
Heike Braun
Chefarztsekretariat
Bei einem chronischen Subduralhämatom sammelt sich über längere Zeit Blut beziehungsweise Flüssigkeit zwischen der harten Hirnhaut und dem Gehirn. Je nach Größe und Beschwerden kann eine Behandlung erforderlich sein.
Mit der Embolisation der Arteria meningea media, kurz MMA-Embolisation, steht in der Neuroradiologie der Asklepios Klinik Nord in Hamburg-Heidberg ein minimalinvasives Katheterverfahren zur Verfügung. Dabei werden gezielt Gefäßäste verschlossen, die an der Versorgung und Aufrechterhaltung des chronischen Subduralhämatoms beteiligt sind. Ob eine MMA-Embolisation infrage kommt, entscheiden wir abhängig vom Befund und der individuellen Behandlungssituation gemeinsam mit den beteiligten Fachbereichen.
Ein chronisches Subduralhämatom entwickelt sich meist über Wochen. Dabei sammelt sich Flüssigkeit beziehungsweise Blut unter der harten Hirnhaut. Die Beschwerden können sehr unterschiedlich sein. Je nach Ausprägung können unter anderem Kopfschmerzen, Gangunsicherheit, Verwirrtheit oder neurologische Ausfälle auftreten.
Die Arteria meningea media versorgt unter anderem die Hirnhäute. Bei einem chronischen Subduralhämatom können Gefäßneubildungen und wiederholte kleine Einblutungen dazu beitragen, dass das Hämatom bestehen bleibt oder erneut zunimmt. Bei der MMA-Embolisation führen wir über einen Gefäßzugang einen feinen Katheter bis in die Arteria meningea media. Anschließend werden die beteiligten Gefäßäste gezielt mit einem Embolisationsmaterial verschlossen.
Ziel ist es, die Blutversorgung der Membranen des Hämatoms zu reduzieren und damit dessen Rückbildung zu unterstützen beziehungsweise das Risiko eines erneuten Wachstums zu verringern.
Die MMA-Embolisation kann bei ausgewählten Patient:innen mit einem chronischen Subduralhämatom eingesetzt werden. Je nach Befund kann sie eine operative Behandlung ergänzen oder in bestimmten Situationen als eigenständiges Verfahren infrage kommen. Welche Behandlung geeignet ist, richtet sich unter anderem nach Größe und Ausprägung des Hämatoms, vorhandenen Beschwerden, Begleiterkrankungen und der individuellen Gesamtsituation.
Aktuelle Studien und Fachgesellschaftsempfehlungen zeigen insbesondere einen Nutzen der MMA-Embolisation als Ergänzung zur operativen Behandlung, um das Risiko eines erneuten behandlungsbedürftigen Hämatoms zu senken.
Die MMA-Embolisation kann bei ausgewählten Patient:innen mit einem chronischen Subduralhämatom eingesetzt werden. Je nach Befund kann sie eine operative Behandlung ergänzen oder in bestimmten Situationen als eigenständiges Verfahren infrage kommen. Welche Behandlung geeignet ist, richtet sich unter anderem nach Größe und Ausprägung des Hämatoms, vorhandenen Beschwerden, Begleiterkrankungen und der individuellen Gesamtsituation.
Aktuelle Studien und Fachgesellschaftsempfehlungen zeigen insbesondere einen Nutzen der MMA-Embolisation als Ergänzung zur operativen Behandlung, um das Risiko eines erneuten behandlungsbedürftigen Hämatoms zu senken.
Ob eine MMA-Embolisation die geeignete Behandlung ist, beurteilen wir gemeinsam mit den Kolleg:innen aus der Neurochirurgie und den weiteren an der Versorgung beteiligten Fachbereichen. Dabei berücksichtigen wir den bildgebenden Befund, die Beschwerden, mögliche Vorerkrankungen sowie andere Behandlungsoptionen.

Chefarztsekretariat
Dr. Beate Schädlich
Kardiologie (Asklepios Klinikum Harburg)
Alle Versicherte