Patientensicherheit

Ausbildung der Mitarbeiter

Für alle Mitarbeiter unserer Abteilung hat die Sicherheit des Patienten absolute Priorität. Weit über die Hälfte unserer Ärzte sind Fachärzte für Anästhesiologie oder stehen am Ende der Facharzt-Weiterbildung. Viele Anästhesieärzte haben zudem zusätzliche Qualifikationen erworben und verfügen z.B. über die Zusatzweiterbildungen „Spezielle Intensivmedizin“ und „Notfallmedizin“. Für die Ärzte in Weiterbildung existiert ein Ausbildungskonzept und ein erfahrener Fach- oder Oberarzt steht jederzeit bereit, falls Hilfe benötigt wird. Auch unsere Pflegekräfte, die Sie während der Narkose im Team mit einem Anästhesisten, später im Aufwachraum oder auf der Intensivbehandlungsstation betreuen, besitzen größtenteils die dreijährige Zusatzweiterbildung für Anästhesie und Intensivmedizin.

 

Sicherheit im OP

Bevor Sie in den Operationstrakt eingeschleust werden, erfolgt eine Identitätsüberprüfung, bei der Sie nach Namen und Geburtsdatum gefragt werden. Ihre Angaben werden mit dem Namensarmband und Ihrer Akte verglichen. Die Einwilligungen für das Anästhesieverfahren und den operativen Eingriff müssen unterschrieben vorliegen und die Körperregion muss markiert worden sein. Stimmt eine dieser Vorgaben nicht, dürfen Sie nicht eingeschleust werden. Dies, wie auch die folgenden Schritte, entsprechen der WHO-Empfehlung für eine Sicherheits-Checkliste OP. Bevor der Anästhesist an Ihnen tätig wird, werden Sie ein weiteres Mal nach Ihrer Identität befragt. Es wird dabei nochmal gefragt, was operiert wird und überprüft, ob die richtige Seite markiert wurde, und ob die Einverständnisse für den Eingriff und für das Anästhesieverfahren vorliegen und ob Sie sachgerecht aufgeklärt wurden. Wenn Sie dann in Narkose sind, wird direkt vor Beginn der Operation noch einmal gemeinsam vom Team besprochen, um welchen Patienten es sich handelt, welcher Eingriff vorgenommen werden soll, ob die Einwilligung vorliegt, ob die Lokalisation stimmt und welche Besonderheiten vorliegen.

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