Liebe Patienten & Angehörige,

 

im Asklepios Klinikum Harburg  

  • Sind rund 80 % der Mitarbeiter*innen geimpft
  • Wird jede*r Mitarbeiter*in wöchentlich getestet
  • Werden alle Patient*innen getestet

 

Folgende Regelung sollte dabei gelten: Es wird je 1 Besucher für maximal 1 Stunde zugelassen.

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

Mehr erfahren

Abfallreduktion & Recycling

Wir haben in unserem Klinikum verschiedene Projekte zur Reduktion von vermeidbarem Abfall und zum Recycling initiiert.

Pilotprojekt: Recycling von Medizinprodukten

Resourcify - OP Recycling
Wolfgang Tröbs, VP & General Manager Ethicon Germany, Chefarzt Dr. Stefan Meierling und Gary Lewis, CEO Resourcify. (c) Torben Röhricht

Krankenhäuser in Deutschland produzieren jedes Jahr 1,2 Millionen Tonnen Abfall: Darunter sind allein 8.000 Tonnen Einweginstrumente, die insbesondere im OP-Bereich verwendet werden. In einem gemeinsamen Recyclingprojekt mit dem Medizinproduktehersteller Ethicon soll die Abfallmenge insbesondere im OP-Bereich des Asklepios Klinikums Harburg deutlich reduziert werden. Aus diesem Grund sammeln die OP-Teams Einmalinstrumente, die anschließend vom Hamburger Start-Up Resourcify fachgerecht recycelt und in den Materialkreislauf zurückgeführt werden.

In dem Pilotprojekt wird ein digital unterstütztes Rücknahmesystem für recyclingfähige Ethicon Endocutter und Circular Stapler im OP getestet. Dabei handelt es sich um Klammernahtinstrumente, die den Chirurgen helfen – etwa in der Schlüssellochchirurgie - eine sichere Entfernung oder Verbindung von Geweben und Organen durchzuführen. Ethicon hat – gemeinsam mit Remondis, dem größten deutschen Unternehmen für Recycling und Spezialisten für die Entsorgung medizinischer Abfälle, sowie dem Start-Up Resourcify – das System entwickelt.

Die Instrumente werden nach Gebrauch im OP desinfiziert und gesondert gesammelt. Remondis holt die Behälter regelmäßig ab, dann werden die Geräte in ihren Anlagen sterilisiert, zerlegt und anschließend dem Recycling zugeführt. Ein besonderer Fokus liegt bei dem Projekt außerdem darauf, dass das Recycling in Deutschland stattfindet und somit nur geringe CO²-Emissionen beim Transport anfallen. Allein in Harburg können im Jahr mehr als 2,5 Tonnen CO² durch entsorgte und recycelte Geräte gespart werden. Über die Einsparungen und somit den Erfolg des Projekts informiert in Kürze eine App.

Pfandbecher-System

Pfandbecher

Pro Stunde werden in Deutschland mehr als 300 000 Einweg-Pappbecher für den Verkauf von Heißgetränken verbraucht – eine enorme Menge Müll die vermeidbar ist. Wir wollen den Pappbecher-Verbrauch bei uns in der Klinik stark reduzieren, mit dem Ziel sie langfristig ganz abzuschaffen. Ein erster großer Schritt in diese Richtung sind das neu eingeführte Pfandbechersystem. In unserer Cafeteria werden Heißgetränke seit Oktober 2020 nur noch in wiederverwendbaren Pfandbechern aus nachhaltigem Kunststoff verkauft – natürlich in Harburg-Design. Gegen ein Pfand von einem Euro wird der Becher ausgegeben, bei Bedarf kann ein Deckel für ebenfalls einen Euro dazu gekauft werden, dieser ist aber nur für den eigenen Gebrauch gedacht und nicht Teil des Pfandsystems. Bei Rückgabe des Bechers oder Kauf eines neuen Heißgetränks geht der Becher wieder in das Pfandsystem ein.

Recycling von PET-Flaschen

Für die Trinkwasserversorgung von Patienten werden am Asklepios Klinikum Harburg PET-Flaschen genutzt, die im Anschluss zu fast 100 Prozent recycelt werden. Aktuell werden diese Flaschen sortenrein gesammelt, anschließend in einer PET-Presse am Standort Harburg in Ballen gepresst und von einer spezialisierten Firma dann zu sogenannten Flakes weiterverarbeitet. Aus diesen können dann wiederum neue Flaschen hergestellt werden. Allein in Harburg wurden im Jahr 2019 rund 15,5 Tonnen PET-Flaschen auf diesem Weg gepresst und in den Kreislauf zurückgeführt. Auch wenn die Rücklaufquote hoch ist und entsprechend viel Material recycelt werden kann, testen wir derzeit in unserem Klinikum spezielle Wasserautomaten, welche die Anforderungen an Hygiene und geringen Energieverbrauch vereinen. In Zukunft sollen die Wasserautomaten in den Pausenräumen der Mitarbeiter eingesetzt werden: So kann Wasser bedarfsgerecht abgezapft werden und der Einsatz von PET-Plastikflaschen wird reduziert.

Seite teilen: