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Mit dem Richtfest für einen Neubau des „Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehauses“ am Asklepios Klinikum Harburg wurde heute ein Meilenstein für eine noch bessere Versorgung von psychisch erkrankten Kindern im Süden Hamburgs gesetzt. Auf mehr als 3.300 Quadratmetern wird es künftig 30 stationäre und 10 teilstationäre Behandlungsplätze geben – damit vergrößert sich das einzigartige Angebot im Hamburger Süden deutlich. Außerdem können künftig auch ältere Schulkinder behandelt werden – und das sowohl stationär als auch tagesklinisch. Seit der Eröffnung einer innovativen „Therapiestation für Säuglinge, Klein- und Vorschulkinder und deren Eltern“ im Jahr 2018 wurden bereits mehrere hundert große und kleine psychisch erkrankte Kinder behandelt. Die spezialisierte Einrichtung ist eine der wenigen in Deutschland, in denen Eltern und ihre Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 0 bis 10 Jahren gemeinsam behandelt werden – bei steigendem Bedarf. Der Neubau des „Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehauses“ wird von der Hamburger Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration mit insgesamt 13,44 Millionen Euro vollumfänglich finanziert. Die Fertigstellung des Neubaus ist für den Sommer 2026 geplant.
Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer sagte in ihrem Grußwort beim Richtfest: „Die psychische Erkrankung eines Elternteils oder eines Kindes kann Familien vor große Belastungen stellen. Eine schnelle und nachhaltige professionelle Unterstützung ist hier von besonderer Wichtigkeit. Diese bietet das Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehaus bereits seit 2018. Jetzt wird dieses wichtige Angebot von zehn auf 40 Plätze deutlich ausgebaut. Das sind gute Nachrichten für den Gesundheitsstandort Hamburg.“
„Mit der Weiterentwicklung des innovativen, bewährten Behandlungskonzepts sowie dem Ausbau der Kapazitäten für psychisch erkrankte Kinder und deren Eltern kann Asklepios die medizinische Versorgung im Raum Süderelbe erheblich ausbauen“, sagte PD Dr. med. Sara Sheikhzadeh, Chief Medical Officer (CMO) der Asklepios Kliniken, anlässlich des Richtfests. „Wir danken der Stadt Hamburg herzlich für die Unterstützung. Das Asklepios Klinikum Harburg konnte den Standort und das medizinische Leistungsportfolio in den vergangenen Jahrzehnten mit Hilfe von Eigenmitteln und finanzieller Unterstützung der Stadt erheblich stärken – mit umfangreichen Sanierungen, mit Neubauten und einem stetig wachsenden Angebot in der stationären und ambulanten Medizin.“
Im „Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehaus“ entstehen drei Stationen mit Platz für je fünf Kleinfamilien: Zwei Stationen für Elternteile mit Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren, eine Station für Elternteile mit Kindern im Grundschulalter von 7 bis 10 Jahren. Hinzu kommt eine Tagesklinik für fünf Kleinfamilien mit Kindern von 0 bis 10 Jahren. Das „Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehaus“ wird gemeinsam von der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Erwachsenenpsychiatrie geleitet. Ein multiprofessionelles Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen, Pflege, Pädagog:innen, Spezialtherapeut:innen und Sozialdienst arbeitet dabei eng zusammen.
„Ich freue mich, dass wir mit den neuen modernen Räumen und unserem erprobten Konzept zukünftig noch mehr Familien in belastenden Situationen helfen können“, sagt Dr. med. Sabine Ott-Jacobs, Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Auch für PD Dr. med. Daniel Schöttle, Chefarzt der Erwachsenenpsychiatrie, ist der Ausbau des hochspezialisierten Angebots ein Gewinn: „Wir sichern nicht nur die qualitativ hohe psychiatrische Versorgung in der Region, sondern schaffen auch spezialisierte und ansprechende Arbeitsplätze – das ist ein starkes Zeichen für unser Klinikum.“
Mit dem Neubau des Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehauses stärkt das Asklepios Klinikum Hamburg das medizinische Leistungsportfolio der Asklepios Kliniken in Hamburg. Das Asklepios Klinikum Harburg gehört zu den sieben Kliniken, davon vier Krankenhäuser der Maximalversorgung, die Asklepios in Hamburg betreibt. Dazu kommen vielfältige ambulante fachärztliche und therapeutische Angebote in den Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), psychiatrischen und psychosomatischen Institutsambulanzen sowie Therapiezentren. Patient:innen profitieren bei psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbildern von der interdisziplinären Behandlung innerhalb der Asklepios Kliniken und der standortübergreifenden Zusammenarbeit der Kliniken Nord-Ochsenzoll, Psychiatrie Wandsbek, Harburg und Rissen. Bereits seit 20 Jahren ist Asklepios ein verlässlicher Partner im Hamburger Gesundheitswesen und versorgt rund die Hälfte aller Krankenhauspatient:innen in der Hansestadt. Die intensive Zusammenarbeit von Spezialist:innen aus 28 medizinischen Disziplinen in standortübergreifenden Fachgruppen und interdisziplinären Netzwerken sichert eine besonders hohe Behandlungsqualität. Gemeinsam sorgen die unterschiedlich spezialisierten Expert:innen im Team für eine flächendeckende Spitzenmedizin für alle.

Richtfest für den Neubau des „Hamburger Eltern- und Kinder-Therapiehauses“ am Asklepios Klinikum Harburg (v.l.n.r.): Zimmermann, Polier, Melanie Schlotzhauer (Senatorin der Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration), Joachim Gemmel (Sprecher der Geschäftsführung der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH), Dr. Sabine Ott-Jacobs (Chefärztin Kinder- und Jugendpsychiatrie), Dr. Hans-Peter Unger (ehem. Chefarzt Psychiatrie), PD Dr. Sara Sheikhzadeh (Chief Medical Officer, Asklepios Kliniken), Dr. Markus Preiter (Leitender Oberarzt Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik) (Foto: Asklepios)
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