Unser Beratungsangebot

In enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegekräften und anderen Diensten der Klinik wollen wir Sie bestmöglich beraten. Dazu nehmen wir regelmäßig an der interdisziplinären Tumorkonferenz und anderen medizinischen Fallbesprechungen teil.

Wir sind für Sie da

Erfahrungsgemäß kann der Zeitpunkt, zu dem eine Unterstützung gewünscht wird, sehr unterschiedlich sein. In der Asklepios Klinik in Langen können Sie oder Ihre Angehörigen psychoonkologische Beratung bereits bei Diagnosestellung, vor, während oder nach Ihrem Krankenhausaufenthalt in Anspruch nehmen. Im Einzel-, Paar- oder Familiengespräch besprechen wir Ihre Anliegen.

Das können wir für Sie tun: Unser Behandlungsangebot

Einzelgespräche für Patienten

  • Was hilft mir im Umgang mit Ängsten, Unsicherheiten und Verzweiflung?
  • Wie verändert die Krankheit mein Leben und das meiner Familie?
  • Wie kann ich die Erkrankung langfristig bewältigen?
  • Was gibt mir Kraft?
  • Welche Wünsche habe ich an die Zukunft und wie kann ich sie umsetzen?

Wir Psychoonkologinnen nehmen Kontakt mit Ihnen während Ihres stationären Aufenthaltes auf. Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir, welche Hilfen für Sie zunächst vorrangig zur Entlastung und Stärkung hilfreich sind, z.B. stützenden Gespräche, aktive Angst- und Stressbewältigungsstrategien, Entspannungsübungen oder Informationen zur Orientierung für die nächsten Schritte. In den weiterführenden Gesprächen können auch vertiefend individuelle Einzelthemen aufgegriffen werden.

Die Aufarbeitung lebensgeschichtlicher Fragen oder chronischer Ängste kann sich bei Bedarf in einer Psychotherapie anschließen, dies ist zunächst nicht im Zentrum unserer Aufmerksamkeit. Auch, wenn die Belastungen durch die Krebserkrankung anhalten oder zu dem Wunsch geführt haben, einiges im Leben verändern zu wollen, kann psychotherapeutische Hilfe sinnvoll sein.

Einzelgespräche für Angehörige

  • Wie kann ich als Angehöriger angemessen helfen? Wie soll ich mich verhalten?
  • Wie gehe ich mit meinen eigenen Belastungen um? Darf ich jetzt überhaupt an mich denken?
  • Wie verändert die Krankheit auch mein Leben?

Einer Krebserkrankung stellt zumeist nicht nur für den Patienten eine große Belastung dar, auch für Partner, Kinder, Verwandte und enge Freunde kann sich das Leben schlagartig ändern. Auf die neuen Herausforderungen ist niemand vorbereitet. Gefühle von Angst und Ohnmacht, aber auch von Ärger oder Resignation können nahestehende Menschen von Erkrankten plagen.

In Einzelgesprächen wollen wir Raum schaffen für Ihre Belange und Sorgen als Angehörige und Freunde von Krebserkrankten. Konstruktive Hilfen für den Umgang mit den Lebensveränderungen durch eine Krebserkrankung werden gemeinsam erarbeitet. Gleichfalls wird es auch um die unumgängliche Selbstfürsorge gehen, ohne die Sie nicht nachhaltig eine Stütze für den Erkrankten sein können.

Paar- und Familiengespräche

  • Wie können wir in der Krise gut miteinander umgehen, ehrlich miteinander sprechen und unsere Bedürfnisse verstehen?
  • Wie können wir angemessen mit Kindern über den Krebs und die möglichen Folgen reden?
  • Probleme stehen uns plötzlich im Weg, alte Themen drängen sich auf: Wie gehen wir jetzt mit so etwas um?

„Keiner ist alleine krank": In Partnerschaften und Familien kann die neue ungewohnte Situation zu Unsicherheit, Rollenveränderungen und Entfremdung führen. Die gemeinsam durchgestandene Krise kann aber auch positive Kräfte freisetzen und Nähe und Zusammenhalt vertiefen. Oft braucht die veränderte Lebenssituation auch eine veränderte Kommunikation; in gemeinsamen Gesprächen können Paare und Familien mit der Unterstützung der Psychoonkologin dies für sich entwickeln.

 

So erreichen Sie uns


Bitte sprechen Sie Ihre behandelnden Ärzte, das Pflegepersonal oder die Sozialberatung auf psychoonkologische Unterstützung an. Sie können gerne auch direkt mit uns Kontakt aufnehmen, per E-Mail oder mit einer Nachricht auf unserem Anrufbeantworter, wir rufen Sie gerne zurück.

Seite teilen: