Glücklich zu sein ist erlernbar!

Datum20. März 2026
OrtAsklepios Fachklinikum Brandenburg

Das sagt unsere Ärztliche Direktorin und Chefärztin der Psychiatrie Dr. Anne Kruttschnitt im Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung Brandenburg in der Ausgabe vom 20. März 2026.

Aus Anlass des Weltglückstages am 20. März geht sie auf den noch jungen Forschungszweig der positiven Psychologie ein und wie diese die Menschen im Alltag begleiten kann.

Die gute Nachricht:  Jeder kann lernen, glücklich zu sein. Dabei geht es nicht um einen permanenten Endorphinausstoß, sondern eher um das Gefühl der Gelassen- und Sinnhaftigkeit. „Man kann das Gefühl erlangen, an der richtigen Stelle zu sein, das Richtige zu tun mit den richtigen Menschen – und das Gefühl von eigener Stärke entwickeln.“

Auch in der klinischen Arbeit spielt die positive Psychologie eine große Rolle. Für Menschen mit schweren Depressionen ist es jedoch alles andere als einfach, zurück in ein erfülltes und glückliches Leben zu finden. Dabei helfen die Experten im Asklepios Fachklinikum Brandenburg. „Wie wollen, dass die Menschen einen Zustand erreichen, im dem sie mit ihren Werten im Einklang sind, in dem sie das tun, was sie richtig, was sie sinnvoll und sinnstiftend finden“ erklärt Dr. Kruttschnitt im Interview.

Und sie erklärt im MAZ-Gespräch: „Positive Psychologie bedeutet auch, sich am Steuerrad des eigenen Lebens zu sehen, als Wagenlenker. Ich kann lernen, Dinge gelassen zu akzeptieren, genauso wie sie zu ändern. Dafür muss ich dann die Ärmel hochkrempeln.“

 

Bildquelle: Studio Pellio/Envato