbliebene und Nahestehende psychotherapeutische Frühintervention in einer Traumaambulanz erhalten.
Eine Anmeldung ist direkt bei der Traumaambulanz möglich. Die ersten Sitzungen dienen insbesondere der diagnostischen Abklärung, notwendigen Akutmaßnahmen und der Einschätzung des weiteren Behandlungsbedarfs. Für Leistungen nach dem SGB XIV ist ein Antrag auf Soziale Entschädigung erforderlich; dabei kann die Traumaambulanz unterstützen.
Auch nach berufsbedingten traumatischen Ereignissen kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Behandlung in Zusammenarbeit mit den zuständigen Berufsgenossenschaften erfolgen.
Auch Patient:innen, die zuvor noch nicht in NORD behandelt wurden, können bei entsprechender Kapazität aufgenommen werden. Voraussetzung ist, dass eine psychiatrische oder psychotherapeutische Regelversorgung noch nicht besteht oder aufgrund von Art oder Schwere der Erkrankung nicht ausreicht.
Die Behandlung kann beispielsweise dazu dienen,
Je nach individuellem Bedarf umfasst die Behandlung:
Die PIA bietet keine Richtlinienpsychotherapie mit regelmäßigen wöchentlichen psychotherapeutischen Einzelgesprächen von 50 Minuten oder länger an. Auch eine konfrontative Traumatherapie im ambulanten Rahmen gehört nicht zum Auftrag der PIA. Wenn eine längerfristige ambulante Richtlinienpsychotherapie erforderlich ist, unterstützen wir bei der Überleitung in die ambulante Regelversorgung.
Die Institutsambulanz arbeitet eng mit den spezialisierten Stationen der Klinik für Affektive Erkrankungen zusammen. Dazu gehören insbesondere die Station O53A für Angst- und Zwangsstörungen mit dem Spezialangebot für Schwangere und junge Mütter sowie die Station O53B für Essstörungen und Depressionen junger Erwachsener.
Wenn sich während der ambulanten Behandlung zeigt, dass eine stationäre Behandlung sinnvoll ist, kann diese innerhalb der Klinik vermittelt werden.
Der Zugang zur Ambulanz erfolgt über vorbehandelnde Ärzt:innen und Psycholog:innen der Klinik oder über ein Vorgespräch. Die Terminvereinbarung erfolgt über das Sekretariat der Klinik für Affektive Erkrankungen.
Bitte bringen Sie zum Termin mit:
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Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) - Traumaambulanz Haus 5, 1. Obergeschoss Langenhorner Chaussee 560 22419 Hamburg Anmeldung und Sekretariat Frau Beetz & Frau Kurth Telefon: 040 181887-2973 E-Mail: pia.ps-trauma.nord@asklepios.com

Dipl.-Psychologin