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Lungenentzündung im Alter verstehen

Von Pneumonien, auch bekannt als Lungenentzündungen, sind vor allem ältere Menschen häufig betroffen. Sie verursachen Symptome wie Husten, Bronchitis und Sauerstoffmangel und können ernsthafte Folgen haben. Da Lungenentzündungen durch verschiedene Erreger verursacht werden, ist bei der Diagnose und Therapie eine angepasste Herangehensweise erforderlich.
Im Folgenden geben Ihnen unsere Expert:innen einen Überblick über die Diagnosemöglichkeiten, typische Symptome und Behandlungsmethoden der Pneumonie im Alter. Mit diesen Informationen möchten wir Ihnen helfen, die Erkrankung besser zu verstehen, und bei ersten Anzeichen schneller reagieren zu können.
Falls Sie bei sich oder einem Familienmitglied Symptome einer Lungenentzündung feststellen, sind wir bei Asklepios für Sie da. Zögern Sie bitte nicht, Kontakt zu uns aufzunehmen. Aufgrund unserer hohen Erfahrungswerte, vertrauensvollen fachübergreifenden Zusammenarbeit und optimaler medizintechnischer Ausstattung können sich unsere Patient:innen bei uns in sehr guten Händen wissen.
Bei älteren Patient:innen verläuft eine Lungenentzündung oft anders als bei jüngeren Menschen. Die Symptome sind nicht immer eindeutig und können leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden. Wir erklären Ihnen, auf welche Anzeichen Sie achten sollten, um eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung zu ermöglichen. Zu den gängigen Beschwerden einer Lungenentzündung im Alter gehören:
Diese Symptome sind typisch für eine Lungenentzündung bei älteren Menschen und treten bei Frauen und Männern auf. Allerdings stehen bei Frauen manchmal auch atypische Symptome wie Bauchschmerzen oder Übelkeit stärker im Vordergrund.
Zeigen sich bei Ihnen oder einer Person in Ihrer Umgebung akute Symptome einer Lungenentzündung, ist sofortiges Handeln gefragt. Vor allem bei älteren Menschen kann sich der Zustand rasch verschlechtern.
Wichtig ist, dass Sie schnell, aber besonnen reagieren. Eine Lungenentzündung im Alter kann ernsthafte Konsequenzen haben. Ihre Mithilfe ist entscheidend, um eine frühzeitige medizinische Versorgung sicherzustellen, die lebensrettend sein kann.
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Insbesondere bei älteren Menschen erfordert die Diagnose einer Lungenentzündung eine sorgfältige Untersuchung und Bewertung der Symptome. Unsere Expert:innen wissen um die atypischen Beschwerden, die im Alter auftreten können, und widmen sich daher einer umfassenden medizinischen Beurteilung. Dabei führen wir folgende Schritte durch:
Für die Diagnose einer Lungenentzündung bei älteren Patient:innen arbeiten bei Asklepios verschiedene Fachbereiche zusammen. So stellen wir eine umfassende Betreuung sicher. In unseren medizinischen Einrichtungen legen wir großen Wert auf eine genaue Diagnostik, um Ihnen eine zielgerichtete und patientenorientierte Behandlung zu ermöglichen.
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Bei der Behandlung einer Lungenentzündung orientieren wir uns an verschiedenen Faktoren. Die Therapie wird individuell auf Ihren allgemeinen Gesundheitszustand, eventuelle Begleiterkrankungen und den Erreger der Pneumonie abgestimmt. Dabei arbeiten alle medizinischen Einrichtungen von Asklepios eng mit der Geriatrie zusammen, um Ihnen genau die Behandlungsmethoden anbieten zu können, die Ihre optimale Versorgung gewährleisten.
Die häufigste Behandlungsmethode bei einer bakteriellen Lungenentzündung ist die antibiotische Therapie. Dabei wählen wir das Antibiotikum passen zum vermuteten oder nachgewiesenen Erreger. Bei älteren Patient:innen ziehen wir oft ein breiteres Spektrum an Antibiotika in Betracht, um auch resistente Bakterienstämme abzudecken. Die Behandlungsdauer kann zwischen 5 und 14 Tagen liege. Dies hängt davon ab, wie schwer die Erkrankung ist und wie gut Sie auf die Therapie ansprechen. Unsere Fachärzt:innen beraten Sie gerne zu allen verfügbaren Optionen und entwickeln gemeinsam mit Ihnen und dem geriatrischen Team einen Behandlungsplan.
Bei schweren Lungenentzündungen kann eine Sauerstofftherapie notwendig sein, um die Sauerstoffsättigung im Blut zu erhöhen. Diese Maßnahme erleichtert die Atmung und hilft, eine ausreichende Versorgung der Organe sicherzustellen. Die Sauerstoffzufuhr erfolgt über eine Nasenbrille oder eine Maske. In schweren Fällen kann eine intensivmedizinische Betreuung mit Beatmung erforderlich sein. Wir bei Asklepios sind erfahren in der Anwendung und Überwachung der Sauerstofftherapie und arbeiten dabei eng mit dem geriatrischen Fachpersonal zusammen.
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr beugt einer Dehydration (Flüssigkeitsmangel) vor und erleichtert das Abhusten von Sekreten. Bei Patient:innen, die nicht ausreichend trinken können oder bei denen ein Zuviel an Flüssigkeit vermieden werden muss, kann eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr notwendig sein. Unsere Pflegekräfte achten auf eine ausgewogene Flüssigkeitsbilanzierung. Dabei arbeiten sie Hand in Hand mit dem geriatrischen Team, um Ihr Wohlbefinden zu fördern.
Mit Physiotherapie und speziellen Atemübungen können die Atemwege geöffnet und Sekrete gelöst werden. Dies ist besonders wichtig, um einer Verschlechterung der Lungenfunktion entgegenzuwirken und die Genesung zu unterstützen. Um Ihnen die richtigen Techniken zu vermitteln und Sie bei der Durchführung der Übungen zu unterstützen, sind unsere Physiotherapeut:innen bei Asklepios speziell geschult. Die enge Abstimmung mit der Geriatrie ermöglicht eine individuelle Therapie.
Bei der Genesung von einer Lungenentzündung spielt eine ausgewogene Ernährung eine wichtige Rolle. Mangelernährung kann das Immunsystem schwächen und die Erholung verzögern. Unsere Ernährungsberater:innen bei Asklepios erstellen gemeinsam mit Ihnen einen Ernährungsplan, der Ihren individuellen Bedürfnissen und Ihrem Gesundheitszustand gerecht wird. Dabei stimmen sie sich auch mit dem geriatrischen Fachpersonal ab.
Ziel jeder Behandlungsmethode ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patient:innen zu verbessern. Bei Asklepios kombinieren wir bewährte und innovative Therapien und setzen auf die enge Zusammenarbeit mit der Geriatrie. Damit möchten wir Ihnen die bestmögliche Versorgung bieten.
Häufig sind Lungenentzündungen bei älteren Menschen mit verschiedenen Erkrankungen verbunden, die den Verlauf und die Behandlung der Pneumonie beeinflussen. Die hier aufgezählten Erkrankungen gehören zu den häufigsten Begleiterscheinungen:
COPD ist eine langsam fortschreitende Erkrankung der Lunge, bei der sich die Atemwege verengen. Aufgrund ihrer eingeschränkten Lungenfunktion sind Patient:innen mit COPD anfälliger für Lungenentzündungen. Eine Pneumonie kann bei ihnen zu einer akuten Verschlechterung der Atemwegssymptome führen.
Bei einer Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, kann das Herz nicht mehr ausreichend Blut in den Körperkreislauf pumpen. Eine eingeschränkte Herzfunktion führt oft zu Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge. Dadurch haben Menschen, die an einer Herzinsuffizienz leiden, ein erhöhtes Risiko für Lungenentzündungen.
Diese Stoffwechselerkrankung ist durch hohe Blutzuckerwerte gekennzeichnet. Bei Diabetespatient:innen kann das Immunsystem geschwächt sein, was sie anfälliger für Infektionen wie Lungenentzündungen macht. Sind die Blutzuckerwerte schlecht eingestellt, kann sich zudem der Heilungsprozess verzögern.
Bei chronischen Nierenerkrankungen kommt es ebenfalls häufiger zu Lungenentzündungen, da sie oft mit einer verminderten Immunabwehr einhergehen. Um eine Überlastung der Nieren zu vermeiden, passen wir die Dosierung der Medikamente bei Bedarf an.
Bei älteren Menschen kann das Immunsystem durch verschiedene Faktoren geschwächt sein, wie zum Beispiel durch eine Immunsuppression (Unterdrückung des körpereigenen Abwehrsystems) bei Krebserkrankungen oder nach Organtransplantationen. Durch die geschwächte Immunabwehr kommt es leichter zu Infektionen, einschließlich Lungenentzündungen.
Wir bei Asklepios haben immer Ihren Gesamtzustand im Blick und stimmen die Behandlung der Lungenentzündung auf alle vorhandenen Erkrankungen ab. Sie können sicher sein, dass unsere Ärzt:innen ihr Bestmögliches tun, um Ihre Gesundheit zu verbessern.
Ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe, daher hat die Prävention von Lungenentzündungen einen hohen Stellenwert. Unsere Expert:innen stellen Ihnen gerne konkrete vorbeugende Maßnahmen vor, die Sie leicht in den Alltag integrieren können.
Wenn Sie diese Empfehlungen umsetzen, können Sie die Gefahr, an einer Lungenentzündung zu erkranken, verringern. Sollten Sie Fragen zur konkreten Umsetzung haben, zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Unsere Expert:innen bei Asklepios stehen Ihnen gerne zur Verfügung.
Die Lunge ist ein lebenswichtiges Atmungsorgan, das für den Gasaustausch im Körper verantwortlich ist. Sie besteht aus zwei Lungenflügeln, die sich im Brustkorb befinden und durch das Zwerchfell von der Bauchhöhle abgegrenzt sind. Die rechte Lunge unterteilt sich in drei Lappen, die linke in zwei Lappen, um Platz für das Herz zu schaffen.
Die Hauptaufgabe der Lunge ist der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid. Der Sauerstoff wird aus der eingeatmeten Luft ins Blut überführt und das Kohlendioxid als Abfallprodukt des Stoffwechsels aus dem Blut an die Luft abgegeben. Die Luft gelangt über die Atemwege – Nase, Rachen, Kehlkopf, Luftröhre – in die Lungenbläschen, auch Alveolen genannt. Hier findet der eigentliche Gasaustausch statt. Die Alveolen sind von feinen Blutgefäßen, den Kapillaren, umgeben, die den Gasaustausch ermöglichen.
Bei einer Lungenentzündung sind die Alveolen und das umliegende Gewebe entzündet. Dies führt zu einer Ansammlung von Entzündungszellen und Flüssigkeit, was den Gasaustausch behindert. Die Symptome einer Pneumonie wie Husten, Fieber und Atemnot sind direkte Folgen der Entzündungsprozesse in der Lunge.
Eine Lungenentzündung kann durch verschiedene Erreger verursacht werden, darunter Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten. Die häufigsten bakteriellen Erreger sind Streptococcus pneumoniae, auch Pneumokokken genannt. Virale Pneumonien treten oft im Zusammenhang mit Influenza- (Grippe) oder Respiratory-Syncytial-Virus (RSV) auf.
Ziel der Behandlung ist es, die Entzündung zu reduzieren, den Erreger zu bekämpfen und den Gasaustausch zu verbessern. In schweren Fällen kann eine stationäre Aufnahme und Sauerstofftherapie notwendig sein. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und die Funktion der Lunge zu erhalten.
Uns bei Asklepios ist es ein großes Anliegen, dass Sie sich jederzeit gut informiert und betreut fühlen. Bei Fragen zu Diagnostik, Therapie oder Präventionsmöglichkeiten können Sie sich an unsere Ärzt:innen und das medizinische Fachpersonal wenden. Wir nehmen uns gerne Zeit, Ihnen alle Punkte genau zu erläutern.
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Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und werden regelmäßig durch unsere Fachexpert:innen geprüft und aktualisiert. Sie ersetzen dennoch keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch Ärzt:innen, Psycholog:innen, Psychiater:innen oder andere medizinische Fachexpert:innen. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich jederzeit gerne an eine unserer Asklepios Kliniken, ambulanten Praxen und medizinischen Versorgungszentren in Ihrer Nähe oder an Ihre behandelnde Hausärztin oder Ihren behandelnden Hausarzt.