Liebe Patienten & Angehörige,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112
     
  • Besuchseinschränkungen: Aus Sicherheitsgründen reduzieren Sie die Besuche bei Ihren Lieben bitte auf einen Besucher pro Tag und maximal 1 Stunde. Bitte beachten Sie die Infektionsschutzrichtlinien.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Kinder und Jugendliche mit psychisch erkrankten Eltern

Eine psychische Erkrankung eines Elternteils stellt eine besondere Herausforderung für die Familie dar. Die psychische Erkrankung von Mutter oder Vater ist für das Kind oder den Jugendlichen oft schwer greifbar und verstehbar. Sowohl die Kinder, als auch die Eltern können sich verunsichert, zu sehr auf sich selbst gestellt, beschämt, schuldig oder überlastet fühlen. Es können Ängste um die geliebte Person, aber auch in Bezug auf die wirtschaftliche Situation oder den Zusammenhalt der Familie entstehen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Wir bieten im Rahmen einer Erstberatung eine zeitnahe Unterstützung für betroffene Familien an. Gemeinsame Termine sollen den Kindern und Eltern dabei helfen, die elterliche psychische Erkrankung besser zu verstehen und zu verarbeiten. Rechtzeitige Hilfe kann dazu beitragen, dass sich aus den genannten Belastungen keine dauerhaften Probleme entwickeln.

Ist ein Kind oder ein Jugendlicher im Umgang mit dieser besonderen Situation überfordert und kann das Erlebte nicht ausreichend verarbeitet werden, kann dies zur Entstehung psychischer oder körperlicher Symptome führen. Solche Symptome können sehr unterschiedlich sein, wie zum Beispiel:

  • Trennungsängste
  • Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Herzrasen, Panikattacken
  • Wütendes und verweigerndes Verhalten
  • Weigerung, die Schule zu besuchen
  • Sozialer Rückzug
  • Konzentrationsstörung und schulischer Leistungsabfall
  • Schlafschwierigkeiten und Alpträume
  • Anhaltende Traurigkeit und Ratlosigkeit

In diesem Fall stehen wir gerne für diagnostische und therapeutische Gespräche sowie ggf. eine weiterführende Behandlungsplanung zur Verfügung.

Ihr Weg zu uns

Das Angebot kann während der stationären Behandlung eines Elternteils oder ambulant genutzt werden. Im letztgenannten Fall (bei Kindern immer) ist eine Überweisung vom Hausarzt, Psychiater bzw. Kinderarzt nötig.

Ihr Aufenthalt

In einer vorausgehenden ambulanten Vorstellung klären wir, ob eine stationäre Therapie sinnvoll und Erfolg versprechend ist. Auf unseren Stationen nehmen wir Kinder und Jugendliche auf, die einer vollstationären Behandlung bedürfen. Die Stationen gliedern sich in eine altersübergreifende fakultativ geschlossene Station (u.a. für die Notfallbehandlung), eine offene Jugend- und eine offene Kinderstation. Geplante Aufnahmen von Kindern bis 13 Jahren erfolgen in der Regel auf die Kinderstation, von Jugendlichen bis 18 Jahren auf die Jugendstation.

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