
Patricia Rembowski
Kommunikation & Marketing

In einem interessanten Vortrag werden Dr. med. Matthias Bayer, Team-Chefarzt Kardiologie in der Asklepios Klinik Lich und PD Dr. med. Borislav Dinov, Leiter Elektrophysiologie und somit Spezialist für Herzrhythmusstörungen am Universitätsklinikum Gießen, zum Thema Vorhofflimmern informieren.
„Vorhofflimmern zählt zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen und betrifft Millionen Menschen weltweit“, berichtet Dr. Matthias Bayer. Gemeinsam mit seinem Kollegen, Privatdozent Dr. Borislav Dinov, der am Universitätsklinikum Gießen als Leiter Elektrophysiologie tätig ist, will Bayer zum Thema aufklären.
„Viele Betroffene leiden unter Herzrasen, Luftnot, Leistungsschwäche und einem unregelmäßigen Herzschlag. Gleichzeitig bestehen oft Unsicherheiten über die richtige Behandlung: Reichen Medikamente aus oder ist eine Katheterbehandlung sinnvoll?“, erläutert der Spezialist für Herzrhythmusstörungen Borislav Dinov.
Genau dieser Frage werden die Experten im Vortrag nachgehen. Aber auch Fragen was genau Vorhofflimmern ist und welche Beschwerden und Risiken dadurch entstehen, werden beleuchtet. Denn Vorhofflimmern ist nicht unmittelbar lebensbedrohlich, aber auf Dauer erhöht es das Risiko für Schlaganfälle. „Der Grund dafür ist, das beim Vorhofflimmern die Vorhöfe des Herzens sich nicht ausreichend zusammenziehen und es dadurch zu einem langsameren Blutfluss kommt, der sich stauen und leichter Gerinnsel bilden kann. Wenn ein solches Gerinnsel über den Blutkreislauf zum Gehirn geschwemmt wird, kann es dort ein Gefäß verschließen und einen Schlaganfall auslösen“, erklärt Bayer.
Dabei ist Vorhofflimmern meist nicht die alleinige Herz-Kreislauf-Erkrankung sondern es treten zusätzlich Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche oder eine Durchblutungsstörung des Herzens auf. Hier gilt es dann, zusätzlich auch die Kombination der Erkrankungen in die Behandlungsstrategie einfließen zu lassen. „Die Wahrscheinlichkeit für Vorhofflimmern steigt vor allem mit dem Alter an“, so Matthias Bayer. „Aber auch Rauchen, starkes Übergewicht und häufiger Alkoholkonsum zählen zu den Verstärkern“, ergänzt Borislav Dinov.
Der Vortrag richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen.
Die Veranstaltung findet am 11.06.2025 um 18.00 Uhr im Konferenzraum im Erdgeschoss der Asklepios Klinik in der Goethestr. 4 in Lich statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Platzkontingent ist begrenzt.

Kommunikation & Marketing