
Patricia Rembowski
Kommunikation & Marketing

44 Jubilare mit insgesamt 960 Jahren Betriebszugehörigkeit: In der Licher Klinik ein Grund zum Feiern!
Die Ehrung von Mitarbeitenden mit runden Jubiläen gehört bereits seit Jahren zur Tradition in der Asklepios Klinik Lich.
„Es zeugt von Team-Geist, dass Sie uns alle so lange die Treue halten“, so begann der Ärztliche Direktor der Klinik, Privatdozent Dr. med. Thilo Schwandner, seine Ansprache an die Kolleg:innen, die der Einladung zur Feier gefolgt sind. Schwandner bedankte sich für die jahrzehntelange Treue und staunte über Betriebszugehörigkeiten von 35 und 40 Jahren, die in Lich häufig sind.
Dem Dank schloss sich der Geschäftsführer der Klinik, Martin Pfeiffer an. „Ich freue mich sehr, mit Ihnen gemeinsam dieses schöne Ereignis zu feiern. Die hohe Anzahl an Betriebszugehörigkeiten von über 30 Jahren sind faszinierend und in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich. Trotz Wandel und zahlreicher Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten standen Sie immer loyal zu uns. Herzlichen Dank dafür“, so Pfeiffer.
Gemeinsam ließen alle die vergangenen Jahrzehnte Revue passieren und erinnerten sich an viele interessante und witzige Vorkommnisse aus dem Klinikalltag. Eine speziell gestaltete Torte und ein Tisch-Feuerwerk sorgten in der Feierstunde für ausgelassene Stimmung.
Einig waren sich am Ende alle: das bisherige große Engagement und der professionelle Einsatz zum Wohle der Patient:innen soll auch in den nächsten Jahrzehnten aufrecht erhalten werden.
„Mit dem bundesweit einmaligen Weiterbildungsprojekt COA leistet Asklepios einmal mehr Pionierarbeit, wenn es darum geht, neue Berufs-Perspektiven im Gesundheitswesen aufzuzeigen“, sagte Dr. rer. pol. Tobias Kaltenbach, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Asklepios Kliniken, anlässlich der Verabschiedung der COA-Absolventen in Wiesbaden.
Besonders erfreut zeigte sich Dr. Kaltenbach, dass der bereits im Dezember gestartete zweite COA-Kurs auf nunmehr 15 Teilnehmer angewachsen ist, darunter auch ein Auszubildender aus der Schweiz und eine junge Frau von der Bundeswehr. Professor Dr. Dr. med. Karl-Heinrich Link, Direktor des Chirurgischen Zentrums der Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden, lobte das große Engagement und den hohen Leistungsstand der COA Absolventen und erinnerte auch an den Mut der Kursteilnehmer, sich an dieses neue Berufsbild heranzuwagen.
Die Chirurgischen Operationsassistenten führen nach der erfolgreichen, 18 Monate währenden Weiterbildung spezialisierte Assistenzaufgaben im medizinischen und operationstechnischen Bereich unter Aufsicht eines Arztes durch. Die Weiterbildung umfasst insgesamt 2540 Stunden: Davon entfallen 640 Stunden auf den theoretischen Unterricht; die restlichen 1900 Stunden sind für Praxisblöcke vorgesehen. Das Curriculum wurde auf Initiative von Professor Link eng mit der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie abgestimmt.
Für Karin Rupprecht, Leiterin des Bildungszentrums Wiesbaden, liegen die Vorteile des neuen Weiterbildungsangebots für alle Beteiligten auf der Hand: „Die Chirurgischen Operationsassistenten sind eine Entlastung für unsere Ärzteteams – aber gleichzeitig bietet sich den Kursteilnehmern auch eine große Chance zum beruflichen Fortkommen, denn beim Gehalt werden die COA zwischen den Operationstechnischen Assistenten (OTA) und den Assistenzärzten eingruppiert.“ Voraussetzung für die Zulassung zur COA-Ausbildung ist die Qualifikation zur Fachkrankenpflegekraft im OP und eine definierte Berufserfahrung.
Um die Kriterien für die COA-Ausbildung zu erfüllen, benötigt ein OTA eine Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren, Gesundheits- und Krankenpflegekräfte müssen mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im Operationsdienst mitbringen.

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