Post-Covid

Patienten gelten nach einer COVID-19-Erkrankung als genesen, wenn sie keine akuten Beschwerden wie Husten oder Fieber mehr haben. Viele fühlen sich aber auch danach nicht gesund. Man spricht in diesem Fall von einem Long-COVID- oder Post-COVID-Syndrom.

therapieteam

Die Behandlung von Patienten, die an den Folgen einer Covid-19 Infektion leiden, muss sich an der Bandbreite der durch die Covid-19 Erkrankung erworbenen Defizite orientieren. Die Asklepios Weserbergland-Klinik behandelt sowohl schwere Folgen nach Covid-19 (üblicherweise nach längeren Intensiv-Aufenthalten) als auch leichtere, aber dennoch alltagsrelevante Folgen von Covid-19 Erkrankungen (sog. Long Covid). Dabei ist der Behandlungsansatz der Klinik interdisziplinär. Die neurologische Rehabilitation verfolgt einen ganzheitlichen Therapieansatz in der Behandlung dieser Patientengruppe. Häufig empfiehlt sich nach symptomatischem Covid-19 Verlauf die Durchführung einer stationären Rehabilitation.  Oft sind mehrere Organsysteme von der Covid-19 Infektion betroffen. Die neurologische Abteilung der Asklepios Weserbergland-Klinik bietet die Voraussetzungen einer multiprofessionellen teilhabeorientierten Rehabilitation, um ein erfolgreiches Rehabilitationsergebnis zu erreichen. Neben den speziellen Behandlungskonzepten der einzelnen Berufsgruppen ist es wichtig, die erworbenen Defizite im Kontext der Rehabilitanden zu erfassen und zu behandeln. Wo möglich, soll eine Restitutio ad integrum erreicht werden. Wo dies nicht möglich ist, sollen geeignete Coping-Strategien vermittelt werden um eine bestmögliche Selbstständigkeit im Alltag wiederherzustellen. Hierbei ist ein strukturiertes, zielführendes und evidenzbasiertes rehabilitatives Vorgehen nötig.

Bei Verläufen mit stationärer Therapie sind ca. 60% der Patienten von langanhaltenden gesundheitlichen Problemen betroffen. Die Patienten leiden dann an Symptomen wie Fatigue/ Müdigkeit, Atemnot, Depressionen, Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Geruchsverlust und kognitiven Störungen. Daraus können lange Zeiten der Arbeitsunfähigkeit resultieren. Kliniker sprechen vom “Post-Covid- Syndrom“ oder vom „Long Covid“. Bei dieser Patientengruppe (die in der neurologischen Rehabilitation in der Phase D (BAR) unserer Klinik behandelt wird), steht die rehabilitative Therapie mittels Bewegungstraining, Atemgymnastik, Aufklärung und psychologischen Therapien im Vordergrund, um eine Verbesserung der physischen und psychischen Verfassung zu erreichen. 

Die Rehabilitation in der Asklepios Weserbergland- Klinik erfolgt mit dem Ziel einer raschen Wiederherstellung der Selbstständigkeit im Alltag bzw. dem Wiederaufbau des körperlichen und mentalen Leistungsvermögens. Bei Berufstätigen soll die berufliche Leistungsfähigkeit wiederhergestellt werden. Hierzu erhalten die Rehabilitanden eine individualisierte, evidenzbasierte Rehabilitationsbehandlung. Zur Erreichung der Therapieziele stehen unseren Rehabilitanden neben unserer fachärztlichen Betreuung eine hohe therapeutische Expertise sowie ein moderner Gerätepark an Diagnose- und Therapiegeräten zur Verfügung. Die individualisierte, ganzheitliche Rehabilitationstherapie wird im Rehabilitationsverlauf begleitet durch unsere interdisziplinären Teams. Bei Abschluss der Rehabilitation erfolgt eine individuelle rehabi-litative Nachsorge mit Rehabilitations-Überleitung. Hierzu gehören spezifische Nachsorge-empfehlungen zu den erforderlichen ambulanten Therapien.

Kontakt

Asklepios Weserbergland-Klinik

Sekretariat Neurologie

Christina Schwiete-Timmermann
Tel.: 05271/ 98 2331
E-Mail: c.schwiete@asklepios.com

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