Sekretariat Wirbelsäulenchirurgie
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Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen, niemals eigenständig absetzen. Rücksprache mit dem/der Hausärzt:in bzw. verschreibenden Ärzt:in und dem/der chirurgischen Ärzt:in ist zwingend notwendig.
Hormonelle Verhütung (Ausnahme: Spirale) spätestens 4 Wochen vor der OP pausieren wegen erhöhtem Thromboserisiko. Wenn medizinisch notwendig, Absetzen mit dem/der Gynäkolog:in besprechen.
Körperschmuck (z. B. Gelnägel, Piercings) vor der OP entfernen. Gründe: sichere Ableitung der Vitalparameter, ungehinderte Intubation, Vermeidung von Verbrennungen.
Piercings, die schnell zuwachsen, können mit einem Kunststoffstab offengehalten werden.
1 Tag vor der OP / 1 Tag vor stationärer Aufnahme mit der octenisan®‑Waschlotion duschen (Haare + Körper).
Danach: saubere Handtücher, frische Kleidung, frische Bettwäsche.
Eigene Dusch‑Routine vorher durchführen.
Nasengel: 5 Tage vor der OP, 2× täglich anwenden.
Dient der Überwachung der Nerven während der OP.
Elektroden am Kopf, Nadeln in bestimmten Muskeln.
Am OP‑Tag: Körper und Haare komplett trocken.
Lange Haare: zwei seitliche Zöpfe.
Opioide nach der OP führen häufig zu Verstopfung. Vorbeugung beginnt vor der OP:
viel Bewegung
viel Flüssigkeit
1 Tag vor der OP: leichte, ballaststoffarme Kost (Reis, Nudeln, Kartoffeln, weißes Brot, Eier, Joghurt)
vermeiden: Vollkorn, Rohkost, Nüsse
Über 18 Jahre:
Moviprep (Elektrolyte + Macrogol)
1 L vorgesehen, ½ L ausreichend
Unter 18 Jahren:
Picoprep (Natriumpicosulfat, Magnesiumoxid, Zitronensäure)
Anwendung gemäß Packungsbeilage
Wichtig: währenddessen viel klare Flüssigkeit trinken.
Medikamentenrezept: 3 Werktage gültig (ohne Sonn‑/Feiertage).
Physiotherapie‑Rezept:
Beginn innerhalb von 7 Tagen
Abschluss innerhalb von 12 Tagen
Physiotherapie kann sofort nach Entlassung beginnen.
Der/die Physiotherapeut:in kennt die erlaubten Übungen.
Bei Implantaten:
erste 3 Monate: max. 5–10 kg heben
danach: mehr als 10 kg erlaubt
Bei Entlassung mit Opioiden: kein Führen eines Kraftfahrzeugs.
Gilt während der Einnahme und bei abruptem Absetzen wegen Nebenwirkungen.
Reha frühestens 6 Monate nach der OP.
Wegen langer Wartezeiten: frühzeitig anmelden (z. B. Asklepios Katharina‑Schroth‑Klinik Bad Sobernheim, Bad Salzungen).
Nach abgeschlossener Wundheilung:
Schwimmen ideal zur Kräftigung
Viel Spazierengehen fördert die Heilung
Eine detaillierte Übersicht, welche Aktivitäten wann möglich sind, folgt separat.
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