Asklepios Klinik Barmbek

Sicherheit beginnt im Mutterleib: Geburtshilfe an der Klinik Nord – Heidberg ist jetzt DEGUM-Ausbildungszentrum für vorgeburtliche Diagnostik

Datum18. Dezember 2025
OrtHamburg
  • Die Asklepios Klinik Nord - Heidberg erhält als eines der wenigen DEGUM-Ausbildungszentren die Zertifizierung der DEGUM in der pränatalen Ultraschalldiagnostik
  • Zertifikat garantiert werdenden Eltern klare Qualitätsstandards und Sicherheit durch modernste, qualitätsgesicherte Diagnostik
  • Strukturierte Ultraschall-Ausbildung für Nachwuchsmediziner:innen auf hohem Niveau an allen Asklepios-Standorten in Hamburg

Die Klinik für Geburtshilfe an der Asklepios Klinik Nord – Heidberg ist jetzt offizielles DEGUM-Ausbildungszentrum für pränatale Ultraschalldiagnostik. Verliehen wird das Zertifikat von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Besonders daran: Es handelt sich um das erste standortübergreifende DEGUM-Zentrum im deutschsprachigen Raum – in Zusammenarbeit mit den Hamburger Asklepios Kliniken Wandsbek und Barmbek.

Wichtige Bestandteile des Zertifizierungsprozesses sind definierte Qualitätskriterien, dokumentierte Fallzahlen und regelmäßige Fortbildung – für eine sichere Diagnostik und abgestimmte Versorgung.

„Dieses Zertifikat ist für uns kein Selbstzweck. Es zeigt werdenden Eltern, dass sie bei uns pränatalmedizinisch nach überprüfbaren Standards betreut werden – insbesondere bei komplexen Fragestellungen oder auffälligen Befunden“, sagt Prof. Dr. Ioannis Kyvernitakis, Sektionsleiter für Pränatale Diagnostik und fetale Therapie.

Medizinischen Nachwuchs ausbilden, Versorgung sichern

Neben der Versorgung ist die Ausbildung ein zentrales Element der Zertifizierung: „Die DEGUM-Anerkennung erlaubt uns, junge Kolleg:innen praxisnah und systematisch weiterzubilden – und so weiter für qualifizierten Nachwuchs in der Geburtshilfe und Pränatalmedizin zu sorgen“, sagt Hon.-Prof. Dr. Holger Maul, Chefarzt der Klinik für Geburtshilfe. DEGUM-zertifizierte Ausbildungszentren in der Geburtshilfe sind bundesweit selten. Prof. Dr. Kyvernitakis selbst war bis vor Kurzem DEGUM-Regionalvorsitzender in Norddeutschland.

Die standortübergreifende Zertifizierung ist das Ergebnis intensiver Vorarbeit: Prof. Kyvernitakis entwickelte gemeinsam mit der DEGUM und den Hamburger Asklepios-Teams die Ausbildungsinhalte und strukturellen Kriterien. Ergebnis ist ein Qualitätskonzept, das sowohl die medizinische Versorgung als auch die klinische Weiterbildung stärkt.

Fachübergreifendes Handeln bei auffälligen Befunden

Ein zentraler Vorteil für werdende Eltern: Die Pränataldiagnostik ist in ein eng vernetztes, interdisziplinäres Umfeld eingebettet. Auffällige Organbefunde lassen sich frühzeitig mit Spezialist:innen aus Kinderchirurgie, Neurochirurgie oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie besprechen. „Gerade bei komplexen Verläufen ist es entscheidend, schon vor der Geburt die nötigen Fachdisziplinen einzubinden“, betont Hon.-Prof. Maul. Ziel sei es, nicht nur Risiken zu erkennen – sondern Eltern konkrete Perspektiven und Handlungswege aufzuzeigen.

Seit kurzem verstärkt Dr. Itta Sauer das Team. Gemeinsam mit fünf DEGUM-zertifizierten Kolleg:innen bildet sie das Zentrum für pränatale Diagnostik und fetale Therapie an der Asklepios Klinik Nord - Heidberg. Darüber hinaus bleibt die langjährige Kooperation mit dem externen Spezialisten für Pränatalmedizin, Prof. Dr. Martin Krapp, bestehen.

Mit der Zertifizierung als Ausbildungszentrum übernimmt die Klinik nicht nur Verantwortung für die Versorgung von Patient:innen, sondern auch für die strukturierte Weiterbildung im Bereich der pränatalen Medizin.

Kontakt für Terminvereinbarungen und Rückfragen:

Asklepios Klinik Nord – Heidberg
Klinik für Geburtshilfe
Telefon: 040 1818 87 9342
Web: Frauenklinik Geburtshilfe - Asklepios Klinik Nord Heidberg

Gut für Hamburg – Geburtshilfe bei Asklepios 

An den Hamburger Asklepios-Standorten – Barmbek, Nord - Heidberg, Wandsbek und Altona – bieten spezialisierte geburtshilfliche Abteilungen eine umfassende, rund um die Uhr verfügbare Betreuung – von der Schwangerenvorsorge über die Geburt bis hin zur Versorgung von Risikoschwangerschaften. Im Jahr 2024 kamen in den vier Kliniken mehr als 8.800 Babys zur Welt. Alle Standorte verfügen über differenzierte Versorgungsangebote durch interprofessionelle Teams aus ärztlichem, pflegerischem und therapeutischem Fachpersonal – von ambulanter Beratung bis zur spezialisierten stationären Betreuung. Die Neonatologie-Teams versorgen kranke Neu- und Frühgeborene, darunter auch extrem kleine Frühchen, auf Intensiv- und Überwachungsplätzen. Dabei arbeiten Neonatolog:innen und Pflegefachkräfte eng mit Geburtshilfe und Pränatalmedizin zusammen. Die räumliche Nähe dieser Fachbereiche ermöglicht kurze Wege, schnelle Entscheidungen und eine individuelle Versorgung – auch in komplexen Fällen. Für die Asklepios Klinik Altona bietet das Zentrum für Pränatalmedizin an der Elbe unter der Leitung von Dr. Wolf-Henning Becker seit 2013 ebenfalls eine von der DEGUM zertifizierte Ultraschall-Ausbildung an. 

Videolinks zum Thema 

Qualitätsversprechen Geburtshilfe mit Hon.-Prof. Dr. Holger Maul: https://youtu.be/Vcxw4M0N4_c 

Pränatale Untersuchungen mit Prof. Dr. Ioannis Kyvernitakis: https://youtu.be/NmRwtTN-hGE 
 

Bild: V.l.n.r.: Hon.-Prof. Dr. Holger Maul, Dr. Itta Sauer, Prof. Dr. Ioannis Kyvernitakis, Prof. Dr. Martin Krapp

© Asklepios

V.l.n.r.: Hon.-Prof. Dr. Holger Maul, Dr. Itta Sauer, Prof. Dr. Ioannis Kyvernitakis, Prof. Dr. Martin Krapp

24-Stunden Rufbereitschaft für Medienvertreter

Konzernbereich Unternehmenskommunikation & Marketing