Neuer Geschäftsführer tritt Dienst in Brandenburg an der Havel an

Datum29. Juli 2026
OrtBrandenburg

Mit Stefan Fiedler haben die Asklepios Fachkliniken Brandenburg zum 1. Juli einen neuen Geschäftsführer bekommen. Der 56-jährige Krankenhausmanager folgt auf Janina Pietschmann, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung in Brandenburg an der Havel zu widmen.

Mit dem Wechsel an der Spitze setzen die Asklepios Kliniken konsequent auf Kontinuität und Erfahrung. Denn mit Stefan Fiedler konnte das Klinikum eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit langjährigem Hintergrund im Krankenhausmanagement und in der Steuerung komplexer Versorgungsstrukturen gewinnen. Der gebürtige Sachsen-Anhalter ist mit den Anforderungen großer Klinikverbünde ebenso vertraut wie mit den Besonderheiten fachlich spezialisierter Einrichtungen. Darüber hinaus bringt der Diplomkaufmann durch jahrelange persönliche Erfahrung und ehrenamtliche Arbeit in der Jugend- und Sozialarbeit sowohl die fachliche Nähe als auch die langjährige Leitungspraxis in großen, komplexen Klinikstrukturen mit. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Brandenburg an der Havel. Mir ist wichtig, die Angebote des Klinikums auszuweiten und die bestehenden Strukturen weiter auszuprägen. Dabei sollen wohnortnahe Angebote sichtbarer und die Versorgung für die Menschen in der Region noch zugänglicher gemacht und ausgebaut werden“, so der neue Geschäftsführer.

24 Jahre Leitungserfahrung

Die berufliche Laufbahn von Stefan Fiedler ist über fast 27 Jahre hinweg eng mit der stationären und sektorenübergreifenden Versorgung verbunden. Bis Juni war er 13 Jahre als Krankenhausdirektor und später als stellvertretender Regionalgeschäftsführer für die AMEOS Gruppe in Vorpommern und Sachsen-Anhalt tätig. Sein Profil als Krankenhausmanager schärfte er in dieser Zeit an unterschiedlichen Krankenhausstandorten in Sachsen-Anhalt und Vorpommern. Eine weitere Station seiner Karriere war die des Verwaltungsdirektors und Regionalbereichsleiters am MEDIAN Reha-Zentrums Bernkastel-Kues.

Auch persönliche Gründe für die Rückkehr

Dass Stefan Fiedler von der AMEOS-Gruppe wieder zurück zu Asklepios wechselt, hat berufliche und private Gründe. Von 2002 bis 2010 war er Prokurist und später Geschäftsführer der Salus GmbH in Magdeburg, die als Betreibergesellschaft für sozial orientierte Einrichtungen des Landes Sachsen-Anhalt gegründet und durch die Asklepios Kliniken GmbH gemanagt wurde. Zu dieser Zeit zeichnete er verantwortlich für 14 Krankenhaus- und Heimeinrichtungen auf dem Gebiet der Psychiatrie und Neurologie mit rund 1.900 Beschäftigten. Danach übernahm er von 2010 bis 2012 die Geschäftsführung der Asklepios Schwalm-Eder Kliniken. „Ich habe insgesamt bereits zehn Jahre in Führungspositionen für die Asklepios Kliniken gearbeitet und mich dabei sehr wohl gefühlt. Darüber hinaus bin ich mit der Region Berlin / Brandenburg durch meine Familie sehr stark verbunden“, so der zweifache Vater. „Kindheit, Schule, Ausbildung und Studium habe ich in Sachsen-Anhalt, überwiegend in der Saale-Stadt Bernburg verbracht. Ich kehre mit viel Erfahrung zu meinen beruflichen Wurzeln zurück. Das ist ein wenig wie nach Hause kommen.“

Kombination von Neurologie und Psychiatrie überzeugt

Besonders relevant für seine neuen Position am mit über 650 Betten größten psychiatrisch-neurologischen Krankenhaus im Land Brandenburg ist für Stefan Fiedler seine Erfahrung in Versorgungsbereichen mit neurologischem und psychiatrischem Schwerpunkt. Im AMEOS Klinikum Bernburg verantwortete er unter anderem eine Einrichtung mit Schwerpunkten in der Alters- und Schmerzmedizin sowie Neurologie mit der seinerzeit größten Stroke Unit des Landes Sachsen-Anhalt, der Neurochirurgie und Neuroradiologie. Auch in Vorpommern leitete er Einrichtungen, in denen somatische, neurologische sowie psychiatrische und kinder- und jugendpsychiatrische Angebote eng miteinander verzahnt waren. Durch diese Stationen bringt Fiedler nicht nur Managementerfahrung, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Anforderungen interdisziplinärer Fachkliniken mit. Darüber hinaus war er selbst mehr als 30 Jahre lang ehrenamtlich in der Jugendsozialarbeit tätig und kennt aus eigener Erfahrung die Berührungspunkte zur Psychiatrie, insbesondere zur Kinder- und Jugendpsychiatrie.

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Zentrale Information Asklepios Fachklinikum Brandenburg

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