Liebe Patienten & Angehörige,

 

im Asklepios Klinikum Harburg  

  • sind rund 90 % der aktiven Mitarbeiter*innen geimpft
  • werden Mitarbeiter*innen aus Risikobereichen / sensiblen Bereichen wöchentlich getestet
  • werden alle stationären Patient*innen getestet

 

Folgende Regelung sollte dabei gelten: Es wird je 1 Besucher für maximal 1 Stunde zugelassen.

  • Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion rufen Sie bitte vorab den Ärztlichen Bereitschaftsdienst an: ► Wählen Sie 116 117
     
  • In medizinischen Notfällen (Schlaganfall, Herzinfarkt etc.) begeben Sie sich bitte weiterhin unmittelbar in Behandlung! Ein mögliches Corona-Infektionsrisiko wird in unserer Klinik mit allen Mitteln reduziert.
    ► Wählen Sie den Notruf 112

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Asklepios-Team

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Austattung der Klinik

In unserer hochmodern ausgestatteten Klinik werden alle mikroneurochirurgischen Operationsverfahren bei Erkrankungen des Nervensystems und der Wirbelsäule durchgeführt.

Mit an erster Stelle bei Gehirn- und Rückenmarksoperationen steht, das Risiko von Schädigungen vitaler umgebender Strukturen so gering wie möglich zu halten. Das erfordert aber größtmögliche Präzision sowohl in der   Indikationsstellung und Vorbereitung der Operation als auch beim Eingriff selbst. Deshalb werden fast alle Eingriffe unter dem Operationsmikroskop  (Mikrochirurgie) durchgeführt, um hier bei maximaler Kontrolle die optimale Vergrößerung und Ausleuchtung des Operationsfeldes zu gewährleisten.

Neuronavigation

Unter der Neuronavigation halten wir den offenen Zugang zum Gehirn so klein wie möglich. Bestimmte Operationsziele kann man auch mit dem Endoskop erreichen. Schließlich können wir durch elektrische Hirnstimulation die Funktionsfähigkeit der Nerven unter der Operation überwachen („intraoperatives Neuromonitoring"). Das lässt uns drohende Verletzungen wichtiger neuronaler Strukturen in der unmittelbaren Umgebung rechtzeitig erkennen und vermeiden. Zu diesem Zweck macht es bei bestimmten Lokalisationen Sinn, die Hirnoperation sogar am wachen Patienten durchzuführen, um dabei vor allem seine Sprachfähigkeit überwachen zu können („Wachoperation“).

Ultraschall und Röntgen

5 ala op
5-ALA Mikroskop im OP

Ein intraoperativer Ultraschall und auch neue Färbemethoden unter dem Mikroskop (5-ALA) versetzen uns bei Hirntumoren in die Lage, das Ausmaß und die Vollständigkeit der Entfernung noch während der Operation zu überprüfen.

Das durchgehende Konzept der mikrochirurgischen Präzision findet auch an der Wirbelsäule Anwendung. Auch hier ist uns das Operationsmikroskop täglich von Nutzen, um die neuronalen Strukturen sicher zu identifizieren und zu schonen. Unter unserer Neuronavigation und Darstellung mit unserem neuesten 3D-Röntgengerät lassen sich Schrauben präzise in den Wirbelkörper einbringen und sicher platzieren, falls auch einmal eine stabilisierende Operation notwendig ist.

Therapiemaßnahmen

Je nach Fall ist nach der Operation eine umfassende Krankenversorgung erforderlich, auch dafür wird Sorge getragen. Unser spezialisiertes Ärzteteam, das fürsorgliche Team der Pflege auf der Station, in der Ergotherapie, Logotherapie sowie in der Krankengymnastik setzen sich ein für Ihre schnellstmögliche Genesung. Nach Schädelhirntrauma oder Schlaganfall mit neurologischer Beeinträchtigung und Notwendigkeit einer stationären Weiterbehandlung ist die hiesige Klinik für Neurologische Frührehabilitation erster Ansprechpartner.  

Unsere Klinik arbeitet eng sowohl mit Abteilungen vor Ort als auch anderen Kliniken der Asklepios-Familie zusammen, so etwa der Neurologie, der Anästhesie und Intensivmedizin, der Radiologie, der Unfallchirurgie und Orthopädie, der HNO, der Onkologie und der Geriatrie.  So können wir für Sie durch kurze Wege eine umfassende Versorgung gewährleisten.

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