Asklepios Klinik Nord - Heidberg

Interventionelle Neuroradiologie

Interventionelle Neuroradiologie

Erkrankungen der Gefäße von Gehirn und Rückenmark minimalinvasiv behandeln

In der interventionellen Neuroradiologie der Asklepios Klinik Nord in Hamburg-Heidberg behandeln wir Erkrankungen und Veränderungen der Gefäße von Gehirn, Rückenmark sowie im Kopf-Hals-Bereich mit minimalinvasiven Katheterverfahren. Über einen kleinen Gefäßzugang führen wir feine Katheter unter Röntgenkontrolle bis an den Ort der Erkrankung. So können wir beispielsweise verschlossene Hirngefäße wieder eröffnen oder krankhafte Gefäße und Gefäßverbindungen gezielt verschließen.

Für Diagnostik und Behandlung steht uns eine moderne Zwei-Ebenen-Angiografie mit dreidimensionaler Darstellung zur Verfügung. Sie ermöglicht die hochauflösende Darstellung auch kleiner Gefäßstrukturen und die präzise Planung interventioneller Eingriffe.

Unser Angebot im Überblick

  • Behandlung akuter Gefäßverschlüsse des Gehirns
  • Behandlung von Aneurysmen
  • Embolisation von Gefäßmissbildungen und krankhaften Gefäßverbindungen
  • Behandlung von Gefäßerkrankungen des Rückenmarks
  • Embolisationen im Kopf-Hals-Bereich
  • MMA-Embolisation beim chronischen Subduralhämatom

Unser Leistungsspektrum

Akuter Schlaganfall

Bei einem akuten Verschluss größerer Hirngefäße kann der Blutpfropf bei geeigneten Patient über einen Katheter entfernt und das verschlossene Gefäß wieder eröffnet werden.

Die mechanische Rekanalisation ist Bestandteil der akuten Schlaganfallversorgung und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Neurologie und der überregionalen Stroke Unit der Asklepios Klinik Nord.

 

Aneurysmen

Aneurysmen sind krankhafte Aussackungen von Blutgefäßen. In der interventionellen Neuroradiologie können ausgewählte Aneurysmen über das Gefäßsystem behandelt werden.

Zu den in Heidberg eingesetzten Verfahren gehört die Coilembolisation, bei der das Aneurysma von innen verschlossen wird.

 

Gefäßmissbildungen und Gefäßverbindungen

Krankhafte Verbindungen zwischen Arterien und Venen können im Gehirn, an den Hirnhäuten, am Rückenmark oder im Kopf-Hals-Bereich auftreten. Wir behandeln unter anderem durale und piale arteriovenöse Malformationen sowie spinale und kraniofaziale Gefäßmalformationen mit interventionellen Embolisationsverfahren.

 

Chronisches Subduralhämatom

Bei einem chronischen Subduralhämatom kann bei geeigneten Patient die Embolisation der Arteria meningea media, kurz MMA-Embolisation, eine minimalinvasive Behandlungsoption darstellen.

Dabei werden über einen Katheter gezielt Gefäßäste verschlossen, die an der Versorgung beziehungsweise Aufrechterhaltung des Hämatoms beteiligt sind.

→ Mehr zur MMA-Embolisation

 

Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich

Auch ausgewählte Gefäßerkrankungen und stark durchblutete Veränderungen im Kopf-Hals-Bereich können interventionell behandelt werden. Dabei werden zuführende Gefäße gezielt über einen Katheter erreicht und embolisiert.

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