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In Deutschland erkranken jährlich mehr als 56.000 Menschen neu an Lungenkrebs, etwa 44.000 sterben daran. Damit ist Lungenkrebs die Tumorart mit den meisten Todesfällen. In den spezialisierten Lungenkrebszentren der Asklepios Kliniken Hamburg werden jährlich mehr als 1.700 Patient:innen behandelt. Damit behandeln unsere Expert:innen etwa zwei Drittel aller an Lungenkrebs erkrankten Menschen in der Hansestadt. Mit der Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) ist die Asklepios Klinik Barmbek neben dem renommierten Asklepios Klinikum Harburg jetzt das zweite Krankenhaus in Hamburg, das für seine Expertise in der Behandlung ausgezeichnet wurde. Anlässlich des Welt-Lungenkrebstags am 1. August betonen die Expert:innen von Asklepios die Relevanz von Prävention und den neuen, verbesserten Angeboten zur Früherkennung.
„Da es wenig eindeutige Symptome gibt und diese häufig erst in einem fortgeschrittenen Tumorstadium auftreten, wird Lungenkrebs leider oft erst sehr spät diagnostiziert. Wird Lungenkrebs aber frühzeitig entdeckt, haben wir nicht nur mehr therapeutische Möglichkeiten, sondern es besteht auch eine gute Chance der Heilung“, erklärt Prof. Ralf Eberhardt, Chefarzt der Pneumologie in der Asklepios Klinik Barmbek.
Lungenkrebs ist eine komplexe Erkrankung. Neben der rechtzeitigen Diagnose ist es entscheidend, dass die Behandlung durch ein interdisziplinäres Team von Spezialist:innen erfolgt. Dazu zählen unter anderem Pneumolog:innen, Thoraxchirurg:innen, Radiolog:innen, Onkolog:innen sowie Strahlen- und Atmungstherapeut:innen. Die Asklepios Klinik Barmbek wurde jetzt genau dafür von der DKG zertifiziert – als zweite Klinik der Hansestadt neben dem Asklepios Klinikum Harburg. Das Barmbeker Team behandelt jährlich mehr als 700 Patient:innen, davon rund ein Drittel mit neu diagnostiziertem Lungenkrebs.
„Die Lebenserwartung von Patienten mit Lungenkrebs ist zwar in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen, bleibt im Vergleich aber niedrig. Deshalb ist es eine gute Nachricht für Menschen mit einem hohen Risiko, dass wir seit dem vergangenen Jahr eine radiologische Früherkennung anbieten können, wie sie unter anderem bereits für Brustkrebs verfügbar ist“, erklärt Prof. Axel Wetter, Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie am Asklepios Klinikum Harburg. Die extrem kurze Untersuchung erfolgt mit einer Niedrigdosis-Computertomografie und macht die Früherkennungsmaßnahme somit schonend und sicher. Ein Lungenkrebs-Screening kann bei aktiven und ehemaligen starken Raucher:innen durchgeführt werden, die das 50., aber noch nicht das 76. Lebensjahr vollendet haben. Das Ziel besteht darin, Lungenkrebs frühzeitig zu erkennen und die Behandlungschancen zu verbessern. Die Untersuchung kann alle zwölf Monate in Anspruch genommen werden und soll voraussichtlich ab kommendem Frühjahr Kassenleistung werden. Das Screening wird zunächst an den Asklepios Kliniken Barmbek und Harburg angeboten – aktuell noch als Selbstzahlerleistung. Die Patient:innen profitieren dort von der langjährigen Erfahrung der Expert:innen der zertifizierten Lungenkrebszentren. Werden verdächtige Befunde erhoben, werden diese in einer interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen, an denen die Teams der Pneumologie, Thoraxchirurgie, Radiologie und Onkologie teilnehmen.
Im Falle eines Verdachts auf Lungenkrebs ist es für die Betroffenen von großer Bedeutung, möglichst zeitnah Gewissheit zu erlangen. Um eine kurzfristige diagnostische Abklärung zu ermöglichen, haben beide Kliniken eine eigene Hotline zur Terminvergabe eingerichtet:
• Harburg: +49 40 18 18-86 21 47 (Mo.-Fr. von 8:00 bis 15:00 Uhr)
• Barmbek: +49 40 18 18-82 20 20 (Mo.-Fr. von 8:00 bis 16:00 Uhr)
Hier die Webseite mit weiteren Informationen.
Mit der Zertifizierung und dem Früherkennungsangebot für Lungenkrebs bereichern die Abteilungen für Pneumologie der Asklepios Klinik Barmbek und des Asklepios Klinikums Harburg die Lungenheilkunde der Asklepios Kliniken Hamburg. Sie gehören zu den sieben Kliniken, davon sechs Krankenhäuser der Maximalversorgung, die Asklepios in Hamburg betreibt. Auch in den Kliniken Altona und Wandsbek werden pneumologische Erkrankungen behandelt. Patient:innen profitieren beim Lungenkrebs von der interdisziplinären Behandlung innerhalb der Kliniken und der standortübergreifenden Zusammenarbeit. Bereits seit 20 Jahren ist Asklepios ein verlässlicher Partner im Hamburger Gesundheitswesen und versorgt rund die Hälfte aller Krankenhauspatient:innen in der Hansestadt. Die intensive Zusammenarbeit von Spezialist:innen aus 28 medizinischen Disziplinen in standortübergreifenden Fachgruppen und interdisziplinären Netzwerken sichert eine besonders hohe Behandlungsqualität. Gemeinsam sorgen unsere unterschiedlich spezialisierten Expert:innen im Team für eine flächendeckende Spitzenmedizin für alle.
Die beiden Chefärzte der Thoraxchirurgie der Asklepios Klinik Barmbek: Dr. Klaus Diemel (rechts), Jan Mahlmann (links)
Die beiden Chefärzte für Pneumologie, Prof. Dr. Ralf Eberhardt (rechts) und Dr. Florian Bornitz (links) mit der Zertifizierung

Prof. Dr. Axel Wetter, Chefarzt Radiologie, und Dr. Maren Kirchhöfer, Chefärztin Thoraxchirurgie vom Asklepios Klinikum Harburg
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