
Patricia Rembowski
Kommunikation & Marketing

Landkreis Gießen und Asklepios Klinik Lich schließen Vertrag zur Unterbringung von Auszubildenden für den Pflegeberuf ab
Das vom Landkreis Gießen ursprünglich zur Unterbringung von Geflüchteten errichtete Gebäude in der Hungener Sudetenstraße wird nun vorübergehend als Wohnquartier für angehende Pflegekräfte der Asklepios Klinik Lich genutzt.
Da die Zahl der dem Landkreis Gießen zur Unterbringung zugewiesenen Geflüchteten deutlich zurückgegangen ist, hat der Landkreis Gießen zusammen mit der Asklepios Klinik diese Lösung zur Unterbringung von ausländischen Auszubildenden für Pflegeberufe gewählt. Der Kreisausschuss hat dem Vertragsabschluss zugestimmt, ebenso der Magistrat der Stadt Hungen, die das Grundstück zur Verfügung gestellt hatte. Vor Kurzem sind die ersten angehenden Pflegekräfte eingezogen.
„Mehr qualifiziertes Personal im Gesundheits- und Pflegebereich ist dringend nötig. Es ist schön, dass wir gemeinsam mit der Asklepios Klinik einen Weg gefunden haben, dazu beizutragen und jungen Auszubildenden diese Möglichkeit zur Ankunft und zum Leben im Landkreis zu bieten“, sagt Frank Ide, Sozial- und Gesundheitsdezernent des Landkreises Gießen. Zugleich sei eine Nutzung des neuen Gebäudes erzielt worden, das zu einem Zeitpunkt konzipiert wurde, als die Zahl der dem Landkreis zur Unterbringung zugewiesenen Menschen deutlich höher war als heute.
Die Asklepios Klinik Lich ist ein großer Ausbildungsstandort in der Region und verfügt mit ihrem Bildungszentrum über 100 Ausbildungsplätze im Bereich Pflege. „Exzellent ausgebildete Fachkräfte sind die Grundlage und die Zukunft unserer Klinik, deshalb freuen wir uns über die Kooperation mit dem Landkreis Gießen und den geeigneten Wohnraum für unsere Auszubildenden in Hungen“, sagt Antonia Schenk Gräfin von Stauffenberg, Geschäftsführerin der Asklepios Klinik Lich . Im Zuge der Unterbringung der jungen Menschen, ist es den Verantwortlichen der Klinik besonders wichtig, die Neuankömmlinge auch gesellschaftlich zu integrieren und langfristig regional zu binden. „Dazu werden wir proaktiv insbesondere auf die Vereine der Stadt Hungen zugehen und freuen uns über eine Willkommenskultur in der Bevölkerung“, so von Stauffenberg weiter.
Das Gebäude in Hungen bietet Platz für bis zu 50 Personen, zunächst werden maximal 40 Personen untergebracht. Wie lange die angehenden Pflegekräfte in der Unterkunft wohnen, hängt von dem jeweiligen Ausbildungszeitraum ab.

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