Interventionelle Radiologie und Schmerzbehandlung

Oftmals ergeben sich bei bildgebenden Untersuchungen Befunde, deren Krankheitswert alleine durch die Untersuchung nicht geklärt werden kann. Um für Sie exakt zu bestimmen, ob die Erkrankung gut- oder bösartig ist, entnehmen wir eine Gewebeprobe.

Hierfür bestimmt der Sie untersuchende Experte mittels des bildgebenden Verfahrens der Computertomographie (CT) die genaue Position des Befundes und legt den besten Zugangsweg durch die Haut fest. Danach können wir mit Hilfe von dünnen Kanülen entlang des festgelegten Weges, und unter ständiger Lagekontrolle, eine Probe entnehmen. Unser Ziel hierbei ist, unseren Patienten durch eine zuverlässige Diagnostik unnötige Operationen und längere Krankenhausaufenthalte zu ersparen.

Diese Verfahren setzen wir etwa bei Patienten mit Rückenbeschwerden ein: So können altersbedingte Veränderungen an der Wirbelsäule, die zu starken Rückenschmerzen führen, lokal mit Schmerzmitteln behandelt werden. Mit dieser schonenden Methode konnten wir bereits die Schmerzen einer Vielzahl unserer Patienten lindern.

Die CT-gesteuerte Ermittlung der genauen Position eines Herdbefundes machen wir uns auch bei der Radiofrequenzablation zunutze. Bei dieser Methode werden  Tumore oder Metastasen in verschiedenen Organen (z.B. Lunge, Leber, Niere, Knochen etc.) durch die Zufuhr von großer Hitze zerstört.

Als weitere therapeutische Maßnahme können wir - ebenfalls CT-gesteuert - Drainagen (Kunststoffschläuche) zur Ableitung krankhafter Flüssigkeiten wie z.B. Eiteransammlungen aus verschiedenen Körperhöhlen (z.B. Bauchhöhle) legen. Diese Eingriffe nehmen wir in örtlicher Betäubung vor: Das ist für Sie somit weniger belastend als eine Operation in Vollnarkose.

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