Liebe Patienten & Angehörige,

 

im Asklepios Klinikum Harburg  

  • Sind rund 80 % der Mitarbeiter*innen geimpft
  • Wird jede*r Mitarbeiter*in wöchentlich getestet
  • Werden alle Patient*innen getestet

 

Folgende Regelung sollte dabei gelten: Es wird je 1 Besucher für maximal 1 Stunde zugelassen.

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

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Erkrankungen der Leber

Die Leber ist das wichtigste Stoffwechselorgan des Körpers. Wenn sie nicht mehr funktioniert, drohen Gelbsucht, Bauchwasser, Blutungen und andere Komplikationen. Die Leber ist ein sehr komplexes Organ, und kann auf vielerlei Weise geschädigt werden.

Wir helfen Ihnen bei:

  • Leberentzündung (Hepatitis)
  • Gallenwegserkrankungen
  • Fettleber und Leberzirrhose
  • Leberkrebs, Lebermetastasen

Der erste Schritt: Die richtige Diagnostik

Bei Leberkrankungen lässt sich mit einer guten Anamnese, der Bestimmung von wenigen Laborwerten und einer Ultraschalluntersuchung in den meisten Fällen die richtige Diagnose stellen. Seltener braucht man noch ein CT oder ein MRT, bei Gallenwegserkrankungen auch die Endosonographie oder eine endoskopisch-radiologische Gallengangsdarstellung (ERCP). Nur gelegentlich wird eine Leberpunktion mit Untersuchung des Lebergewebes durch einen Pathologen durchgeführt.

Am häufigsten finden wir eine Schädigung der Leber durch Alkohol und Gallengangsverschlüsse durch Gallensteine oder Tumoren. Immer wieder finden wir auch eine Virushepatitis, einen Leberschaden durch Medikamente, oder einen angeborenen Stoffwechseldefekt wie die Eisenspeicherkrankheit. Auch Tumoren in der Leber sind nicht selten, wobei es sich öfter um Lebermetastasen handelt als um lebereigene Tumoren.
 

Ganz auf Sie abgestimmt: Unser Behandlungsangebot

Bei der Alkoholschädigung ist erst einmal der vollständige Verzicht auf Alkohol vordringlich, darunter bilden sich die Fettleber und die zugehörige Leberentzündung zurück. Wenn schon eine Leberzirrhose vorliegt, gilt es die Komplikationen zu behandeln: Wassereinlagerung, Blutungsneigung, Stoffwechselvergiftung. Das ist manchmal schwierig und langwierig. Medikamente müssen sehr genau eingestellt werden, Bauchwasser wird durch Drainage abgelassen, blutende Speiseröhren-Krampfadern endoskopisch therapiert werden, und unter bestimmten Voraussetzungen wird in einem aufwändigen Verfahren durch unsere Radiologen ein Druckentlastungsstent (TIPS) implantiert.

Bei der akuten Virushepatitis ist oft keine Therapie erforderlich, nur bei schweren Verläufen geben wir antivirale Medikamente. Die chronische Virushepatitis, die langfristig zu Leberzirrhose und Leberkrebs führen kann, wird heute in aller Regel behandelt, wobei dies in speziellen Leberambulanzen erfolgen sollte, in die wir die Patienten vermitteln.

Gallengangsverschlüsse sind die Domäne der Endoskopie, mit der wir eingeklemmte Gallensteine herausziehen und tumorbedingte Engstellen durch Stents überbrücken. Im Verlauf kann dann auch eine Operation notwendig werden.
Der echte Leberkrebs sollte wenn möglich operiert werden. Bei Lebermetasen hängt das vom zugrundeliegenden Tumor ab (Metastasen bei Darmkrebs z.B. werden in bestimmten Fällen operiert). Bei nicht operablen Lebertumoren stehen in unserem Klinikum verschiedene Möglichkeiten einer Lokaltherapie zur Verfügung (Chemoembolisation, Radiofrequenzablation, intraarterielle Radiotherapie).

Weiterhin gut versorgt: Ihre Weiterbehandlung / Nachsorge

Die Nachsorge von Leberpatienten hängt ganz von der vorliegenden Erkrankung ab. Bei fortgeschrittener Erkrankung und möglicher Lebertransplantation sollten die Patienten in einem hepatologischen Zentrum geführt werden. Ansonsten können die erforderlichen Kontrollen meist beim Hausarzt oder Internisten durchgeführt werden. Für Spezialuntersuchungen besteht die Möglichkeit einer Überweisung oder Einweisung in unser Bauchzentrum.

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