
Angela Schneider
Chefarztsekretariat
Dr. Karol Stiebler: Bei VELYS handelt es sich um ein hochpräzises Assistenzsystem, das den Chirurgen während der Operation unterstützt. Es liefert in Echtzeit hochpräzise Messdaten, berechnet verschiedene Szenarien und hilft so dabei, die Position des Implantats exakt an die individuelle Anatomie des Patienten oder der Patientin anzupassen. Durch diese robotergestützte Assistenz lassen sich operative Schritte digital kontrollieren und bei Bedarf feinjustieren. Das schafft zusätzliche Sicherheit.
Dr. Karol Stiebler: Mensch und Technik agieren hier als Team: Der Roboter macht einen Vorschlag, die Durchführung der jewiligen Sägeschnitte liegt aber in der Hand des Operateurs. Das ist wichtig, denn die Knieendoprothetik lebt von Erfahrung, chirurgischer Präzision und einem tiefen Verständnis für die individuellen Bedürfnisse der Patienten. Mit dem innovativen System haben wir nun eine zusätzliche technologische Unterstützung, die uns hilft, Implantate noch genauer zu positionieren und operative Entscheidungen in Echtzeit abzusichern.
Dr. Karol Stiebler: Bei einem künstlichen Kniegelenk kommt es auf jeden Millimeter an. Denn die exakte Ausrichtung des Implantats beeinflusst Beweglichkeit, Stabilität und Belastbarkeit des Gelenks. Mit der robotergestützten Assistenz können wir diese Faktoren noch genauer kontrollieren. Das schafft optimale Voraussetzungen für ein natürliches Bewegungsgefühl und eine erfolgreiche Rehabilitation.
Dr. Karol Stiebler: Das VELYS-System erweitert unsere Möglichkeiten in der modernen Knieendoprothetik und wird allen Patienten im Rahmen ihrer Behandlung angeboten. Welche Vorgehensweise im Einzelfall die beste ist, entscheiden wir gemeinsam im Team auf Grundlage der individuellen Situation. Zusätzliche Kosten beziehungsweise Zuzahlungen – anders als in einigen anderen Kliniken – fallen dabei nicht an. Für uns war die Anschaffung von VELYS eine Investition in die bestmögliche Versorgungsqualität.

Freuen sich über die Innovation für Kniepatienten: (v. l.) Oberarzt Moustafa Elhateel, Chefarzt Dr. Karol Stiebler, die stellvertretende OP-Leitung Sarah Thometzek, Oberarzt Dieter Andrev und die Geschäftsführende Oberärztin Marina Heinmöller
Christa Meier: Mir wurden am Asklepios Klinikum Schwalmstadt bereits zwei künstliche Hüftgelenke implantiert. Mit den Ergebnissen bin ich sehr zufrieden, deshalb habe ich mich wieder für das Krankenhaus in Ziegenhain entschieden. Ich hatte stets volles Vertrauen in Dr. Stiebler und sein Team.
Christa Meier: Nach der Operation konnte ich mein Knie sehr schnell wieder gut bewegen, es beugen und durchstrecken. Inzwischen kann ich auch längere Strecken wieder ohne Probleme bewältigen und bin schmerzfrei. Auch die Wunde ist schnell und gut verheilt. Dank der Operation habe ich ein Stück Lebensqualität zurückgewonnen und ich bin zuversichtlich, dass ich bald wieder mit meinem Mann Fahrradtouren unternehmen kann. (pdf)

Dr. Karol Stiebler bei der Nachkontrolle von Christa Meier, die als erste Patientin in Schwalmstadt mithilfe des VELYS-Roboters operiert wurde.
Dr. Karol Stiebler wurde 1965 in Polen geboren und schloss 1993 sein Medizinstudium in Budapest ab. Seit 2008 ist er am Asklepios Klinikum Schwalmstadt tätig. Dort ist er Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Leiter des Endoprothetikzentrums. Dr. Stiebler hat vier erwachsene Kinder, vier Enkelkinder und lebt mit seiner Frau in Schwalmstadt.

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