Asklepios Klinik Nord - Ochsenzoll

Stationen O54A und O54B – Psychotische Erkrankungen

Stationen O54A und O54B – Psychotische Erkrankungen

Spezialisierte Behandlung bei Psychosen und psychotischen Ersterkrankungen

Auf den offenen Stationen O54A und O54B am Standort Ochsenzoll behandeln wir erwachsene Patient:innen mit psychotischen Erkrankungen. Beide Stationen verfügen über jeweils 22 Behandlungsplätze. Darüber hinaus stehen innerhalb der Behandlungseinheit teilstationäre und ambulante Behandlungsplätze zur Verfügung. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Früherkennung, Differenzialdiagnostik und Behandlung psychotischer Ersterkrankungen. Unser Ziel ist es, Menschen möglichst früh ein geeignetes Behandlungsangebot zu machen und damit einer weiteren Verschlechterung der Erkrankung und möglichen sozialen Folgen entgegenzuwirken.

Zu den psychotischen Erkrankungen, die in unserer Klinik behandelt werden, gehören unter anderem Schizophrenien, schizotype und wahnhafte Störungen, vorübergehende akute psychotische Störungen, schizoaffektive Störungen sowie organische psychotische Störungen.

Unser Angebot im Überblick

Diagnostik

Gerade bei erstmalig auftretenden psychotischen Symptomen ist eine sorgfältige diagnostische Abklärung wichtig. Je nach individueller Fragestellung umfasst sie psychiatrische und testpsychologische Untersuchungen sowie neurokognitive Testverfahren. Bei Bedarf können auch bildgebende Untersuchungen wie Computertomografie oder Magnetresonanztomografie eingesetzt werden. 

Zur testpsychologischen Diagnostik gehören je nach Fragestellung beispielsweise Leistungs-, Intelligenz- und Persönlichkeitstests sowie klinische und neurokognitive Verfahren. 

Individuelle Behandlung

Gemeinsam mit den Patient:innen entwickeln wir einen individuellen Behandlungsplan. Abhängig von Erkrankung und Behandlungsbedarf können unter anderem folgende Angebote zum Einsatz kommen:

  • individuell abgestimmte medikamentöse Behandlung
  • verhaltenstherapeutische Psychotherapie
  • Psychoedukation, unter anderem zu Schizophrenie
  • Training sozialer Fertigkeiten
  • neurokognitives Training, unter anderem mit CogPack
  • Ergo- und Kunsttherapie
  • Sport- und Entspannungstherapie
  • sozialpsychiatrische Aktivitäten
  • Ernährungsangebote
  • personenbezogene pflegerische Betreuung. 

Ein wichtiges Ziel ist neben der Symptomverbesserung, gemeinsam Strategien zur Rückfallprophylaxe und zum selbstständigen Umgang mit der Erkrankung zu entwickeln. Auch die soziale und berufliche Perspektive sowie die Anbindung an weiterführende Hilfen werden frühzeitig berücksichtigt. 

Teilstationäre Behandlung

Neben der vollstationären Behandlung besteht innerhalb der Behandlungseinheit die Möglichkeit einer teilstationären Behandlung. Patient:innen nehmen dabei tagsüber an der Therapie teil und verbringen Abende und Nächte in ihrem häuslichen Umfeld. Für jede Patient:in wird ein individueller Therapieplan erstellt. 

Ziele der teilstationären Behandlung sind unter anderem:

  • weitere Stabilisierung und Verbesserung der psychotischen Symptomatik
  • Rückfall- und Rezidivprophylaxe
  • Förderung des Selbstmanagements
  • Verbesserung des sozialen Funktionsniveaus
  • Anbindung an ambulante fachärztliche, psychotherapeutische oder gemeindepsychiatrische Angebote
  • Entwicklung einer schulischen oder beruflichen Perspektive
  • Verbesserung der Lebensqualität.

Soziale und berufliche Perspektiven

Auch die Situation nach dem stationären Aufenthalt wird frühzeitig in die Behandlung einbezogen. Dazu können die Organisation einer ambulanten Weiterbehandlung, die Anbindung an gemeindepsychiatrische Angebote oder Selbsthilfegruppen sowie gegebenenfalls rehabilitative Maßnahmen gehören.

Bei sozialen und sozialrechtlichen Fragestellungen unterstützt unser Sozialpädagogischer Fachdienst.

 

Angebote für Angehörige

Auch Angehörige können durch eine psychotische Erkrankung stark gefordert sein. Zu unserem Angebot gehören deshalb Angehörigenarbeit und psychoedukative Angebote.

 

Zu den Angeboten für Angehörige

Aufnahme auf einer der Stationen

Eine geplante Aufnahme erfolgt nach vorheriger Anmeldung über das Sekretariat der Klinik.

 

In einem psychiatrischen Notfall erfolgt die Aufnahme über die Psychiatrische Zentrale Notaufnahme (P-ZNA).

Telefon: 040 181887-2143

Ines Ewert

Chefarztsekretariat

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Kontakt zur Station O54A

Bei organisatorischen Fragen oder wenn Sie direkt Kontakt zur Station O54A aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an Dirk Valentiner.

Für Fragen zur Aufnahme oder bei akuten psychiatrischen Krisen wenden Sie sich bitte an die Psychiatrische Zentrale Notaufnahme (P-ZNA).

Dirk Valentiner

Stationsleitung

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Kontakt zur Station O54B

Bei organisatorischen Fragen oder wenn Sie direkt Kontakt zur Station O54B aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an Kathrin Lindhorst.

Für Fragen zur Aufnahme oder bei akuten psychiatrischen Krisen wenden Sie sich bitte an die Psychiatrische Zentrale Notaufnahme (P-ZNA).

Kathrin Lindhorst

Stationsleitung

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