Jeder kann Leben retten:
Asklepios Kliniken führen Reanimationstrainings an Schulen durch

Anlässlich der bundesweiten Woche der Wiederbelebung haben die Asklepios Kliniken Nordhessen Reanimationstrainings an der Melanchthon-Schule Steinatal und der CJD Christophorusschule Oberurff durchgeführt. In den Workshops lernten die Jugendlichen, einen Herz-Kreislauf-Stillstand zu erkennen, den Notruf abzusetzen und mit der Herzdruckmassage zu beginnen. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen zu vermitteln und dazu zu ermutigen, im Ernstfall schnell zu handeln.
An der Melanchthon-Schule Steinatal waren gleich drei Mitarbeitende aus dem Asklepios Klinikum Schwalmstadt vor Ort: Dr. Matthias Zwinger, Chefarzt der Interdisziplinären Intensivmedizin und Intermediate Care, Dr. Anika Schlemmer, Ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme sowie Benjamin Kremer-Frey, Intensivkrankenpfleger und pädagogischer Mitarbeiter am Asklepios Bildungszentrums Nordhessen am Standort Schwalmstadt. Die drei Vortragenden erläuterten zunächst, woran ein Herz-Kreislauf-Stillstand zu erkennen ist und welche Schritte dann erforderlich sind. Anschließend konnten die Jugendlichen die Herzdruckmassage an Reanimationspuppen selbst ausprobieren. Für den passenden Rhythmus, etwa einhundert Mal pro Minute, wurden verschiedene Musikstücke vorgespielt, die man im Ernstfall als innere Taktvorlage nutzen kann. Für die Mitglieder der Schulsanitäter-AG bot der Workshop zudem Gelegenheit, bereits erworbene Kenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen.
Einen Tag später stand auch an der CJD Christophorusschule Oberurff die praktische Vermittlung von Wiederbelebungsmaßnahmen im Mittelpunkt. Patrick Müller-Nolte, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme an der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen, vermittelte den Schülern der Jahrgangsstufen 7 und 8 die wichtigsten Handgriffe. Dabei ging es insbesondere darum, im Ernstfall die Situation richtig einzuschätzen, den Notruf 112 abzusetzen und mit der Herzdruckmassage zu beginnen. „Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Entscheidend ist, dass Menschen nicht aus Unsicherheit zögern, sondern helfen. Wer den Notruf absetzt und mit der Herzdruckmassage beginnt, kann bereits einen wichtigen Beitrag leisten“, betonen die Initiatorinnen Nicola Michailidis uns Nicole Dietz aus der Unternehmenskommunikation der Asklepios Kliniken Nordhessen.
Die Trainings sind Teil des langjährigen Engagements von Asklepios, junge Menschen für das Thema Wiederbelebung zu sensibilisieren. Im Rahmen der bundesweiten Woche der Wiederbelebung wird regelmäßig auf die Bedeutung der Laienreanimation aufmerksam gemacht. Denn bis professionelle Hilfe eintrifft, können Ersthelfer mit wenigen, aber entscheidenden Maßnahmen dazu beitragen, Leben zu retten.
„Uns ist wichtig, dass die Schüler nicht nur wissen, was im Notfall zu tun ist, sondern die Maßnahmen selbst ausprobiert haben. Durch das Üben an den Reanimationspuppen können Berührungsängste abgebaut und mehr Sicherheit für den Ernstfall gewonnen werden“, sind sich alle Vortragenden einig.



