Liebe Patienten & Angehörige,

bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
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Ihr Asklepios-Team

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Chirurgie bei Herztumoren

Vorhofmyxome sind gutartige Tumore, die überwiegend im linken Vorhof des Herzens vorkommen und über eine Verbindung (den sogenannten Stiel) mit dem Herzmuskel verbunden sind. Vorhofmyxome müssen unbedingt vollständig entfernt werden. Der verbliebene Defekt (oft in der Vorhofscheidewand) wird mit einem Flicken aus dem körpereigenem Herzbeutel verschlossen.

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Eine Tumorbildung im Bereich des Herzens ist grundsätzlich äußerst selten. Gelegentlich kommen jedoch Veränderungen vor, die zwar fast ausnahmslos „gutartig“ sind, aber aufgrund ihrer Lokalisation oder einer sehr dünnen Gewebebeschaffenheit eine Operation notwendig machen. Den Sitz im Herzen muss entsprechend als „bösartig“ bezeichnet werden: kleine vom Tumor abgelöste Gewebestückchen oder aufsitzende Blutgerinnsel können über den Blutstrom in Lunge oder Gehirn gelangen und dort ein Gefäß verstopfen. Dies kann zu einem Schlaganfall oder akuten Durchblutungsstörungen in Armen und Beinen führen.


Somit ist das Ziel der Operation, die in geeigneten Fällen auch minimal-invasiv durchgeführt werden kann, das Tumorgewebe vollständig zu entfernen. Die Operation kann in der Regel mit einem Risiko von unter 2% durchgeführt werden. Minimal-invasiv bedeutet in diesem Fall, dass nur ein kleiner Schnitt an der rechten, seitlichen Brustwand nötig ist, um einen Zugang zum Operationsfeld zu erlangen. Mit Hilfe eines Kamerasystems lassen sich die Regionen noch besser einsehen. Die minimal-invasive Variante liefert ein gutes kosmetisches Ergebnis und vermindert das Risiko für mögliche postoperative Wundheilungsstörungen.

Uns ist dabei sehr wichtig, Sie umfassend über die Erfolgsaussichten, die Prognose und mögliche Risiken zu beraten. Wenn alle Ihre Fragen geklärt sind, können Sie in Abstimmung mit uns die für Sie beste Entscheidung treffen.

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Bevor Sie nach Hause entlassen werden, führen wir ein weiteres, ausführliches Gespräch mit Ihnen. Dabei erläutern wir Ihnen, was Sie künftig beachten sollten. Diese Empfehlungen und Ihre Entlassungsmedikation sind in einem Brief für Ihren weiterbehandelnden Arzt festgehalten.

Im Anschluss an Ihre stationäre Behandlung empfehlen wir Ihnen den Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik. Diese Anschlussheilbehandlung wird in Absprache mit dem ärztlichen Team mithilfe unseres Sozialdienstes für Sie organisiert. Unser vorrangiges Ziel ist es, dass Sie sich bei uns fachlich und menschlich gut aufgehoben und betreut fühlen.

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