Carotisstenose – Wenn die Arteriosklerose auf Arm und Hals übergreift

Datum9. Februar 2026
OrtLich
UrheberPatricia Rembowski

Bei Arteriosklerose handelt es sich um eine häufige Erkrankung der Arterien. Zur Prävention, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten referiert der Leitende Arzt Georg Aldiban am 12. Februar 2026 in der Licher Klinik.

„Wenn die Arteriosklerose auf Arm und Hals (Carotisstenose) übergreift“, so lautet der Titel des Vortrags, den Georg Aldiban in der Licher Klinik halten wird. Aldiban leitet die Abteilung Gefäßchirurgie und ist auf dem Gebiet ein Experte mit langjähriger Erfahrung.
„Arteriosklerose, umgangssprachlich auch Arterienverkalkung genannt, ist eine häufige Gefäßerkrankung, bei der sich die Arterien durch krankhafte Ablagerungen verengen und verhärten“, erläutert Aldiban. Arteriosklerose ist die Hauptursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ablagerungen, auch Plaques genannt, verstopfen dabei die Arterien.
Was die Krankheit so tückisch macht ist, dass sie lange unentdeckt bleibt, denn Arteriosklerose selbst ist nicht schmerzhaft und von außen weder zu sehen noch zu tasten.
„Nach Angaben des Vereins Deutsche Gefäßliga, leiden in Deutschland ca. 4 Millionen Menschen an Arteriosklerose“, so Georg Aldiban. Dabei führen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen und Übergewicht zur Verhärtung und Verdickung der Arterienwand. „Verschiedene Gefäßbezirke können betroffen sein“, erklärt der Experte Aldiban weiter.
In seinem Vortrag wird der Gefäßchirurg Georg Aldiban die Arteriosklerose in den Bereichen Arm und Hals (Carotisstenose) näher beleuchten und auf die Diagnostik sowie die aktuell bestehenden Behandlungsmöglichkeiten eingehen.
Aber auch auf präventive Maßnahmen wird im Vortrag ein besonderes Augenmerk gelegt. Die Arteriosklerose kann zwar nicht vollständig verhindert werden, jedoch können durch die Vermeidung von Risikofaktoren, die Entstehung und frühe Entwicklung reduziert werden.

Der Vortrag zum Thema findet am Donnerstag, 12.02.2026 um 18.00 Uhr im Konferenzraum im Erdgeschoss der Asklepios Klinik in der Goethestr. 4 in Lich statt. Der Vortrag ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Der Referent steht nach dem Vortrag für Fragen und Diskussionen gerne zur Verfügung.
 

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