Chronisch Entzündliche Darmkrankheiten

Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn sind die chronisch entzündlichen Darmkrankheiten, die am häufigsten diagnostiziert werden.

Wir helfen Ihnen bei:

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Colitis Ulcerosa


Colitis Ulcerosa ist eine Entzündung der Darmschleimhaut, die Geschwüre ausbildet. Sie tritt ausschließlich im Dickdarm (Kolon) auf und nimmt ihren Verlauf zumeist von Rektum oder Mastdarm aus. Krampfartige Bauchschmerzen, häufiger Stuhlgang und blutige Durchfälle sind typische Symptome.

 

Morbus Crohn


Bei Morbus Crohn kann die Entzündung auch tiefere Schichten der Darmwand befallen. Die Erkrankung kann überall im Verdauungstrakt auftreten, wird jedoch zumeist am Ende es Dünndarms (Ileum) oder dem oberen Dickdarm diagnostiziert. Als Symptome sind ungewollte Gewichtsabnahme, Schmerzen im Unterbauch und Durchfall zu nennen. Obwohl die Krankheitsursachen noch relativ unbekannt sind, geht man davon aus, dass das Rauchen ein Risikofaktor ist.

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Unser zentrales Anliegen ist es, die optimale Versorgung eines jeden unserer Patienten zu gewährleisten. Die Diagnostik beginnt jeweils mit einem ausführlichen Arzt-Patientengespräch, in dem wir uns viel Zeit für eine gründliche Anamneseerhebung nehmen. Die anschließende körperliche Untersuchung, die eine Tastuntersuchung von Bauch und After beinhaltet, wird durch die Labors von Blut und Stuhl ergänzt. Erhärtet sich der Diagnoseverdacht, führen wir eine Koloskopie (Darmspiegelung) durch, bei der eine Minikamera in den Darm eingeführt wird, über deren bildgebende Daten wir Aufschluss über den Zustand der Darmschleimhaut gewinnen, Gewebeveränderungen erkennen und Gewebeproben entnehmen können. In einigen Fällen setzen wir zudem MRT – Untersuchungen oder ein Magenspiegelung ein.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Bild: Pfleger bereitet eine Infusion vor

Tritt ein akuter Entzündungsschub ein, behandeln wir zunächst über einige Wochen medikamentös mit entzündungshemmenden Mitteln. Bei einem schweren akuten Verlauf ist die stationäre Aufnahme angezeigt. In einigen Fällen können Komplikationen in Form von Abszessen, oder Aufblähungen auftreten, die ausschließlich operativ behandelt werden können. Durch unsere enge Kooperation mit der chirurgischen Abteilung im Hause, stehen Ihnen auch in diesem Fall Spezialisten der Asklepios Klinik Langen zur Verfügung, die über eine hohe Expertise und langjährige Erfahrung verfügen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Nachsorge

Ihr behandelnder Arzt informiert Sie bei Beendigung der Behandlung oder Entlassung noch einmal ausführlich über die durchgeführten Maßnahmen und darüber welche Therapien ggf. weiterhin angezeigt sind. Gleichzeitig erhalten Sie einen Arztbrief mit allen behandlungsrelevanten Informationen. Auch wenn die Entzündung zur Ruhe gekommen ist (Remission), sollten Sie ihre Medikamente weiterhin, - jedoch in geringerer Dosierung einnehmen - , denn durch die weitere Einnahme können Sie oftmals eine Verlängerung der  beschwerdelosen Phase erwirken. Die Art der Dosierung sowie die weiteren Termine zu Kontroll- und Vorsorgeuntersuchungen können Sie natürlich auch mit Ihrem niedergelassenen, wohnortnahen Gastroenterologen besprechen und vereinbaren.

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