Nebenschilddrüsenüberfunktion

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

EndokrinUltraschall

Für dieses Krankheitsbild ist oftmals die Vergrößerung einer, der meist vier Nebenschilddrüsen verantwortlich. Diese führt zur vermehrten Produktion des „Parathormons“, was eine bedrohliche Erhöhung des Kalziumwertes im Blut auslösen kann. Als Konsequenz bilden sich häufig schmerzhafte Steine in Nieren, Gallenblase oder Bauchspeicheldrüse. Vermehrter Knochenabbau oder Magengeschwüre sind ebenfalls häufige Symptome. Die Diagnose erfolgt über die Bestimmung der Kalzium– und Hormonkonzentration im Blut. Die Lokalisation der vergrößerten Nebenschilddrüse wird mittels Ultraschalluntersuchung sowie Szintigrafie (nuklearmedizinische Untersuchung) vorgenommen. Als Therapie sollte die vergrößerte Drüse entfernt werden. Oft genügt dafür jedoch schon ein kleiner Schnitt am Hals von max. 2 cm.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

EndokrinChir

In unserer Abteilung sorgen spezialisierte OP Techniken für ein minimiertes Eingriffsrisiko. Alle Op‘s werden mit Lupenbrille und intraoperativem Neuromonitoring in mikrochirurgischer Technik inkl. moderner Verfahren der Gefäßversiegelung durchgeführt. Dabei kommen intraoperativ Schnellschnittuntersuchungen zum Einsatz. Darüberhinaus können wir den Erfolg einer OP bereits intraoperativ über einen Parathormon-Schnelltests sichern, da die Halbwertszeit dieses Hormons nur wenige Minuten beträgt.

Chefarzt Dr. H. Weih führt pro Jahr ca. 400 Schilddrüsenoperationen durch. Er ist Leiter des „Kompetenzzentrums für Schilddrüsen und Nebenschilddrüsenchirurgie“ an der Asklepios Klinik Seligenstadt, das seit 2013 von der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Endokrinologie (CAEK) der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie“ zertifiziert ist. Alle Eingriffe erfolgen ausschließlich durch spezialisierte Viszeralchirurgen mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der endokrinen Chirurgie. Darüber hinaus werden die Behandlungsdaten fortlaufend an ein nationales Register gemeldet, was eine kontinuierliche Qualitätskontrolle mit transparenten Behandlungsdaten gewährleistet.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Mitarbeiter und Patient schütteln sich die Hände

Anschließend an die stationäre Behandlung erfolgt die Überleitung in die ambulante Weiterbetreuung mit Sicherstellung einer optimalen medikamentösen Einstellung. Diese erfolgt stets in enger Abstimmung mit Hausarzt, Endokrinologen und Nuklearmedizinern.

Bei Fragen und Problemen ist eine Wiedervorstellung in unserem Kompetenzzentrum natürlich jederzeit möglich.

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