Asklepios Fachklinikum Wiesen

Sexualstörungen

Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Sexualstörungen

Sexualstörungen können sich sehr unterschiedlich äußern und sowohl Frauen als auch Männer betreffen. Die Art der Beschwerden unterscheidet sich jedoch häufig je nach Geschlecht.

Bei Männern stehen meist vorzeitiger Samenerguss (ca. 20–25 %), Erektionsstörungen (ca. 15–20 %) sowie ein vermindertes sexuelles Verlangen (ca. 15–20 %) im Vordergrund.

Frauen berichten dagegen häufiger über ein reduziertes sexuelles Verlangen (ca. 40–45 %), Schwierigkeiten bei der sexuellen Erregung bzw. eine verminderte Lubrikation (ca. 35–40 %) sowie Probleme, einen Orgasmus zu erreichen (ca. 35–40 %); Schmerzen beim Geschlechtsverkehr treten je nach Studie seltener auf (ca. 8–20 %).  

Sexualstörungen können in jedem Alter auftreten und haben häufig sowohl körperliche als auch psychische Ursachen. Sie beeinträchtigen oft das Wohlbefinden, die Partnerschaft und die Lebensqualität insgesamt. In diesem Beitrag erläutern Expert:innen von Asklepios die häufigsten Sexualstörungen und beschreiben deren Ursachen, Symptome und moderne Diagnostikmethoden. Sie erfahren außerdem, welche Behandlungsansätze Sie auf dem Weg zu einem erfüllten Sexualleben unterstützen.

Sexuelle Funktionsstörungen betreffen viele Menschen, dennoch wird immer noch zu wenig darüber gesprochen. Häufig treten solche Beschwerden auch im Zusammenhang mit anderen körperlichen oder psychischen Erkrankungen auf – oder entstehen als Folge bestimmter medizinischer Behandlungen und Medikamente. Bitte zögern Sie nicht, einen Termin in einer unserer Einrichtungen zu vereinbaren, wenn Ihr sexuelles Erleben Sie nicht erfüllt oder sogar Beschwerden verursacht. Unsere kompetenten Fachkräfte sind mit umfassenden Erfahrungswerten an Ihrer Seite.

Welche Sexualstörungen treten am häufigsten auf?

Die häufigsten sexuellen Funktionsstörungen bei Frauen 

 

Sexuelle Appetenzsörungen

Ein vermindertes sexuelles Verlangen (Libidoverlust) tritt bei vielen Frauen auf. Betroffene verspüren wenig bis kein Interesse an sexuellen Aktivitäten, was das eigene Wohlbefinden und die Partnerschaft beeinträchtigen kann. Eine solche Appetenzstörung kann durch zahlreiche Faktoren ausgelöst werden – zum Beispiel durch hormonelle Schwankungen, chronische Erkrankungen oder psychische Belastungen..

Orgasmusstörungen

Orgasmusstörungen betreffen viele Frauen und äußern sich häufig durch Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu erreichen oder die orgasmische Intensität als unzureichend zu erleben. Die Ursachen können vielfältig sein und reichen von psychischem Druck, Stress oder Beziehungsproblemen bis hin zu hormonellen Veränderungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder einer verminderten sexuellen Erregbarkeit.

Erregungsstörungen       

Wenn der Körper trotz sexueller Stimulation nicht ausreichend reagiert, äußert sich dies bei Frauen häufig durch eine unzureichende Lubrikation, also ein vermindertes oder fehlendes Maß an natürlicher Feuchtigkeit. Dies kann das sexuelle Erleben beeinträchtigen und zu Schmerzen oder Unbehagen beim Geschlechtsverkehr führen.

Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

Ist der Geschlechtsverkehr schmerzhaft, sprechen Mediziner:innen von Dyspareunie. Die Beschwerden treten ausschließlich bei Frauen auf und können durch körperliche Ursachen wie Infektionen, hormonelle Veränderungen oder Endometriose sowie durch psychische Faktoren wie Ängste oder negative sexuelle Erfahrungen ausgelöst werden.

Vaginismus

Beim Vaginismus erleben Frauen unwillkürliche Muskelkrämpfe der Beckenmuskulatur, die das Eindringen erschweren oder unmöglich machen. Neben körperlichen Ursachen kommen auch Ängste oder Traumata als Ursachen infrage.

 

Die häufigsten sexuellen Funktionsstörungen bei Männern

 

Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox)

Beim vorzeitigen Samenerguss kommt es schneller zum Höhepunkt, als es der betroffene Mann wünscht. Dadurch kann der Geschlechtsverkehr für beide Partner als unbefriedigend erlebt werden.

Erektionsstörungen

Fällt es Männern wiederholt schwer, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten, liegt eine Erektionsstörung vor. Die Potenzprobleme können körperliche oder psychische Ursachen haben, darunter Stress, Durchblutungsstörungen oder andere Erkrankungen.

Sexuelle Appetenzsörungen

Ein vermindertes sexuelles Verlangen (Libidoverlust) kann auch bei Männern auftreten. Betroffene verspüren weniger Interesse an sexuellen Aktivitäten oder bemerken eine deutliche Abnahme ihres sexuellen Antriebs. Die Ursachen können vielfältig sein – häufig spielen hormonelle Veränderungen, chronische körperliche Erkrankungen, bestimmte Medikamente oder psychische Faktoren wie Stress und Leistungsdruck eine Rolle.

Sexuelle Aversion

In seltenen Fällen kann sich bei Frauen wie auch bei Männern eine sexuelle Aversion entwickeln. Dabei empfinden Betroffene eine ausgeprägte Abneigung oder einen starken Widerwillen gegenüber sexuellen Aktivitäten – manchmal begleitet von Ekel, Angst oder körperlicher Anspannung. Der Gedanke an Intimität kann als belastend erlebt werden, was zu einem deutlichen Rückzug aus sexuellen Situationen führt.

Oft liegt diesem Erleben ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren zugrunde, zum Beispiel traumatische oder stark belastende Erfahrungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, anhaltende Partnerschaftskonflikte oder tiefere psychische Belastungen wie Ängste oder depressive Symptome. Eine sexuelle Aversion ist für die Betroffenen sehr belastend, lässt sich jedoch in vielen Fällen gut behandeln – etwa durch psychotherapeutische Unterstützung, behutsame Aufarbeitung der Ursachen und eine einfühlsame Sexualberatung.

Wie werden Sexualstörungen diagnostiziert?

Damit die betroffene Person ihr Anliegen offenlegen und Hemmungen abbauen kann, schaffen unsere einfühlsamen Fachkräfte bei Asklepios eine vertrauensvolle Atmosphäre. Eine gründliche Anamnese bildet die Basis der Diagnostik. Dabei beleuchten die Ärzt:innen sowohl körperliche als auch psychische Aspekte. Die Patient:innen haben Gelegenheit, ihre Symptome und deren Verlauf zu schildern. Wichtig sind aber auch Informationen zu Lebensstil, Partnerschaft, Stressfaktoren und bisherigen Erfahrungen. Um organische Ursachen wie zum Beispiel hormonelle Störungen, neurologische Erkrankungen, kardiovaskuläre Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten auszuschließen, erfolgen im Anschluss körperliche Untersuchungen und gegebenenfalls medizinische Untersuchungen. Die weitere Diagnostik orientiert sich an der Art der Beschwerden und erfolgt immer schrittweise. Am Anfang stehen ein ausführliches Gespräch und eine sorgfältige Erhebung der medizinischen Vorgeschichte, um körperliche, hormonelle oder psychische Einflussfaktoren zu erkennen. Anschließend können körperliche Untersuchungen sowie gynäkologische oder urologische Abklärungen notwendig sein, um organische Ursachen auszuschließen. Je nach Befund ergänzen Laboruntersuchungen, hormonelle Analysen oder bildgebende Verfahren die Diagnostik.

Bei Hinweisen auf psychische oder psychosoziale Belastungen werden Gespräche mit spezialisierten Psychotherapeut:innen oder Sexualtherapeut:innen empfohlen, um emotionale Faktoren, Beziehungsthemen oder mögliche traumatische Erfahrungen zu erfassen. Durch diese interdisziplinäre Herangehensweise kann ein umfassendes Bild der Beschwerden erstellt und ein individuell passender Behandlungsplan entwickelt werden.Oft wirken bei Sexualstörungen mehrere Faktoren zusammen: körperliche Beschwerden und psychische Belastungen verstärken sich gegenseitig. Deshalb arbeiten unsere Teams bei Asklepios interdisziplinär und beziehen je nach Bedarf Fachkräfte aus Medizin, Psychotherapie und Sexualtherapie ein. Auf diese Weise entsteht ein umfassendes Bild der Situation, und die Behandlung kann gezielt an die individuellen Bedürfnisse der Patientin bzw. des Patienten angepasst werden. In vielen Fällen ist es zudem hilfreich, Partner:innen in den diagnostischen Prozess einzubeziehen, da Beziehungsthemen häufig eine wichtige Rolle spielen.

Ziel unserer Fachkräfte ist es, die zugrundeliegenden Ursachen der Sexualstörung zu identifizieren und die Betroffenen dabei zu unterstützen, ihre Lebensqualität und ihr sexuelles Wohlbefinden zurückzugewinnen. Eine offene und wertschätzende Kommunikation über individuelle Bedürfnisse und Wünsche ist dabei von zentraler Bedeutung.

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Wie werden Sexualstörungen behandelt?

Die Art der Behandlung richtet sich nach den Ursachen, die im diagnostischen Prozess identifiziert wurden.

Körperliche Untersuchungen und gezielte Behandlungen

Liegen körperliche Faktoren zugrunde, stehen medizinische Untersuchungen und gezielte somatische Therapien im Mittelpunkt. Werden beispielsweise Durchblutungsstörungen, Hormonungleichgewichte oder anatomische Besonderheiten festgestellt, entwickeln unsere Ärzt:innen individuelle Behandlungsansätze. Je nach Befund können physiotherapeutische Maßnahmen, spezielle Entspannungsübungen oder medizinische Hilfsmittel sinnvoll sein, etwa bei muskulär bedingten Schmerz- oder Spannungssymptomen. Zusätzlich kann eine medikamentöse Behandlung oder die Optimierung bereits bestehender Therapien erforderlich sein – beispielsweise bei hormonellen Störungen, chronischen Erkrankungen oder Nebenwirkungen anderer Medikamente, die das sexuelle Erleben beeinflussen...

Psychotherapie zur Bewältigung von Ursachen und Belastungen

Sind psychische oder psychosoziale Faktoren ausschlaggebend, stehen psychotherapeutische Verfahren im Vordergrund. In der Psychotherapie – häufig verhaltenstherapeutisch oder schematherapeutisch orientiert – lernen Betroffene, belastende Denkmuster zu erkennen und neue Strategien im Umgang mit ihrer Sexualität zu entwickeln. Bei Beziehungskonflikten oder Kommunikationsproblemen kann eine Paartherapie dabei helfen, das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und die Bindung innerhalb der Partnerschaft zu stärken. Ziel ist es, psychische Belastungen abzubauen, Ressourcen zu stärken und die sexuelle Zufriedenheit langfristig zu verbessern.

Stressbewältigung und Entspannungstechniken

Erregungs- oder Orgasmusstörungen sind oft mit Stress und Anspannung verbunden. In unseren Einrichtungen können Sie Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung erlernen. Die Methoden führen zu innerer Ruhe und einem besseren Körperbewusstsein. Regelmäßig angewendet, tragen sie dazu bei, Leistungsdruck abzubauen und das sexuelle Erleben zu verbessern.

Aufklärung und Kommunikationstraining

Viele Sexualstörungen entstehen durch Missverständnisse oder mangelnde Kommunikation in der Partnerschaft. Unsere Fachkräfte bieten Aufklärungs- und Kommunikationstrainings an, um den offenen Austausch über sexuelle Wünsche zu fördern. Dabei berücksichtigen sie kulturelle Tabus und persönliche Hemmungen. Es wird eine Atmosphäre des Vertrauens geschaffen, in der beide Partner:innen ihre Vorstellungen frei äußern können.

Multidisziplinäre Ansätze für komplexe Fälle

Liegen sowohl körperliche als auch psychische Ursachen vor, setzen unsere Fachkräfte auf einen multidisziplinären Ansatz. Die enge Zusammenarbeit unserer Ärzt:innen, Psycholog:innen und Pflegefachkräfte gewährleistet eine umfassende Behandlung. Sie berücksichtigen alle Aspekte der Sexualstörungen, um die Lebensqualität ihrer Patient:innen nachhaltig zu verbessern. Um gemeinsame Lösungen zu entwickeln, werden die Partner:innen in den Behandlungsprozess eingebunden.

Individuelle Betreuung für langfristige Erfolge

Die Asklepios-Kliniken legen großen Wert auf eine individuelle Betreuung. Unsere Ärzt:innen stimmen jede Behandlung auf die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Patientin oder des einzelnen Patienten ab. Dabei geht es nicht nur darum, die Symptome zu lindern, sondern die zugrunde liegenden Ursachen nachhaltig zu behandeln. Unser Team begleiten Sie einfühlsam durch den gesamten Prozess und sorgen dafür, dass Sie sich optimal unterstützt fühlen.

 

Was kann man bei Sexualstörungen selbst tun?

Stress abbauen und Entspannungstechniken anwenden

Stress belastet sowohl die psychische als auch die körperliche Gesundheit und gehört daher zu den häufigsten Auslösern für Sexualstörungen. Entspannungstechniken wie autogenes Training, Yoga oder progressive Muskelentspannung beruhigen den Körper, lösen Verspannungen und helfen dabei, den Kopf freizubekommen. Planen Sie am besten 15 bis 20 Minuten täglich für diese Übungen ein, um langfristig von den positiven Effekten zu profitieren.

Ein aktiver Lebensstil fördert die Durchblutung

Bewegungsmangel kann zu Durchblutungsstörungen führen, die wiederum Erregungsprobleme oder Erektionsstörungen begünstigen. Regelmäßige Bewegung wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren stärkt das Herz-Kreislauf-System. Ideal sind 150 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche. Langfristig machen aber auch kleine Änderungen einen Unterschied: Nehmen Sie konsequent die Treppen oder machen Sie in Ihrer Mittagspause einen Spaziergang.

Auf Substanzen wie Alkohol, Nikotin und andere Drogen verzichten

Alkohol beeinträchtigt die Durchblutung, die Hormonproduktion und das Nervensystem und erhöht damit das Risiko für Sexualstörungen wie Erektionsprobleme, verminderte Lubrikation oder Libidoverlust. Nikotin schädigt die Blutgefäße und mindert die Durchblutung der Geschlechtsorgane, was sich ebenfalls negativ auf die sexuelle Funktion auswirkt.

Auch andere Substanzen – zum Beispiel Cannabis, Amphetamine, Kokain oder ähnliche stimulierende oder dämpfende Mittel – können die sexuelle Reaktionsfähigkeit, die Hormonregulation und die Wahrnehmungsverarbeitung beeinträchtigen. Dadurch kann es zu Erregungsstörungen, Orgasmusproblemen oder einem verminderten sexuellen Verlangen kommen.

Der Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit psychoaktiven Substanzen tragen daher wesentlich zu einer gesunden sexuellen Funktion bei. Entwöhnungsprogramme oder Gespräche in Selbsthilfegruppen können Betroffene zusätzlich unterstützen

Eine ausgewogene Ernährung stärkt die sexuelle Gesundheit

Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, gesunden Fetten und magerem Protein ist, unterstützt den Hormonhaushalt und verbessert die Durchblutung. Lebensmittel wie Nüsse, dunkle Schokolade oder fettreicher Fisch (z. B. Lachs) liefern Nährstoffe, die die Libido fördern und das Nervensystem stärken. Stark verarbeitete Lebensmittel, die viel Zucker oder ungesunde Fette enthalten, sollten Sie hingegen meiden. Sie erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die auch Sexualstörungen begünstigen können.

Offene Kommunikation in der Partnerschaft pflegen

Eine offene und ehrliche Kommunikation mit der Partnerin oder dem Partner beugt vielen Problemen vor, die langfristig zu Sexualstörungen führen könnten. Sprechen Sie regelmäßig über Ihre Bedürfnisse und eventuelle Ängste. Eine vertrauensvolle Atmosphäre stärkt die emotionale Bindung und vermeidet Missverständnisse oder Drucksituationen. Am besten planen Sie bewusst Momente für intime Gespräche ein, etwa während eines gemeinsamen Abendessens oder bei einem Spaziergang.

Regelmäßige medizinische Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen

Sexualstörungen sind teilweise auf körperliche Erkrankungen wie Diabetes (Zuckerkrankheit), Schilddrüsenprobleme oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, solche Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Ab einem Alter von 35 Jahren ist alle drei Jahre ein allgemeiner Gesundheits-Check-up möglich. Bei spezifischen Beschwerden sollten Sie einen Termin in einer urologischen oder gynäkologischen Fachpraxis vereinbaren.

Psychische Gesundheit ernst nehmen

Depressionen, Ängste oder traumatische Erfahrungen können Sexualstörungen auslösen oder verstärken. Machen Sie Ihre mentale Gesundheit zur Priorität und nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für Aktivitäten, die Ihnen Freude bereiten. Scheuen Sie sich bitte nicht, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn psychische Belastungen Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen.

Die Kombination dieser Maßnahmen kann Sexualstörungen vorbeugen oder bestehende Beschwerden lindern. Darüber hinaus tragen sie wesentlich zur allgemeinen Gesundheit und Lebensqualität bei.

Wie beeinflussen Sexualstörungen den Geschlechtsverkehr?

Sexualstörungen können den Geschlechtsverkehr auf unterschiedliche Weise beeinträchtigen. Je nach Art der Störung kommt es zu verminderter Erregung, fehlender Lubrikation, Schmerzen, Schwierigkeiten beim Eindringen oder Problemen, einen Orgasmus zu erreichen. Dies kann den sexuellen Kontakt für beide Partner belastend machen und zu Frustration, Rückzug oder Spannungen in der Beziehung führen.

Auch körperliche Erkrankungen – etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder hormonelle Veränderungen – sowie psychische Faktoren wie Stress, Ängste oder Beziehungskonflikte beeinflussen die sexuelle Reaktion und können die Beschwerden verstärken.

In den medizinischen Einrichtungen von Asklepios steht eine ganzheitliche Behandlung im Mittelpunkt. Unsere Fachkräfte berücksichtigen sowohl körperliche als auch psychische Einflussfaktoren und unterstützen Betroffene dabei, ihre sexuelle Gesundheit zu verbessern und wieder ein erfülltes Sexualleben zu erleben.

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