Essstörungen bei Erwachsenen

Anorexie. Binge-Eating. Bulimie. ARFID.

Essstörungen bei Erwachsenen

Essstörungen bei Erwachsenen sind weit mehr als eine bloße Frage des Gewichts; sie sind komplexe psychosomatische Erkrankungen, bei denen das Essverhalten zum Ausdruck tieferliegender seelischer Konflikte wird. Im Folgenden geben wir Ihnen einen fundierten Überblick über die verschiedenen Diagnoseformen nach der ICD-11 und beleuchten die individuellen Hintergründe dieser Störungsbilder. Erfahren Sie zudem, wie eine ganzheitliche Behandlung Ihnen dabei helfen kann, das innere Gleichgewicht wiederzufinden und neue Wege der Selbstwirksamkeit zu entdecken. Hinter dem Begriff der sog. „Essstörungen“ (ICD 11 6B8) verbirgt sich eine Gruppe unterschiedlichster Störungen der Nahrungsaufnahme („intake disorders“).

Was ist eine Essstörung bei Erwachsenen?

Auch wenn bei dieser psychosomatischen Störung mit dem Gewicht ein scheinbar „objektiver“ Messwert zur Verfügung steht, geht es in der Regel bei den Essstörungen um eine ganz individuelle und persönliche Entwicklung, deren Problematik bei weitem nicht nur im Gewicht liegt.

Alle Essstörungen, so unterschiedlich sie erscheinen, haben gemeinsam, dass das Essen und der Umgang mit der Nahrung überbesetzt sind. Es geht dabei nicht mehr nur um die reine Nahrungsaufnahme, sondern Betroffene verfolgen andere Zwecke und Ziele. Das Essverhalten ist im weitesten Sinne nicht die Krankheit, sondern der Versuch der Betroffenen ein Problem (oder mehrere) zu lösen.

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Welche Formen der Essstörung gibt es und wie erkennt man eine Essstörung bei Erwachsenen?

Anorexia nervosa oder Magersucht

Das Hauptsymptom dieser Essstörung ist ein erhebliches Untergewicht in Folge einer herbeigeführten restriktiven Nahrungsaufnahme. Die Betroffenen beschäftigen sich dabei ständig mit Essen und erleben die erfolgreiche restriktive Nahrungsaufnahme als spannungsreduzierend und psychisch entlastend. Das Auffällige am eigenen Essverhalten wird jedoch nur schwer erkannt, eingestanden oder gar verändert. Daher auch der Begriff der „Sucht“ - der Drang weiter restriktiv mit Nahrung umzugehen, ist nicht einfach zu überwinden. Am Anfang steht oft der Wunsch, Gewicht zu verlieren – meistens, weil die Betroffenen sich im Alltag unwohl fühlt oder emotional belastet ist. Sinkt das Gewicht, verändert sich das Gefühl: Die Angst, wieder zuzunehmen, wird immer größer. Gleichzeitig nehmen Patient:innen den eigenen Körper nicht mehr realistisch wahr, was dazu führt, dass sie sich trotz Gewichtsverlust weiterhin 'zu dick' fühlen. Das treibt den Teufelskreis weiter an. Selbst, wenn das Körpergewicht bereits lebensbedrohlich ist, gelingt es nicht, die starren, oft zwanghaften Essrituale oder besser Hungerrituale aufzugeben. Dabei besteht jedoch in den meisten Fällen kein aktiver Todeswunsch!

Bulimia nervosa oder Ess-Brech-Sucht

Bei der Ess-Brech-Sucht steht eine überwältigende Esslust/Hunger mit Essanfällen bis hin zu Bauchschmerzen und Übelkeit im Vordergrund. Diese „Durchbrüche“ gehen mit starken Schamgefühlen und der Angst vor Gewichtszunahme einher, so dass sich die Betroffenen im Anschluss an die Essanfälle spontan oder durch das gezielte manipulative Auslösen von Brechreizen übergeben oder auch exzessiv Sport treiben. Diese Anfälle können gelegentlich bis mehrfach täglich auftreten und gehen mit einem erheblichen Leidensdruck einher, fordern von den Betroffenen viel Kraft und Zeit. Äußerlich treten außerdem häufig Anzeichen wie strake Gewichtsschwankungen in kurzer Zeit, Zahnschäden, Schwielen oder kleine Narben an den Fingerknöcheln oder auch Halsbeschwerden wie Heiserkeit, Sodbrennen oder Halsschmerzen auf.

Binge-Eating-Störung

Hier kommt es zu wiederholten Essanfällen übergroßer Mengen, die sich täglich mehrfach wiederholen können. Begleitet wird dies von einem Gefühl des Kontrollverlustes, d.h. nicht aufhören zu können oder gar nicht erst steuern zu können, was und wie viel man isst. Essen wird als Strategie genutzt, um mit Stress, Einsamkeit oder negativen Gefühlen umzugehen. Äußerlich macht sich die Essstörung durch eine stetige Gewichtszunahme bemerkbar, das Körpererleben und das Essen ist meist mit erheblichen Schamgefühlen verbunden.

Vermeidend-restriktive Ernährungsstörung (ARFID)

Trotz weniger kurzfristiger Folgen und Auffälligkeiten ist in unserem Kulturkreis ein vor allem vermeidendes und restriktives Essverhalten häufiger geworden. Betroffene essen nur sehr ausgewählte Speisen und vermeiden viele Bestandteile und Nährstoffe. Viele Regeln und Einschränkungen erschweren die Nahrungsaufnahme und das Miteiander-essen. Dieses sehr kontrollierte Essverhalten führt oft zu Mangelernährung, Untergewicht und psychosozialer Beeinträchtigung. Die Angst vor Gewichtszunahme und das Gefühl viel zu dick zu sein steht hier nicht im Vordergrund.

Adipositas / starkes Übergewicht

Adipositas oder starkes Übergewicht ist eine chronische Stoffwechselerkrankung (nach ICD-11 und DSM-5). Sie kann jedoch mit einer Essstörung einhergehen oder zu einer Essstörung führen, wie z. B. einer Binge-Eating-Störung oder emotionalem Essen. Betroffene leben heute in einer sogenannten „adiposogenen Umwelt“. Das bedeutet: Überall und zu jeder Zeit ist Nahrung verfügbar. Der Körper hat eigentlich ein feines System, um Hunger und Sättigung zu steuern. Industriell hergestellte Lebensmittel sind meistens jedoch genau darauf ausgelegt, unsere natürlichen Stopp-Signale zu umgehen. Bei Betroffenen von Adipositas handelt es sich deshalb nicht um ein Versagen der Willenskraft, sondern eine Überforderung unserer Biologie. Wenn Betroffene dann versuchen abzunehmen, geraten sie in einen Teufelskreis aus Diäten, Jojo-Effekt und psychischer Belastung durch u.a. Scham, Stigmatisierung und Ausgrenzung, der sich ohne medizinische Betreuung in Kombination mit einer psychologischen Behandlung nur schwer durchbrechen lässt.

Normgewichte

Unter- und Übergewicht sind dabei definiert (*BMI = Body Mass Index in Kilogramm Körpergewicht pro Körperoberfläche (Körpergröße im Quadrat):

  • BMI* <13 kg/qm = akut lebensgefährliches Untergewicht (stationäre Intensivbehandlung)
  • BMI* <15 kg/qm = schweres Untergewicht (stationäre Behandlung)
  • BMI* 25-30 kg/qm = mittelgradiges Untergewicht
  • BMI* 17-18,5 kg/qm = leichtes Untergewicht
  • BMI* 18,5-25 kg/qm = Normalgewicht
  • BMI* 25-30 kg/qm = Übergewicht
  • BMI* 30-35 kg/qm = Adipositas Grad I
  • BMI* 35-40 kg/qm  = Adipositas Grad II
  • BMI* >40 kg/qm  = Adipositas Grad III

Wann muss eine Essstörung behandelt werden?

Wie bei allen Störungen des Fühlens ist der eigenen Leidensdruck entscheidend: Wie eingeschränkt bin ich in meinem Alltag? Wie eingeschränkt ist meine körperliche Funktionsfähigkeit?

Dabei ist bei Erkrankungen mit Suchtdruck und Schamgefühlen, wie bei den Essstörungen, die Neigung zur Verleugnung zu bedenken. Bei den Essstörungen wird unser Denken/die Ratio zum Gegner im Gegensatz zu den Erschöpfungssyndromen oder Angststörungen, die in der Regel mit hohem Leidensdruck und Störungsgefühl einhergehen. Unser Denken gerät in die Funktion, uns unsere Ziele (Suchtmittel: Hungern, Essen, etc.) zu erfüllen. Wir können uns brillant erklären, warum das alles nicht so schlimm ist oder wir eigentlich kein wirkliches Problem haben. Das macht die Behandlung der Essstörungen (und Süchte) so schwer.

Stellen Sie sich folgende Frage: Finden sich neben der körperlichen Einschränkung und dem Leidensdruck Anzeichen einer Überforderung?

  • Erschöpfung
  • Sozialer Rückzug
  • Belastungsvermeidung
  • Schlafstörungen
  • Libido- und Freudverlust

Sollten Sie den Verdacht haben, betroffen zu sein, empfehlen wir Ihnen ein persönliches Gespräch mit einem Arzt Ihres Vertrauens bzw. einem Psychosomatiker oder suchen Sie Beratung in einer unserer psychosomatischen Kliniken.

Wie werden Essstörungen bei Erwachsenen behandelt?

In den Asklepios Kliniken stehen verschiedene Therapieformen zur Verfügung: die Psychosomatische Komplextherapie, die Psychotherapie, Kreativtherapie, bei Bedarf medikamentöse Unterstützung, Sozialtherapie sowie Körpertherapie einschließlich Physiotherapie und Sport umfasst – jeweils im Einzel- und Gruppensetting. Ihr Behandlungsplan wird stets individuell und in enger Abstimmung mit Ihnen entwickelt und kann auch im konkreten Angebot von Standort zu Standort variieren.

Psychotherapie

In der Psychotherapie wir ein gemeinsamer Raum geschaffen, in dem Betroffene ihre Erlebnisse in Worte fassen, ordnen und verstehen können. Was macht sie zu dem Menschen, der sie sind? Wie reagieren sie auf ihre Umwelt und ihre Mitmenschen? Was bewegt oder belastet sie – und warum?

Es gibt viele Wege, diesen Fragen nachzugehen. Zu den anerkannten Verfahren gehören psychodynamische Ansätze wie Psychoanalyse und tiefenpsychologische Therapie, verhaltenstherapeutische Methoden wie kognitive Verhaltenstherapie oder Schematherapie, die Gesprächstherapie nach Rogers sowie systemische Therapie. Ergänzend kommen traumaspezifische Spezialverfahren wie EMDR zum Einsatz. Patient:innen lernen, ihre Gefühle, ihr Denken und ihr Verhalten anzunehmen und für sich zu nutzen.

Medikamente

Wenn die innere Anspannung zu groß wird, kann Ihnen vorübergehend auch mittels spannungslösender Medikamente geholfen werden. Langfristig ist es jedoch wichtig, Gefühle und Empfindungen zuzulassen – denn sie sind ein wesentlicher Teil Ihres Heilungsprozesses. Ob stimmungsaufhellende oder andere Medikamente für Sie sinnvoll sind, besprechen und entscheiden unsere Fachexpert:innen gemeinsam mit Ihnen.

Kreativtherapie

Wir ahnen oft nicht, was in uns steckt! Es geht darum, die eigenen Grenzen zu überschreiten und die Welt neu zu erleben. In der Kreativtherapie — ob Tanz- und Bewegungstherapie, Theatertherapie, Körpererlebnistherapien wie Feldenkrais oder Shiatsu, Kunsttherapie, Musiktherapie und vieles mehr — entdecken wir uns selbst und unseren Körper auf spielerische Weise. Im achtsamen Ausprobieren werden verborgene Ressourcen sichtbar und nutzbar gemacht. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig: Mäandern und Spazierengehen, therapeutisches Boxen, gemeinsames Spielen und noch vieles mehr. Immer wieder braucht es neue Wege — damit das Alte, das Schmerz bereitet, nicht endlos wiederholt wird.

Naturheilverfahren

Im Sinne unseres ganzheitlichen Ansatzes, der Menschen und ihre Erkrankungen bio-psycho-sozial betrachtet, wird die Behandlung – je nach Standort – auch durch Naturheilverfahren ergänzt. Hierzu zählen Phytotherapie (Heilpflanzen), Hydrotherapie (z.B. Bäder, Auflagen, Wickel), Bewegungstherapie, Ordnungstherapie (z.B. Psychoedukation, soziotherapeutische Gespräche, Entspannungsverfahren) sowie Ernährungsberatung und Ohr-Akupunktur.

Häufige Fragen

Bei körperlichen und psychischen Erkrankungen werden unterschiedliche Arten von Informationen berücksichtigt.

Körperliche Erkrankungen zeigen sich häufig durch messbare Veränderungen im Körper. Laborwerte, Untersuchungsbefunde oder bildgebende Verfahren können Hinweise auf eine Erkrankung geben.

Psychische Erkrankungen werden dagegen vor allem über das persönliche Erleben verstanden. Gefühle, Gedanken und innere Erfahrungen lassen sich nicht direkt messen. Deshalb spielen die Wahrnehmung und Einschätzung der betroffenen Person eine zentrale Rolle.

Menschen erleben Belastungen sehr unterschiedlich. Was für den einen problematisch ist, kann für einen anderen gut bewältigbar sein. Entscheidend ist daher, ob das eigene Erleben zu Leid, Einschränkungen oder einem Verlust von Lebensqualität führt.

Psychische Störungen können als Veränderungen verstanden werden, die vom eigenen gewohnten Erleben und Funktionieren abweichen. Der wichtigste Vergleichspunkt ist die eigene bisherige Lebenssituation.

So kann Untergewicht objektiv festgestellt werden. Für die Diagnose einer Magersucht ist jedoch zusätzlich wichtig, welche Bedeutung Gewicht, Essen und Körperbild für die betroffene Person haben. Erst wenn daraus Leidensdruck oder Selbstschädigung entsteht, spricht man von einer Erkrankung.

Wenn Menschen spürbar an Freiheit, Handlungsmöglichkeiten oder Lebensqualität verlieren und darunter leiden, kann dies auf eine psychische Störung hinweisen.

Die Frage, ob Veränderung notwendig oder gewünscht ist, kann nur die betroffene Person selbst beantworten. Wenn Sie unter Ihrem Erleben leiden oder merken, dass Sie wichtige Bereiche Ihres Lebens nicht mehr so gestalten können, wie Sie es möchte, kann Unterstützung hilfreich sein. Welche Form der Hilfe zu Ihnen passt, lässt sich oft erst durch Erfahrung, Austausch und Beratung herausfinden.

Die Verantwortung für die Entscheidung bleibt dabei bei Ihnen: Welchen Weg möchten Sie als Nächstes einschlagen?

In der Psychosomatik verstehen wir Behandlung als Zusammenarbeit. Niemand kann von außen genau wissen, was für einen anderen Menschen richtig ist. Deshalb entwickeln wir den Behandlungsplan gemeinsam mit Ihnen.

In ambulanten Gesprächen, Vorgesprächen oder probatorischen Sitzungen nehmen wir uns Zeit, Ihre Situation, Ihre Wünsche und Ihre Ziele kennenzulernen. Gemeinsam überlegen wir, welche Schritte hilfreich sein könnten.

Dieser Weg ist manchmal weniger schnell als eine vorgefertigte Lösung. Dafür berücksichtigt er Ihre Erfahrungen und stärkt Ihre eigene Beteiligung am Veränderungsprozess.

Psychosomatische Therapie bedeutet deshalb vor allem, Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigenen Kräfte und Möglichkeiten wiederzuentdecken und zu nutzen.

Üblicherweise übernimmt die Krankenversicherung die Behandlung. In einigen Fällen muss vor Einleitung der Behandlung eine Kostenübernahme beantragt werden. Aber auch das wird in den vorbereitenden Gesprächen gemeinsam geplant und umgesetzt.

Die Dauer einer psychosomatischen Behandlung richtet sich nach dem individuellen Behandlungsbedarf und wird im Verlauf gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten überprüft.

In vielen Fällen liegt die Behandlungsdauer zwischen vier und zwölf Wochen. Eine pauschale Festlegung ist jedoch nicht möglich. Rechtliche Grundlage ist das Sozialgesetzbuch. Danach besteht ein Anspruch auf Behandlung, solange diese medizinisch notwendig ist und keine andere, wirtschaftlichere Behandlungsform – beispielsweise eine ambulante Therapie – den gleichen Zweck ausreichend erfüllen kann.

Eine medikamentöse Behandlung ist eine mögliche Unterstützung, über deren Einsatz Sie selbst entscheiden. Wir beraten Sie zu den Chancen und Grenzen von Medikamenten und prüfen gemeinsam, ob diese zu Ihrer Situation passen könnten. Falls erforderlich, werden zuvor die notwendigen medizinischen Untersuchungen durchgeführt.

Nach aktuellem Wissensstand gibt es keine Medikamente, die psychische Störungen ursächlich beseitigen. Manche Medikamente können jedoch Symptome abschwächen und die Bewältigung belastender Situationen erleichtern. So kann beispielsweise ein Medikament gegen starke Angst die Belastung während eines Fluges reduzieren, auch wenn die zugrunde liegende Flugangst dadurch nicht verschwindet.

Je nach Ihrer persönlichen Situation kann entweder eine psychosomatische Akutbehandlung oder eine psychosomatische Rehabilitation sinnvoll sein.

Die Klinik unterstützt Menschen in akuten Krisen. Die Rehabilitation richtet sich vor allem an Menschen, bei denen die berufliche Teilhabe und Arbeitsfähigkeit im Mittelpunkt stehen.

Da die Nachfrage schwankt, unterscheiden sich die Wartezeiten teilweise deutlich. Gerne informieren wir Sie individuell über die aktuelle Situation.

Notfälle werden selbstverständlich sofort versorgt.

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Ziele. Deshalb sieht Erfolg für verschiedene Menschen unterschiedlich aus.

Die gute Nachricht ist: In den meisten Fällen gibt es wirksame Möglichkeiten, Unterstützung zu erhalten und die Lebensqualität zu verbessern. Manche Menschen überwinden eine Krise vollständig. Andere lernen, mit wiederkehrenden Belastungen besser umzugehen. Wieder andere finden Wege, trotz dauerhafter Herausforderungen ein gutes Leben zu führen.

Welche Ausgangssituation auch vorliegt – Perspektiven gibt es immer.

Im Verlauf der Behandlung werden gemeinsam persönliche und hilfreiche Faktoren entdeckt und gestärkt, die stabilisierend wirken können. Gleichzeitig können vorhandene Erfahrungen genutzt und neue Sicherheit im Umgang mit Belastungen aufgebaut werden.

Für den Fall einer erneuten Krise entsteht dadurch ein wichtiger Vorteil: Sie haben bereits Erfahrung gesammelt und wissen, welche Wege der Unterstützung Ihnen zur Verfügung stehen.