Behandlung von Wirbelbrüchen (Kyphoplastie)

Durch einen Sturz - oder bei ausgeprägter Osteoporose auch durch ein Bagatellbewegung- kann es zum Bruch eines Wirbelkörpers kommen. In geeigneten Fällen ist es oftmals ausreichend, den gebrochenen Wirbelkörper mit Hilfe einer sogenannten Kyphoplastie, einem minimal-invasiven Eingriff, zu stabilisieren.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

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Grundlage jeder Diagnostik bildet das ausführliche Gespräch zwischen Patient und behandelndem Arzt. In der anschließenden eingehenden körperlichen Untersuchung verifizieren unsere Spezialisten die im Gespräch gewonnenen Informationen. Hierbei setzen wir folgende Verfahren ein:

  • Röntgen
  • Computertomographie (CT)
  • Magnetresonanztomographie (MRT)

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Bild: Chirurgin

Den Eingriff selbst nimmt unser spezialisiertes Ärzteteam unter Vollnarkose und Röntgensichtkontrolle vor. Dieser dauert pro Wirbelkörper etwa 20 Minuten. Hierbei wird ein kleiner Ballon in den gebrochenen Wirbel eingeführt. Dies geschieht durch eine natürliche Öffnung an der Wirbelsäulenseite, so dass keine umliegenden und wichtigen Bandstrukturen verletzt werden müssen. Der Ballon wird in den brüchigen Wirbel vorgeschoben und dort aufgeblasen. Dadurch weitet sich der eingefallene Wirbelkörper und der entstandene Hohlraum wird mit Knochenzement aufgefüllt. Bei der Kyphoplastie wird ein sogenannter Biozement eingesetzt, der aus Hydroxylapatit, einem Calciumphosphatsalz mit sehr hohem Härtegrad besteht. Da dieses Material auch im natürlichen Knochen vorkommt, wird es vom menschlichen Körper sehr gut vertragen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Nachsorge und Weiterbehandlung

Nach dem Eingriff sind die Patienten in der Regel sofort schmerzfrei und können sich normal bewegen. Der behandelnde Arzt bespricht mit jedem Patienten bei Entlassung ausführlich alle weiteren Verhaltensmaßregeln und händigt einen Arztbrief für die weiterbehandelnden niedergelassenen Kollegen aus.

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