Asklepios MVZ Wandsbek

Praxis für Neurologie

Öffnungszeiten

  • Montags: 09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 15.00 Uhr
  • Dienstags: 09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 15.00 Uhr
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  • Donnerstags: 09.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr

Umfassende Diagnostik und persönliche Betreuung

In unserer Praxis für Neurologie bieten wir Ihnen eine umfassende Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, der Nerven, des Rückenmarks und der Muskulatur. Mithilfe moderner neurologischer Untersuchungsverfahren und in enger Zusammenarbeit mit den Spezialist:innen der benachbarten Klinik begleiten wir Patient:innen bei akuten und chronischen Beschwerden – von Kopfschmerzen, Schwindel und Gedächtnisstörungen bis hin zu Parkinson, Multipler Sklerose, Epilepsie und Schlaganfallfolgen. Im Mittelpunkt stehen eine präzise Diagnostik, individuelle Therapie und persönliche Betreuung auf höchstem medizinischem Niveau.

Die Praxis befindet sich auf dem Gelände der Asklepios Klinik Wandsbek (Haus O, Haupteingang). Wir freuen uns Sie persönlich bei uns begrüßen zu dürfen!

Unser Angebot im Überblick

Im medizinischen Gebiet der Neurologie gehören Erkrankungen des Nervensystems und der Muskulatur. Die peripheren Nerven, das Rückenmark und das Gehirn gehören zum Nervensystem. Neurologische Störungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben und sich erheblich auf alle Lebensbereiche auswirken.

Typische Symptome, bei denen eine Vorstellung in der Neurologie sinnvoll ist:

  • Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, Rückenschmerzen
  • Epileptische Anfälle
  • Bewusstseinsstörungen
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
  • Koordinationsstörungen und Zittern
  • Muskelschwäche
  • Lähmungen
  • Sensibilitätsstörungen
  • Schwindel, Gangunsicherheit und Gleichgewichtsstörungen
  • Sehstörungen und Doppelbilder
  • Bewusstseinsstörungen, Schlafattacken, Abwesenheitszustände

Unser Leistungsspektrum

Die Sonographie, auch bekannt als Ultraschalluntersuchung, der hirnversorgenden Arterien ist eine wichtige diagnostische Methode, um Gefäßverengungen und Durchblutungsstörungen im Gehirn frühzeitig zu erkennen. Eine solche Untersuchung ist besonders empfehlenswert, wenn folgende Indikatoren vorliegen:

  • Gefäßverengungen: Bei anhaltendem Schwindel, Sehstörungen oder Ohnmachtsanfällen, die auf eine Durchblutungsstörung im Gehirn hindeuten können
  • Risikofaktoren für Arteriosklerose: Vorliegen von Bluthochdruck (arterielle Hypertonie), Diabetes mellitus (Typ 1 und 2), Rauchen, erhöhte Blutfettwerte oder eine familiäre Vorgeschichte von Gefäßerkrankungen
  • Nach einem Schlaganfall: Wenn dieser durch Verengungen oder Blockaden in den hirnversorgenden Arterien verursacht wurde
  • Vor operativen Eingriffen: Zur genauen Beurteilung der Gefäßsituation vor einer Operation im Kopf- oder Halsbereich

Die Elektroenzephalografie (EEG) kann bei Funktionsstörungen des Gehirns einen zusätzlichen Beitrag leisten und ist insbesondere bei der Diagnostik von epileptischen Anfällen unersetzbar. Ferner kommt die Untersuchung bei der Diagnostik von Demenzerkrankungen zur Anwendung. Mittels aufgeklebten Elektroden auf der Kopfhaut werden elektrische Spannungen zwischen zwei oder mehreren Elektroden erfasst und somit Hirnstromkurven aufgezeichnet.

Die Elektroneurografie (ENG) kommt bei Erkrankungen des peripheren Nervensystems zum Einsatz. Die Nerven werden mit leichten elektrischen Reizen stimuliert und die Funktion einzelner Nerven mittels Nervenleitgeschwindigkeit und Amplitude beurteilt. Insbesondere bei Nervenengpässen (Karpaltunnelsyndrom, Kubitaltunnelsyndrom oder Ulnarisrinnensyndrom) kommt sie zum Einsatz, aber auch bei Erkrankungen, die mehrere Nerven betreffen („Polyneuropathie“), ist sie unverzichtbar.

Bei der Elektromyografie (EMG) wird durch eine kleine, in den Muskel eingestochene Nadel eine Stromkurve sowohl bei Ruhe als auch bei Anspannung des Muskels aufgezeichnet. Die Untersuchung kommt bei Muskelerkrankungen zur Anwendung, sie kann aber auch bei Erkrankungen des Nervensystems (Polyneuropathie, periphere Nervenverletzungen) einen diagnostischen Beitrag leisten.

Hierbei können unterschiedliche Systeme (visuell, akustisch, motorisch, sensibel) des Nervensystems untersucht werden. Durch entsprechende Stimuli werden die jeweiligen Nervenbahnen gereizt und die (kleinen) messbaren Potentiale summiert und anschließend beurteilt.

Häufige Krankheitsbilder, die wir behandeln

Durchblutungsstörungen (Hirninfarkt oder Hirnblutung) können zu vorübergehenden oder bleibenden Funktionsstörungen des Gehirns führen. Daher hat die Vermeidung von erstmaligen oder weiteren Durchblutungsstörungen oberste Priorität. Sollten Sie bereits von einem Schlaganfall mit bleibenden Schäden betroffen sein, stehen wir Ihnen für die weitere ambulante Nachversorgung zur Seite. Hierbei steht die Verbesserung und der Erhalt alltagsrelevanter Fähigkeiten mit entsprechenden Therapien und Hilfsmitteln im Vordergrund. Wir beraten Sie gerne zu Ihrem individuellen Schlaganfallrisiko und besprechen mit Ihnen eine optimale Prophylaxe. Ein akuter Schlaganfall stellt immer einen Notfall dar und muss sofort in einer Notaufnahme behandelt werden.

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Schwindelerkrankungen können unterschiedlichste Ursachen haben (Erkrankungen des Gleichgewichtsorgans, Erkrankungen des Nervensystems, psychische Ursachen oder Kreislaufstörungen). Die häufigste Schwindelform ist der benigne Lagerungsschwindel. Durch eine gezielte Anamnese über Art, Dauer und Provokation des Schwindels und eine körperliche Untersuchung lassen sich die Ursachen genauer eingrenzen. Gegebenenfalls folgen weitere Untersuchungen (Bildgebung, Ultraschall).

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Multiple Sklerose ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, welche meisten mit einem schubförmigen Verlauf beginnt. Dabei kann sie zu Sensibilitätsstörungen, Lähmungen, Koordinationsstörungen oder Sehstörungen führen. Die Diagnostik umfasst MRT-Aufnahmen, die Ableitung evozierter Potentiale und eine Untersuchung von Blut und Nervenwasser. Die Erkrankung ist weiterhin nicht heilbar, die Behandlungsoptionen wurden und werden aber durch intensive Forschung deutlich erweitert und verbessert.

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Einzelne Nerven können durch mechanische Engpässe gereizt und in ihrer Funktion gestört werden, was zu Missempfindungen, Schmerzen und Lähmungen führen kann. Häufig ist das Karpaltunnelsyndrom oder das Kubitaltunnelsyndrom, aber auch Bandscheibenvorfälle können zur Beeinträchtigung von Nervenwurzeln führen. Entscheidend für die (eventuell operative) Therapie ist hier die genaue Zuordnung der Symptome. Es können auch mehrere Nerven auf einmal („Polyneuropathie“) in ihrer Funktion gestört sein.

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Kopfschmerzen sind ein häufiges und weit verbreitetes Symptom, wobei der Kopfschmerz vom Spannungstyp und die Migräne die häufigste Arten darstellen. Die Abklärung muss immer gefährliche Gründe für Kopfschmerzen (Tumore, Blutungen, Entzündungen) abgrenzen. In der Regel ist dies mit einer gezielten Befragung und körperlichen Untersuchung möglich. Gegebenenfalls müssen weitere apparative Untersuchungen durchgeführt werden.

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Das idiopathische Parkinsonsyndrom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems. Es stehen Beschwerden wie Zittern, Bewegungsarmut, Muskelsteifigkeit und Gangstörungen im Vordergrund, es können aber auch Schmerzen, kognitive oder psychische Störungen auftreten. Wichtig ist die Abgrenzung von anderen Erkrankungen („Normaldruckhydrocephalus“, „Multisystematrophie“, „cerebrale Mikroangiopathie“), welche ebenfalls zu Bewegungsstörungen führen können. Das „Syndrom der unruhigen Beine“ („restless legs“) kann im weiteren Sinne zu den Bewegungsstörungen gezählt werden.

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Anfälle mit ihren mannigfaltigen Erscheinungsbildern können Ausdruck verschiedener Erkrankungen sein. Die Abklärung umfasst neben Anamnese und Untersuchung die Ableitung von Hirnströmen und eine Bildgebung des Kopfes, in begründeten Fällen auch die Untersuchung des Hirnwassers. Eine lebenslange Einnahme von Medikamenten ist oft notwendig. Bei der Beratung sind Fahrtauglichkeit, Berufswahl und Kinderwunsch zentrale Themen.

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Die Alzheimer-Demenz und die vaskuläre Demenz sind die häufigsten Demenzformen. Die Diagnostik beinhaltet neuropsychologische Testverfahren, bildgebende Untersuchungen des Kopfes und laborchemische Untersuchungen des Bluts und gegebenenfalls des Hirnwassers („Liquor“). Es gibt medikamentöse Therapieansätze, die sozialmedizinische Versorgung ist von zentraler Bedeutung.

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Nach einem Bandscheibenvorfall kann es zu neurologischen Ausfällen wie z.B. Gefühlsstörungen (Kribbeln, Taubheitsgefühle), Kraftminderungen (Lähmungen) und einer Störung der Blasen- und Darmfunktion (Inkontinenz) kommen. Diese Symptome lassen sich meist konservativ therapieren, können in einigen Fällen aber auch operativ behandelt werden.

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