Magen- Darmpolypen

Wir helfen Ihnen bei:

Magen-Darmpolypen sind Schleimhautwucherungen die einzeln oder in größerer Zahl auftreten und sich in Form und Größe extrem unterscheiden können. In 95% der Fälle handelt es sich um gutartige Polypen. Die restlichen 5% bezeichnet man als Adenome. Diese sind an sich noch nicht bösartig, können jedoch entarten und früher oder später zu Magen oder Darmkrebs führen. Je grösser das Adenom bereits ist, desto grösser ist das Krebsrisiko. Grundsätzlich sollten alle Polypen entfernt und auf Gut- oder Bösartigkeit untersucht werden. Als Risikofaktoren gelten fettiges Essen, mangelnde Bewegung sowie Alkoholkonsum und das Rauchen.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Eine Vorsorgeuntersuchung ist das Präventionsmittel gegen Polypen, da sie zumeist gar keine Symptome verursachen. Aus diesem Grund finanzieren die gesetzlichen Krankenkassen Koloskopien (Darmspiegelungen) ab dem 55. Lebensjahr. Ein Angebot das jeder unbedingt wahrnehmen sollte. Bei der Untersuchung führen wir einen dünnen Schlauch mit einer Kamera in den Darm ein. Die gesendeten Bilder geben uns Aufschluss über den Zustand der Darmschleimhaut und etwaige Polypen oder andere Veränderungen werden sichtbar. Gleichzeitig können wir Gewebeproben entnehmen. Werden Polypen oder eine Krebserkrankung im Frühstadium entdeckt, sind die Heilungschancen zumeist sehr gut!

Entgegen der Koloskopie werden Gastroskopien (Magenspiegelung) nur dann von einigen Krankenkassen getragen, wenn ein familiäres Risiko vorliegt. Für diese Untersuchung erhalten Sie eine Lokalanästhesie (örtliche Betäubung).

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Bild:aerztegruppe-auf-station

In vielen Fällen können wir eine Endoskopie- oder Gastroskopieuntersuchung auch therapeutisch nutzen und Polypen direkt bei der Untersuchung entfernen. Unsere Spezialisten sind auf diesem Gebiet sehr erfahren und führen diesen Eingriff präzise und schonend durch. Mit den unterschiedlichsten Verfahren können wir hierbei auch größere Polypen und Frühformen einer Krebserkrankung entfernen indem wir:

  • eine Schlinge um den Polypen legen und die Wunde im Moment des Ablösens, mit Strom veröden ( Endoskopische Polypektomie) oder
  • die betroffene Schleimhaut abtragen (Endoskopische Mukosaresektion) oder
  • Das Gewebe oberflächlich durch starke Hitzeeinwirkung zerstören (Argon-Plasma-Coagulation)

Weiterhin gut versorgt: Ihre Nachsorge

Ihr behandelnder Arzt informiert Sie bei Beendigung der Behandlung oder Entlassung noch einmal ausführlich über die durchgeführten Maßnahmen und darüber welche Therapien ggf. weiterhin angezeigt sind. Gleichzeitig erhalten Sie einen Arztbrief mit allen behandlungsrelevanten Informationen. Die weiteren Termine zu Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen können Sie natürlich auch mit Ihrem niedergelassenen, wohnortnahen Gastroenterologen vereinbaren.

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