Trainee Klinikmanagement (w/m/d)
Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA
Vollzeit/Teilzeit
Traineeprogramm Klinikmanagement

Wann bist du zu Asklepios gekommen?
Im Rahmen der Tätigkeit an der Universität Heidelberg (DRG Kalkulation für den Verband der Universitätsklinika e.V.) kam Asklepios 2002 mit dem Angebot einer Traineeanstellung auf mich zu.
Wie sieht dein bisheriger Karriereweg bei Asklepios aus?
2002 begann ich mit dem Traineeprogramm bei Asklepios. Nach Abschluss war ich als Assistent der Geschäftsführung tätig und bin dann 2005 als Verwaltungsleiter in Bad Tölz gestartet. 2007 kam ich als Geschäftsführer in das Asklepios Westklinikum und war dort bis 2013 tätig. Im Anschluss übernahm ich die Geschäftsführende Direktion in Harburg. Seit Juli 2016 bin ich nun Mitglied des Vorstands. Als CEO trage ich neben meiner strategischen Arbeit die Verantwortung für 6 Regionen sowie für unsere Cluster Psychiatrie & Reha.
Ergänzend dazu verantworte ich u. a. die Konzernentwicklung und -strategie sowie den M&A Bereich, Informationstechnologie, E-Health & Corporate Health und gemeinsam mit meinem Kollegen, Joachim Gemmel, die Konzernbereiche Personal sowie Unternehmenskommunikation & Marketing.
Was schätzt du an deiner Arbeit bei Asklepios?
Hands-on zeichnet uns aus; starke unternehmerische Initiative wird gefördert und unterstützt. Wenn man überzeugt, bekommt man Vertrauen und mehr Verantwortung.
Welche Tipps hast du für die Asklepios Trainees?
Vernetzung und Teamplay! Kein Profilierungsgehabe, sondern voneinander lernen. Wirksamkeit, Kreativität und Mut sind entscheidende Erfolgsparameter. Verantwortung für Projekte und Themen einfordern, nur so stellt man fest, ob man führen kann!

Was schätzt du am Asklepios Traineeprogramm Klinikmanagement?
Am Traineeprogramm schätze ich besonders die Entwicklungsmöglichkeiten und Freiheiten im Arbeitsalltag. Durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Geschäftsführer:innen und Klinikmanager:innen kann man von Vorbildern lernen und hat von Beginn an die Möglichkeit, bei Entscheidungen hautnah dabei zu sein.
Mir gefällt außerdem der hohe Grad an Flexibilität bei der Arbeit selbst. Von Beginn an muss und darf man sich seine Zeit selbstständig einteilen. Dabei hat man großen Einfluss auf die Projekte, die man bearbeitet und kann diese somit an den eigenen Interessen orientieren.
Diese Freiheiten und die spannenden und vielseitigen Aufgaben gehen zwar mit viel Verantwortung und hohem Arbeitseinsatz einher, allerdings kann ich sagen, dass die Mühe letztendlich belohnt wird. Nach nun fast zwei Jahren habe ich sehr viel gelernt und dabei spielt das Aneignen von Wissen eine ebenso große Rolle wie die persönliche Weiterentwicklung.
Wie empfindest du den Aufbau des Traineeprogramms?
Der Aufbau des Traineeprogramms sieht jeweils ein Jahr in einer Klinik vor. Dabei habe ich den Einsatzzeitraum als sinnvoll empfunden, da man bei kürzerer Dauer keine Möglichkeit hätte sich tief genug in die Organisation einzuarbeiten und Projekte abzuschließen. Die beiden Klinken, die man kennenlernen darf, können großen Aktukliniken, ländliche Kliniken, Psychiatrien oder Rehaeinrichtungen sein. Wir dürfen außerdem regelmäßig an Seminaren und Nachwuchsführungskräftetreffen teilnehmen, wodurch wir einerseits unser Wissen und unsere Fähigkeiten ausbauen können und andererseits die perfekte Möglichkeit zum Netzwerken haben.
Würdest du das Traineeprogramm Klinikmanagement weiterempfehlen?
Ja. Insgesamt bin ich sehr froh, dass ich mich nach meinem Masterstudium für dieses Programm entschieden habe. Mit einer gesunden Mischung aus Spaß, Eigeninitiative und Fleiß kann man sich bei Asklepios schnell weiterentwickeln und breites Wissen im Krankenhausmanagement aneignen!
Wie ging es im Nachwuchsführungskräfteprogramm für dich nach dem Traineeprogramm weiter?
Nach Abschluss des Traineeprogramms habe ich meine berufliche Laufbahn als Klinikmanagerin fortgesetzt.
Zuzeit bin ich in der Asklepios Klinik Bad Salzhausen tätig. Neben den größer werdenden Verantwortungsbereichen und umfangreicheren Projekten gibt es in der Rolle als Klinikmanagerin auch viele Möglichkeiten sich persönlich weiterzuentwickeln.

Was schätzt du am Asklepios-Traineeprogramm?
Das Asklepios-Traineeprogramm bietet im Zeitraum von 2 Jahren eine strukturierte Übersicht in alle relevanten Themenbereiche der klinischen Gesundheitsversorgung. Neben der Möglichkeit der Hospitation habe ich persönlich die Chancen der zunehmenden Übernahme eigener Themen und Tätigkeitsbereiche sowie die damit verbundene fachliche und persönliche Entwicklung besonders geschätzt. Neben einem sehr großen klinikübergreifenden Netzwerk besteht parallel jederzeit die Möglichkeit der Rücksprache mit den jeweiligen Klinikleitungen zur Abstimmung möglicher Fragestellungen.
Wie empfindest du den Aufbau des Asklepios-Traineeprogrammes?
Der Aufbau des Asklepios-Traineeprogramms ist über zwei Jahre entlang eines verbindlichen Ablaufplanes klar strukturiert. Im ersten Jahr wird durch Hospitationen, Zuarbeit in unterschiedlichen Fachbereichen, die Begleitung von Terminen und die erste Übernahme eigener Themen ein guter Einblick in die klinische Gesundheitsversorgung und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteure eines Krankenhauses gegeben. Das zweite Jahr findet regulär in einem anderen Krankenhaus unterschiedlicher Versorgungsrichtung und Größe der Asklepios-Gruppe statt. Das zweite Jahr bietet die Möglichkeit, bereits Gelerntes anzuwenden und Themenbereiche sowie eigene Kompetenzen zu vertiefen. Relevant sind dabei immer der eigene Einsatz und das eigene Engagement. Ich halte den Ablauf des Traineeprogrammes für sehr gut, um möglichst schnell in eine perspektivische erste Leitungsfunktion einer Klinik zu wachsen.
Würdest du das Traineeprogramm weiterempfehlen?
Auf jeden Fall! Das Asklepios Traineeprogramm bietet nicht nur fachlich und persönlich sehr gute Entwicklungschancen, sondern bietet auch die Möglichkeit eines klinikübergreifenden Netzwerkes. Zuletzt ist dieses durch die noch engere Zusammenarbeit von Asklepios, Mediclin und Rhön nochmals gewachsen. Das Traineeprogramm bietet eine sehr gute Grundlage für die spätere eigenständige Tätigkeit und die ständige Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Deutschland.
Übrigens: Als Corporate Voice gibt Jannis auf LinkedIn spannende Einblicke in seinen Arbeitsalltag als Klinikgeschäftsführer. Hier geht’s zum Profil von Jannis Preus auf LinkedIn.

Wie bist du zu Asklepios gekommen und warum wolltest du die Position der Klinikmanagerin wahrnehmen?
Im Spätsommer 2019 wurde ich für das Asklepios Nachwuchsführungskräfteprogramm angefragt und konnte mich damals zwischen drei Standorten entscheiden. Letztlich habe ich mich für die Asklepios Klinik Weißenfels an der Saale, 40 km südlich von Leipzig, entschieden und bin nun seit Oktober 2019 dort tätig. Der Einstieg bei Asklepios ist mir sehr leicht gefallen! Der Einstellungsprozess und das Onboarding waren klasse, ich habe direkt die offene Kultur wiedergefunden, die ich mir gewünscht habe. Nach meinem abgeschlossenen Traineeprogramm und meiner vorgelagerten Stelle als Projektmanagerin war es immer mein Ziel, im Management eines Krankenhauses zu arbeiten, da die vielfältigen und interessanten Aufgaben hier nie enden. Ich bin großer Fan des Systems Krankenhaus und sehe unsere Klinik als eine „Kleinstadt“, die organisiert, gefördert und gefordert werden muss. Das Traineeprogramm Klinikmanagement hat genau das widergespiegelt und mir ermöglicht, mit viel Wissen und Motivation in meine jetzige Position als Geschäftsführerin zu starten.
Was umfasste dein Tätigkeitsfeld als Klinikmanagerin?
Als Klinikmanagerin habe ich mir die Themen, welche bei der Geschäftsführung und Klinikleitung im Verantwortungsbereich lagen, mit der Geschäftsführung teilen können. Ich konnte selbstständig Fach- und Führungsaufgaben wahrnehmen und habe die Sektionen der Technischen Abteilung, Medizintechnik, IT, Einkauf, Logistik, bestimmter Berufsgruppen und des Medizinischen Versorgungszentrums geleitet und gesteuert. Das hat mir durch den steten Rückenwind und das Vertrauen der Geschäftsführung großen Spaß bereitet. Hinzu kamen natürlich auch projektbezogene Tätigkeiten und die Betreuung des Controllings im Haus. In meiner Tätigkeit als Klinikmanagerin konnte ich insbesondere ab Start der Coronapandemie gemeinsam mit wichtigen Entscheidungsträgern der Klinik Lösungen für die herausfordernden Situationen während der Pandemie erarbeiten – diese Erfahrungen möchte ich nicht missen, denn sie haben mich gefordert und mir noch mehr Fähigkeiten für meinen jetzigen Beruf mitgegeben.
Würdest du das Traineeprogramm Klinikmanagement weiterempfehlen und uns deine Highlights dessen nennen?
Unbedingt, ob als Trainee oder als Klinikmanager:in - du bekommst viel Vertrauen geschenkt und kannst dich damit in wirklich kurzer Zeit sehr stark weiterentwickeln und viel Expertise im Krankenhausmanagement aufbauen. Als Highlight würde ich immer die Erfahrungen benennen, wo ich „ins kalte Wasser“ geworfen wurde und sehr schnell festgestellt habe, dass man mit jeder Herausforderung über sich hinauswächst.
Wie ging es nach dem Nachwuchsführungskräfteprogramm für dich weiter?
Ich bin im Rahmen einer Elternzeitvertretung kurze Zeit nach meinem Einstieg als Klinikmanagerin zur operativen Leitung mit Prokura für die Asklepios Klinik Weißenfels benannt worden. Nach einem Jahr bekam ich die volle Verantwortung und wurde mit 27 Jahren zur Geschäftsführerin der 350-Betten Akutklinik ernannt. Hier durfte ich fast fünf Jahre das Haus durch Corona führen und erfolgreich neue Abteilungen gründen und ausbauen sowie siebenstellige Investitionen tätigen – darauf bin ich stolz. Nach Integration der RHÖN-KLINIKUM AG in unsere Asklepios-Gruppe wurde mir der Wechsel in meine Wahlheimat Unterfranken angeboten. Nun bin ich seit Mitte 2024 Geschäftsführende Direktorin eines 1.600 Betten Gesundheitscampus mit Akutklinik, Rehakliniken und Psychosomatischer Klinik, wir verantworten über 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – ich denke das spricht für sich… Die Leitung des RHÖN-KLINIKUM Campus in Bad Neustadt ist für mich etwas ganz Besonderes und ich freue mich auf viele gemeinsame Jahre mit meinem neuen Team!

Referentin Personalentwicklung - Nachwuchsführungskräfte